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ID-basiertes Ticketingsystem (IDbT) Gesamtlösung
Ruhrbahn GmbH · Essen · Nordrhein-Westfalen
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Beschreibung
Die Ruhrbahn GmbH (im Folgenden Ruhrbahn oder Auftraggeber) ist im Jahr 2017 durch die Fusion der beiden Verkehrsunternehmen Essener Verkehrs-AG (EVAG) und Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) entstanden. Seitdem erbringt sie einen attraktiven, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Nahverkehr und steigert so die Lebensqualität in Essen und Mülheim an der Ruhr. Als größtes Verkehrsunternehmen im Ruhrgebiet sorgt sie mit rd. 2.500 Mitarbeitenden für die Mobilität von 140 Millionen Fahrgästen pro Jahr. Mit drei U-Bahnlinien, elf Tramlinien, 54 Buslinien und 22 NE-Linien bietet die Ruhrbahn einen kundenorientierten, technisch hochwertigen und klimafreundlichen Nahverkehr an. Gegenstand der Beschaffung ist die Einführung einer Gesamtlösung eines ID-basierten Ticketingsystems (IDbT).
KI-Eignungsanalyse
Die KI-Analyse wird im nächtlichen Lauf um 03:00 MEZ ergänzt — Branchenzuordnung, Schwierigkeitseinschätzung und Eignungsauswertung sind typisch binnen 24 Stunden nach Veröffentlichung verfügbar.
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Fachliche Bewertung 60 %Qualität
Fachliche Bewertung (60 %) max. 600 Punkte von 1000 Punkten Es wird auf das Dokument "Beschreibung Zuschlagskriterien" verwiesen.
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Angebotspreis 40 %Preis
Angebotspreis (40 %) max. 400 Punkte von 1000 Punkten
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Anforderungen an Bieter (Eignung)
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit
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Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit
Die unter diesem Abschnitt „Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 1. Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Industriepflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsfall hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Hierzu ist das Formblatt A-10 „Haftpflichtversicherung“ zu verwenden.
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit
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Qualitätsmanagement
Die unter diesem Abschnitt „Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 1. Eigenerklärung: Der Bewerber, bzw. die Bewerbergemeinschaft hat zu bestätigen, dass dieser/diese eine gültige Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001 (oder vergleichbar) für die Entwicklung, Lieferung und Betreuung von Ticketingsystemen besitzt. Die Zertifizierung ist bis zur Abnahme des Gesamtprojektes ununterbrochen zu erfüllen und aktualisierte Zertifizierungen sind unaufgefordert nachzureichen. Hierzu ist das Formblatt A-11 "Eigenerklärung ISO9001" zu verwenden und diesem eine Kopie der entsprechenden, gültigen Zertifizierung beizufügen. Im Ausland ausgestellte Zertifizierungen sind durch ein anerkanntes Übersetzungsbüro in die deutsche Sprache beglaubigt zu übersetzen.
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Referenzen (vergleichbare Lieferungen)
Die unter diesem Abschnitt „Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 1. Erklärung: Hauptsitz des Unternehmens, Standorte/Niederlassungen, Servicedienstleister für die Abwicklung von technischen Belangen, etc. Hierfür ist das Formblatt A-17 „Allgemeiner Bewerbungsbogen“ zu verwenden. 2. Eigenerklärung über mindestens zwei (2) Referenzen, welche die Realisierung und Umsetzung eines Projekts mit mobilen, bargeldlosen Ticketautomaten in Bussen und Bahnen beinhaltet. Jede Referenz darf maximal 5 Jahre alt sein. Jede Referenz muss zwar nicht zwingend abgeschlossen sein, aber mindestens die technische Implementierung HGS muss erfolgreich vollzogen sein, d.h. das Projekt kann sich auch noch im Rollout befinden (mind. 60% der Gesamtanzahl der Ticketautomaten sind zum Zeitpunkt der Einreichung der Unterlagen dieses Teilnahmewettbewerbs bereits ausgerollt). Jede Referenz muss sich auf die im Vergabeverfahren avisierte Bauform eines Kompaktgerätes mit integrierten Funktionalitäten beziehen. Jede Referenz muss die Ausstattung von mind. 200 Fahrzeugen beinhalten. 3. Eigenerklärung über mindestens eine (1) Referenz dar, welche die Realisierung und Umsetzung eines Projekts mit mobilen, papier- und bargeldlosen Ticketautomaten in Bussen und Bahnen beinhaltet. Jede Referenz darf maximal 5 Jahre alt sein. Die Referenz muss zwar nicht zwingend abgeschlossen sein, aber mindestens die technische Implementierung des Hintergrundsystems, Pilotierung und der Beginn des Massen-Rollouts muss erfolgreich vollzogen sein, d.h. das Projekt kann sich auch noch im Rollout befinden (mind. 50% der Gesamtanzahl der Ticketautomaten sind zum Zeitpunkt der Einreichung der Unterlagen dieses Teilnahmewettbewerbs bereits ausgerollt). 4. Eigenerklärung über Bitte stellen Sie mindestens zwei (2) Referenzen dar, welche die Realisierung und Umsetzung eines Projekts zur EKS-Funktion in Bussen und Bahnen beinhaltet. Jede Referenz darf maximal 10 Jahre alt sein. 5. Eigenerklärung über mindestens zwei (2) Referenzen dar, welche die Abbildung der elektronischen Fahrtberechtigungskontrolle mit VDV-KA in Bussen und Bahnen beinhaltet. Jede Referenz darf maximal 5 Jahre alt sein.Jede Referenz muss eine elektronische Fahrtberechtigungskontrolle mit VDV-KA beinhalten. 6. Eigenerklärung über mindestens zwei (2) Referenzen dar, welche Betriebs- und Servicedienstleistungen an den Hintergrundsystemen sowie Wartungs- und Serviceleistungen zu mobilen, bargeldlosen Ticketautomaten in Bussen und Bahnen beinhaltet. Jede Referenz darf maximal 5 Jahre alt sein. Für die dargestellten Referenzen müssen die technischen Implementierungen zum Zeitpunkt der Einreichung der Unterlagen dieses Teilnahmewettbewerbs insoweit abgeschlossen sein, dass bereits Betriebs- und Serviceleistungen zum Hintergrundsystem und den mobilen, bargeldlosen Ticketautomaten erbracht werden. 7. Nachweis der E1 Zulassung (UN ECE R10) für den in diesem Vergabeverfahren vorgesehenen mobilen, bargeld- und papierlosen Ticketautomaten bei. Teilnahmebedingung. Bitte bestätigen Sie diese Anforderungen und legen den entsprechenden Nachweis bei. Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, die nicht über die geforderten Referenzen verfügen oder deren eingereichte Referenzen nicht die jeweils genannten Anforderungen erfüllen, weisen nicht die erforderliche technische Leistungsfähigkeit auf und werden nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollten Referenzen mehr als eine Anforderung / Teilnahmebedingungen erfüllen, stellen Sie das bitte entsprechend dar. Die Abbildung mehrerer Teilnahmebedingungen durch eine entsprechende Referenz wird akzeptiert. Die Referenzprojekte sind unter unter Verwendung des Formblattes A-6_Eigenerklärung_Referenzen nachzuweisen.
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Eignungsanforderung
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter Abschnitten "Referenzen zu bestimmten Lieferungen“, „Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen“ und "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular A-4 "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden. 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formblattes A-7 „Ausschlussgründe“ erbracht werden. 3. Eigenerklärung zur Anti- Terror-Erklärung nach §§ 18 und 19 Außenwirtschaftsgesetz. Hierfür ist das Formblatt A-8 „Anti-Terror-Erklärung“ zu verwenden. 4. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 25 der Verordnung (EU) 2025/395 des Rates vom 24.02.2025. Hierfür ist das Formblatt A-18 „Eigenerklärung Russische Unternehmen“. 5. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes.
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Nachunternehmer-Anteil
Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Die Unterauftragnehmer /Eignungsverleiher sind im Angebot unter Verwendung von Formular A-2 „Verzeichnis Unterauftragnehmer“ zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind drei Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formblätter A-4 und A-18. Der Auftraggeber behält sich vor vom Bewerber eine „Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers“ nach Formblatt A-3 zu verlangen, sofern der Bewerber im weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens für den Zuschlag in die engere Auswahl kommt. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt „Referenzen zu bestimmten Leistungen“ bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitten „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formblätter A-4 und A-18, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formblatt A-15 sowie (iv) Formblatt A-12 „Eignungsleihe“. Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) Formblatt A-5 gemäß Abschnitt „Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen“, (ii) die unter Abschnitt „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen“ aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formblätter A-4 und A-18, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formblatt A-15 sowie (iv) Formblatt A-12 „Eignungsleihe“. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird jedoch in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
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Nachforderung teilweise möglich
Bestimmte fehlende Unterlagen dürfen nachgefordert werden — nicht alle.
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Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach §160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Preiseinschätzung
Basierend auf 401 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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