AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Quelle: oeffentlichevergabe.de (https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121007698) · Abgerufen am 02.09.2026 20:00 über https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/070600cf-7a05-4c28-8b6f-e354ad1ab406/

Bundeswehrliegenschaft Panker Todendorf, Erneuerung der Trink-und Löschwasserversorungsleitungen - Dienstleistungen - Ingenieurbauwerke

Notice-ID: 070600cf-7a05-4c28-8b6f-e354ad1ab406 · Procedure-ID: 13a0b448-cd50-460d-81e5-41ca46fdbe20

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Stammdaten

Auftraggeber
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel
Veröffentlicht
01.12.2023
Frist (Submission)
08.01.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

In der als Kaserne, Truppenübungsplatz und Munitionslager genutzten Bundeswehrliegenschaft Todendorf (s. anl. Übersichtskarte) mit zwei dazugehörigen Kleinstliegenschaften ist ein Liegenschaftswasserkonzept nach „BfR Wasserversorgung“ erstellt worden. Das vorhandene Trink- und Löschwassernetz ist beim Bau der Liegenschaft in den 50er Jahren erstellt worden und somit rd. 60 Jahre alt. Teilweise sind Leitungen erneuert worden, aber nicht großflächig, sondern nur bei Bedarf. Gem. der betriebl. Infrastrukurforderung (BIF) ist nach Sanierung eines Netzes eine Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren gefordert. Die technische Lebensdauer des verwendeten Rohrmaterials (Stahl, Grauguss, PVC), der Erdarmaturen und der Hydranten ist damit bei weitem überschritten. Es ist daher in einer Variantenuntersuchung im Rahmen eines Trink- und Löschwasserkonzeptes geklärt worden, welche Varianten möglich sind, um die wirtschaftlichste Lösung zur Trennung von Trink- und Löschwasserversorgung zu erhalten. Das Bestandnetz der Trink- und Löschwasserversorgung ist in seiner grundsätzlichen Netzstruktur ein über Jahrzehnte ständig gewachsenes System mit Schwachstellen durch einige vorhandene besonders lange Stichleitungen. Diese führen zu einem unnötigen Stagnations- und Hygienerisiko im Bestandsnetz. Eine Anpassung der Wasserversorgung ist aus hygienischer Sicht im Bereich der Außenanlagen dringendst erforderlich. In den Gebäuden sind Hygienespülungen zu installieren und ein gezielter Spülplan seitens des Betreibers ist zu erstellen, um Stagnationen zu vermeiden. Die im Konzept vorgeschlagenen neuen Rohrleitungsdimensionierungen sind im Zuge der weiterführenden Planungen weiter zu optimieren. Eine Variantengegenüberstellung ergab, dass die Variante 3, -getrennte Netze für die Trinkwasserversorgung (ca. 14.150m) und die Löschwasserversorgung(ca. 15.100m) mit zentralen Löschwasserspeichern-, den Anforderungen und Vorgaben der BfR entspricht, außerdem ist ein stillgelegtes Wasserwerk zurückzubauen. Inhalt dieses Ing.-Vertrages ist die Erstellung einer ausführungsreifen Planung als finale Projektunterlage gem. neuer RBBau(Leistungsstufen 1 und 2) sowie die Umsetzung dieser Planung(Leistungsstufen 3 bis 5). In dieser Liegenschaft sind ca. 35 Gebäude mit Trinkwasser zu versorgen. Das zur Zeit in Betrieb befindliche Trink- und Löschwassernetz als Ring- bzw. Verästelungsnetz ist ca. 15.500m lang und deckt eine zu versorgende Fläche von ca. 0,9 ha ab. Weitere Planunterlagen sowie das genehmigte Liegenschaftswasserkonzept (LWK) können bei der GMSH in Büdelsdorf bei Herrn Sommer oder Frau Zimny eingesehen werden.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.02.2024
Ende
31.12.2028

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
3 Monate

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

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