AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Objektplanung - Freianlagen Bestandsgebäude (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)
Stammdaten
- Auftraggeber
- Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg, Erlangen
- Veröffentlicht
- 20.01.2025
- Frist (Submission)
- 07.02.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 71222000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 178.000 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Leistung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2. Freianlagenplanung im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) Neu zu gestaltende Außenanlagenflächen Bestandsgebäude: ca. 2250 m² II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die Freianlagen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Freianlagen in der Leistungsphase 2. Das Bestandsgebäude befindet sich an der Universitätsstraße Ecke Krankenhausstraße und liegt im Bodendenkmalbereich der Erlanger Innenstadt. Die bauzeitliche Einfriedung ist im Bereich der Krankenhausstraße zum Großteil noch vorhanden, wodurch die historische Absicht der gestalterischen Einheit aus Gebäude, Vorgarten und Umzäunung nachvollzogen werden kann. Im Bereich der Universitätsstraße sind von der ursprünglichen Umzäunung nur noch die Zaunsockel verblieben. Der Vorgarten wurde als Parkplatz umgenutzt und stellt nicht mehr seinen ursprünglichen Charakter dar. Rückwärtig schließt der Schlossgarten an das Grundstück an. Das Grundstück und Gelände ist eben. Der Vorgarten entlang der Universitätsstraße sowie der Schlossgarten sind als Biotop kartiert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange, sowie die bereits vorhandenen Sparten zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen, welche in die Freianlagenplanung integriert werden müssen. Die Freianlagenplanung umfasst unter anderem Stellplätze, Fahrradstellplätze (ggf. mit Überdachung) und Müllräume sowie Containerabstellflächen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 12.03.2025
- Ende
- 31.12.2033
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
- Bürgschaft
- erforderlich
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 07.02.2025
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer, Ansbach
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.