AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
5W/24 Brandschutztechnische Ertüchtigung der Europahalle Trier sowie Herstellung als Interimsspielstätte für das Theater Trier, Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 4-9
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Trier, Trier
- Veröffentlicht
- 02.10.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71322000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Brandschutztechnische Ertüchtigung der Europahalle Trier sowie Herstellung als Interimsspielstätte für das Theater Trier, Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK und ELT gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, Leistungsphasen 4-9 und Besondere Leistung Einarbeitung in die Unterlagen und Übernahme der vorliegenden Leistungsphasen 1-3. Die Stadt Trier plant die brandschutztechnische Ertüchtigung der Europahalle Trier, die als Versammlungsstätte dient. Im Rahmen der Wiederkehrenden Prüfung der Versammlungsstätte sind erhebliche bauliche technische Brandschutz- und Sicherheitsmängel zu Tage getreten, welche für den generellen Weiterbetrieb abgestellt werden müssen. Im Zuge dessen wurde ein neues fachlich fundiertes Brandschutzkonzept über den gesamten Gebäudekomplex erstellt, sowie ein umfangreiches Baugenehmigungsverfahren für den Weiterbetrieb der Europahalle auf den Weg gebracht. Um den Weiterbetrieb der Europahalle als Versammlungsstätte zu gewährleisten, ist die vollständige Umsetzung der im Brandschutzkonzept geforderten Maßnahmen erforderlich. Im Zuge der Umsetzung dieser Maßnahme werden lediglich die brandschutztechnischen und sicherheitsrelevanten Mängel abgearbeitet. Es werden hierbei keinerlei Maßnahmen hinsichtlich einer Generalsanierung oder eines angestauten Bauunterhaltes berücksichtigt. Die Europahalle wird während der ca. dreijährigen Sanierungsphase des Theaters als Interimsspielstätte für große Produktionen genutzt. Sobald die Generalsanierung des Theatergebäudes beginnt, beginnt gleichzeitig für den Spielbetrieb des Theaters Trier die Interimsphase. Daher muss die Sanierung der Europahalle zum Zeitpunkt der Sommerspielzeitpause 2026 abgeschlossen sein. Flächen: Brutto-Grundfläche: insgesamt ca. 11.300 qm; Foyer ca. 700 qm, 3 Veranstaltungsräume mit 540 qm, 280 qm und 200 qm. Baukosten, Schätzung Stand 29.01.2024: Kosten Europahalle KG 300: 895.732,80 EUR (brutto) KG 400: 1.055.263,44 EUR (brutto) darin enthalten KG 410: 63.373,45 EUR (brutto) KG 420: 29.440,60 EUR (brutto) KG 430: 372.785,35 EUR (brutto) KG 434: 4.938,50 EUR (brutto) KG 440: 225.708,49 EUR (brutto) KG 450: 36.497,30 EUR (brutto) KG 474: 40.805,10 EUR (brutto) KG 480: 81.705,40 EUR (brutto) KG 490: Dämmung Brandschutz 154.122,85 EUR (brutto) KG 490: Schadstoffsanierung 45.886,40 EUR (brutto) Kosten Interimsspielstätte Theater KG 200+300: 338.644 EUR (brutto) KG 400: 361.456 Euro (brutto) darin enthalten KG 410: 41.132,35 EUR (brutto) KG 420: 12.483,10 EUR (brutto) KG 430: 132.536,25 EUR (brutto) KG 440: 89.457,06 EUR (brutto) KG 450: 26.394,20 EUR (brutto) KG 470: 1.725,50 EUR (brutto) KG 480: 23.383,50 EUR (brutto) KG 490: Dämmung Brandschutz 25.341,05 EUR (brutto) KG 490: Schadstoffsanierung 3.570,00 EUR (brutto)
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 60 Tage
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.