AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Bundeswehrliegenschaft Panker Todendorf, Erneuerung der Trink-und Löschwasserversorungsleitungen - Dienstleistungen - Ingenieurbauwerke
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel
- Veröffentlicht
- 01.12.2023
- Frist (Submission)
- 08.01.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
In der als Kaserne, Truppenübungsplatz und Munitionslager genutzten Bundeswehrliegenschaft Todendorf (s. anl. Übersichtskarte) mit zwei dazugehörigen Kleinstliegenschaften ist ein Liegenschaftswasserkonzept nach „BfR Wasserversorgung“ erstellt worden. Das vorhandene Trink- und Löschwassernetz ist beim Bau der Liegenschaft in den 50er Jahren erstellt worden und somit rd. 60 Jahre alt. Teilweise sind Leitungen erneuert worden, aber nicht großflächig, sondern nur bei Bedarf. Gem. der betriebl. Infrastrukurforderung (BIF) ist nach Sanierung eines Netzes eine Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren gefordert. Die technische Lebensdauer des verwendeten Rohrmaterials (Stahl, Grauguss, PVC), der Erdarmaturen und der Hydranten ist damit bei weitem überschritten. Es ist daher in einer Variantenuntersuchung im Rahmen eines Trink- und Löschwasserkonzeptes geklärt worden, welche Varianten möglich sind, um die wirtschaftlichste Lösung zur Trennung von Trink- und Löschwasserversorgung zu erhalten. Das Bestandnetz der Trink- und Löschwasserversorgung ist in seiner grundsätzlichen Netzstruktur ein über Jahrzehnte ständig gewachsenes System mit Schwachstellen durch einige vorhandene besonders lange Stichleitungen. Diese führen zu einem unnötigen Stagnations- und Hygienerisiko im Bestandsnetz. Eine Anpassung der Wasserversorgung ist aus hygienischer Sicht im Bereich der Außenanlagen dringendst erforderlich. In den Gebäuden sind Hygienespülungen zu installieren und ein gezielter Spülplan seitens des Betreibers ist zu erstellen, um Stagnationen zu vermeiden. Die im Konzept vorgeschlagenen neuen Rohrleitungsdimensionierungen sind im Zuge der weiterführenden Planungen weiter zu optimieren. Eine Variantengegenüberstellung ergab, dass die Variante 3, -getrennte Netze für die Trinkwasserversorgung (ca. 14.150m) und die Löschwasserversorgung(ca. 15.100m) mit zentralen Löschwasserspeichern-, den Anforderungen und Vorgaben der BfR entspricht, außerdem ist ein stillgelegtes Wasserwerk zurückzubauen. Inhalt dieses Ing.-Vertrages ist die Erstellung einer ausführungsreifen Planung als finale Projektunterlage gem. neuer RBBau(Leistungsstufen 1 und 2) sowie die Umsetzung dieser Planung(Leistungsstufen 3 bis 5). In dieser Liegenschaft sind ca. 35 Gebäude mit Trinkwasser zu versorgen. Das zur Zeit in Betrieb befindliche Trink- und Löschwassernetz als Ring- bzw. Verästelungsnetz ist ca. 15.500m lang und deckt eine zu versorgende Fläche von ca. 0,9 ha ab. Weitere Planunterlagen sowie das genehmigte Liegenschaftswasserkonzept (LWK) können bei der GMSH in Büdelsdorf bei Herrn Sommer oder Frau Zimny eingesehen werden.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 01.02.2024
- Ende
- 31.12.2028
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 3 Monate
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 08.01.2024
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.