AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
24 E 10 1012 - Sanierung Kopfermann-Bau (Objektplanung Gebäude)
Stammdaten
- Auftraggeber
- Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen, Braunschweig
- Veröffentlicht
- 19.06.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 269.911 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Die Maßnahme betrifft auf dem Gelände der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig die Sanierung des bestehendes Gebäudes 101 Kopfermann-Bau. Die Bauaufgabe umfasst die Sanierung des Gebäudebestands sowie die umfassenden Erneuerung der Elektro- sowie der Lüftungs-/ Klimatechnik und der Sanitärinstallationen. Hierbei stehen in Bezug auf das Gebäude v.a. die Umsetzung eines Brandschutzkonzepts, eine umfassende Schadstoffsanierung sowie Grundrissanpassungen und Durchbruchsausführungen für Leitungs-/Kanalführungen im Vordergrund. Das Bauwerk stammt aus den 1960er Jahren und beherbergt die Abteilung für Zeit und Frequenz mit der sog. Atomuhr. Aus dieser Gebäudefunktion heraus besteht ein über die nationalen Grenzen hinausreichendes wissenschaftliches sowie gesellschaftliches Interesse mit beständigem internationalen und äußerst sensiblen Blick auf diesen Ort. Das Gebäude ist ein eingeschossiger Massivbau (Teil-KG, EG, DG-Walmdach) und auf Grund der o.g. Betriebsnutzung der sog. Atomuhr mit sehr hohen technischen Ausstattungsdichte sowie extrem sensiblen Mess- und Labortechniken versehen. Der Betrieb der Atomuhr sowie die damit einhergehenden technischen Nutzungen sind während der gesamten Baumaßnahme ohne Beeinträchtigungen zu gewährleisten. Um die Priorisierung der Nutzung während der gesamten Bauzeit zu wahren, muss in allen Bauabläufen der Nutzer mit einbezogen werden. Der Bauablauf wird voraussichtlich in mehreren Bauabschnitten und mit Herstellung von aufwendigen Provisorien zu gestalten sein. Hieraus ergibt sich, dass auf die Qualität und Leistungsfähigkeit der Bauleitung besonderen Wert gelegt wird. Eine mind. 4-tägige Vorort-Bauleitung einschl. v.g. notwendiger Nutzerabstimmungen wird für die Bauleitung vorausgesetzt und gefordert. Die Vorort-Bauleitung soll aus mind. einer Person einer weiteren Person als Vertretung mit je mind. fünf-jähriger Bauleitungs-Berufserfahrung in der Sanierung/ Instandsetzung von technischen Bestandsgebäuden bestehen. Die detaillierten Bauaufgaben sind in den beigefügten Unterlagen aufgeführt:
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Bundes, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.