AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Neubau Bauhof Gosheim - Los 04
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeinde Gosheim, Gosheim
- Veröffentlicht
- 11.04.2024
- Frist (Submission)
- 15.05.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die Gemeinde Gosheim beabsichtigt den Neubau des städtischen Bauhofs. Das Baugrundstück liegt in Gosheim südlich der Wehinger Straße L433 in exponierter Lage am Ortseingang im unbeplanten Innenbereich (§34BauGB). Aufgrund der Lage und markanten Gestaltung besteht an Planung und Ausführung ein hoher gestalterischer Anspruch. Aufgrund des einzuhaltenden Abstands zur Landesstraße L433 sowie funktionalen Anforderungen wird der Neubau in zwei getrennten freistehenden Baukörpern in südlicher Grenzlage des Grundstücks erstellt. Das Baugrundstück weist eine von Nord nach Süd ansteigende Hanglage mit Höhenunterschieden bis zu 3m auf. Die Gebäudeteile werden daher als Hybridkonstruktion mit erdberührten, massiven Bauteilen in Stahlbeton (eventuell mit begrenztem Wasserzementwert) / WU-Beton und in Holzkonstruktionsweise der aufgehenden Bauteile geplant. Im westlichen Hauptgebäude (Warmhalle) sind der Verwaltungs- und Mitarbeiterbereich inkl. Teeküche, WC-Anlagen, Duschen und Umkleiden sowie die Fahrzeughalle mit Werkstatt untergebracht. Die Dachfläche der Warmhalle wird mit einer vollflächigen Dachbegrünung geplant, der Einbau einer Aufzugsanlage ist nicht geplant. Im östlichen Gebäude (Kalthalle) sind Lagerflächen und zwei Salzsilos untergebracht, vom Hof aus sind die Salzsilos mit Fahrzeugen an- und unterfahrbar. Die Dachfläche der Kalthalle soll vollflächig mit einer PV-Anlage belegt werden. Der Verwaltungsbereich der Warmhalle ist in Holzrahmenbauweise mit Holzdecken, die Hallenbereiche als stützenfreie Holzskelettkonstruktionen vorgesehen. Die Fassade wird als hinterlüftete vertikale Holzverschalung ausgeführt. Um das natürliche Licht optimal für die Hallen zu nutzen, werden im Bereich der Tore und auf der Rückseite in Lichtbändern transluzente Flächen aus Mehrkammer-Polycarbonatplatten aus recyceltem Kunststoff vorgesehen. Als Energieträger zur Deckung des Heizwärmebedarfs sind regenerative Energieträger vorgesehen, die Be- und Entlüftung soll soweit möglich als natürliche, freie Lüftung erfolgen. Es handelt sich um 2 Objekte mit folgenden Flächen: Warmhalle mit Verwaltungsbereich (2-geschossig) und Fahrzeughalle (1-geschossig) Grundfläche ca. 13 x 54m, inkl. Hangstützbauwerke Lagerhalle mit Silos Grundfläche ca. 13m x 60m, Höhe Siloturm ca. 12m, BGF gesamt ca. 1.800qm., inkl. Hangstützbauwerke Die Baukosten KG 300 + KG 400 des Projektes werden unter Zugrundelegung von Vergleichsobjekten auf ca. 4,6 Mio EUR brutto geschätzt. Die geschätzten Baukosten der KG 300 + 400 verteilen sich wie folgt auf die Objekte: Warmhalle KG 300: 2.164 TEUR, KG 400: 7EUR TEUR, und Kalthalle KG 300: 1.500 TEUR, KG 400: 222 TEUR, jeweils brutto geschätzt. Geplante Termine: Planung ab August 2024, Baubeginn ab 1. Quartal 2026, Fertigstellung Ende 2026.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 61 DAYS
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 15.05.2024
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhe
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.