AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Äußere Sulzbacher Str. 62, Museum Industriekultur, Ausstellungsgestaltung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Nürnberg Hochbauamt, Nürnberg
- Veröffentlicht
- 04.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 92521100 — Freizeit und Kultur
- Branche
- Kultur & Veranstaltungen
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Teil-Neukonzeption des Museums Industriekultur in Nürnberg. Das Museum Industriekultur zeigt die Geschichte der Industrialisierung am Beispiel Nürnbergs von 1800 bis heute. Das kommunale Museum befindet sich in einer denkmalgeschützten Fabrikhalle des ehemaligen Eisenwalzwerks Julius Tafel. Bei seiner Gründung im Jahr 1978 war das damalige „Centrum Industriekultur“ in Nürnberg ein neuartiges, bundesweites Leuchtturmprojekt, 1988 wurde das Museum an seinem heutigen Standort als ständige Einrichtung eröffnet. Seither wurde die Dauerausstellung an einigen Stellen erweitert und modernisiert. In weiten Teilen entsprechen Ausstellung und Konzeption jedoch noch dem Stand vor 35 Jahren. Eine bauliche Teilsanierung (2024/2025) bietet nun den Anlass für eine Teil-Neukonzeption der Dauerausstellung. Dabei soll ein Teil der bestehenden Ausstellungskonzeption mit ihren Rauminszenierungen im Untergeschoss bestehen bleiben und in die Teil-Neukonzeption einbezogen werden. In diesem Verfahren werden die Gestalterleistungen für raumbildenden Ausbau, Grafik und Mediengestaltung (Planung und Produktion) und Licht für das neue Museum Industriekultur ausgeschrieben. Dies beinhaltet: 1. Gestalterische Neukonzeption eines attraktiven musealen Einführungsraums am Beginn des Museumsrundgangs im EG 2. Aktualisierung der bestehenden Rauminszenierungen im UG 3. Gestalterische Neukonzeption des zweiten Teils der Museumsstraße im UG 4. Gestalterische Neukonzeption eines „Forums“ am Ende der Museumsstraße im UG 5. Gestalterische Neukonzeption der Motorradsammlung im Zwischengeschoss 6. Schaffung eines durchgehenden zweisprachigen Besucherleit- und Beschriftungssystems durch das ganze Museum in einheitlicher Gestaltung Es handelt sich bei der Ausschreibung um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren. In Stufe 1 sind die Teilnehmer aufgefordert, im Rahmen einer Eignungsprüfung geforderte Angaben und Nachweise zum Unternehmen sowie zwei geeignete Referenzen einzureichen. Aus den Bewerbern der Stufe 1 werden bis zu 5 Gestaltungsbüros für die Stufe 2 ausgewählt. Diese werden in der Stufe 2 des Verfahrens aufgefordert, Lösungsansätze für zwei gestalterische Aufgaben zu entwerfen und für das Gesamtprojekt ein Honorarangebot schriftlich abzugeben. Bei einem Präsentationstermin werden die gestalterischen Lösungsansätze dann vor einer Jury präsentiert und erläutert. Die Bearbeitung der Lösungsansätze in Stufe 2 wird vergütet.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 07.10.2024
- Ende
- 30.09.2026
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 5 Veröffentlichungen
- Wertung
- Vergabeergebnis
- Vorinformation
- Ausschreibung
- Zuschlag
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Ansbach
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.