AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 20.04.2026 14:50 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/17819676/

Errichtung eines Betriebsstandortes der Stadtreinigung Leipzig, Am Wasserturmweg 5 - Los 2 Objektplanung Freianlagen

Notice-ID: 17819676

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Stammdaten

Auftraggeber
Stadt Leipzig, EB Stadtreinigung
Veröffentlicht
03.05.2022
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71222000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen: Offizielle Bezeichnung: Stadt Leipzig, EB Stadtreinigung; Nationale Identifikationsnummer: nicht angegeben; Postanschrift: Geithainer Straße 60; Ort: Leipzig; NUTS-Code: DED51; Postleitzahl: 04328; Land: Deutschland; Kontaktstelle(n): nicht angegeben; Telefon: nicht angegeben; E-Mail: agorny@srleipzig.de; Fax: nicht angegeben; Internet-Adresse(n): Hauptadresse: www.stadtreinigung-leipzig.de; Adresse des Beschafferprofils: nicht angegeben I.2) Gemeinsame Beschaffung: nicht angegeben I.3) Kommunikation: Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2567538/zustellweg-auswaehlen Weitere Auskünfte erteilt folgende Kontaktstelle: Offizielle Bezeichnung: Funke Management + Bauberatung; Nationale Identifikationsnummer: nicht angegeben; Postanschrift: Prager Straße 60; Ort: Leipzig; NUTS-Code: DED51; Postleitzahl: 04317; Land: Deutschland; Kontaktstelle(n): nicht angegeben; Telefon: +49 3414792556; E-Mail: kontakt@funke-mb.de; Fax: +49 3414956624; Internet-Adresse(n): Hauptadresse: www.funke-mb.de; Adresse des Beschafferprofils: nicht angegeben Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen: elektronisch via (URL): https://www.evergabe.de; I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts I.5) Haupttätigkeiten: Öffentliche Sicherheit und Ordnung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Errichtung eines Betriebsstandortes der Stadtreinigung Leipzig, Am Wasserturmweg 5, 04249 Leipzig - Los 2 Objektplanung Freianlagen; Referenznummer der Bekanntmachung: FMB_P195-2 II.1.2) CPV-Code Hauptteil: 71320000; CPV-Code Zusatzteil: II.1.3) Art des Auftrags: Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Errichtung eines Betriebsstandortes der Stadtreinigung Leipzig, Am Wasserturmweg 5, 04249 Leipzig, Objektplanung Freianlagen gemäß §39 HOAI für die LP 3-4 (optional LP 5-9). II.1.5) Geschätzter Gesamtwert: Wert ohne MwSt.: entfällt II.1.6) Aufteilung des Auftrags in Lose: nein II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los-Nr.: entfällt II.2.2) CPV-Code Hauptteil: 71222000; CPV-Code Zusatzteil: II.2.3) NUTS-Codes: DED51; Hauptort der Ausführung: Postleitzahl: 04328; Ort: Leipzig; Land: Deutschland II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Die Stadtreinigung Leipzig plant am Standort Wasserturmweg 5 einen zweiten zentralen Betriebsstandort zu errichten. Ziel ist es, das vorhandene Bürogebäude mit Lagerhalle vollumfänglich für die Stadtreinigung zu nutzen. Im Gebäude sollen den Mitarbeitern Büros, Umkleiden, Pausenräume sowie die zugehörigen Nebenräume und eine Werkstatt zur Verfügung stehen Auf den Freiflächen ist die Errichtung eines Wertstoffhofes geplant. Hier werden die Wertstoffe getrennt in Containern gesammelt und gelagert, bevor der Abtransport erfolgt. Außerdem soll der Standort als Stützpunkt für Rest- und Bioabfallfahrzeuge der Stadtreinigung Leipzig dienen. Zusätzlich ist geplant, auf dem Grundstück die zentrale Schadstoffannahmestelle für Leipzig zu realisieren. Die Infrastruktur im neuen Betriebsobjekt wird für alternative Antriebe (Wasserstoff / Elektro) ausgebaut. Der Terminplan sieht einen Planungsbeginn in 10/2022, unmittelbar nach Beauftragung vor. Die Planung ist so zu forcieren, dass rechtzeitig im Juni 2023 die Baugenehmigung eingereicht werden kann. Die Gesamtkosten (KG 100-700) wurden mit 19-21 Mio. Euro brutto geschätzt. Die notwendigen Leistungen zur - Objektplanung Gebäude gemäß §34 HOAI für die LP 3-4 (optional LP 5-9) und - Objektplanung Freianlagen gemäß §39 HOAI für die LP 3-4 (optional LP 5-9) - Technischen Ausrüstung ALG 1-8 gemäß §55 HOAI für die LP 3-4 (optional LP 5-9) sollen in drei Losen jeweils im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens vergeben werden. Mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Planungsbüros gebeten, sich um die Ausführung der Leistungen zur Objektplanung Freianlagen (Los 2) zu bewerben. Die Leistungen zum Los 1 und Los 3 werden separat ausgeschrieben. II.2.5) Zuschlagskriterien: Die nachstehenden Kriterien: Qualitätskriterium - Name: Projektabwicklung / Gewichtung: 20; Qualitätskriterium - Name: Kompetenz, Verfügbarkeit Projektteam / Gewichtung: 25; Qualitätskriterium - Name: Ökologisches Konzept / Gewichtung: 20; Preis - Gewichtung: 35 II.2.6) Geschätzter Wert ohne MwSt.: II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: Beginn: / Ende: 30.06.2023; Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja; Beschreibung der Verlängerungen: Fortführung der Leistungen zur Freianlagenplanung gemäß HOAI § 39 in weiteren Stufen bis zur Leistungsphase 9. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht. II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl: 3 / Höchstzahl: 5; Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt unter zwei Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden die Referenzen (maximal 10 Punkte erreichbar) und die Qualifikation des Projektteams (maximal 10 Punkte erreichbar). Eine Musterbewertung (mit maximal erreichbarer Punktzahl) ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Dort als auch im Bewerbungsbogen sind auch die Anforderungen an die Referenzen und das Projektteam sowie weitere Unterkriterien detailliert beschrieben. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis 5 beschränkt. Kann die Auswahl aufgrund Punktgleichheit nicht erfolgen, werden die Plätze der punktgleichen Bewerber ausgelost. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja; Beschreibung der Optionen: Es besteht die Option der Fortführung der unter Ziffer II.2.4 beschriebenen Grundleistungen zur Freianlagenplanung in weiteren Leistungsstufen bis zu LP 9. Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zugunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig: Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers, der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren, der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen erfüllt sind. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen: entfällt II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein; Projektnummer oder -referenz: II.2.14 Zusätzliche Angaben: Ein Bewerbungsbogen ist auszufüllen und mit den betreffenden Anlagen fristgerecht einzureichen. Neben dem Bewerbungsbogen befinden sich unter den zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen: - ein Muster zur Wertung der Teilnahmeanträge zur Bewerberauswahl, - die Anforderungen und Wertung der Zuschlagskriterien, - ein Mustervertrag des AG mit diversen weiteren Anlagen. Abschnitt III - Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt/in“, „Architekt/in“ oder „Ingenieur/in“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß VgV § 43 Absatz 1 zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt/in“, „Architekt/in“ oder „Ingenieur/in“ berechtigt ist. III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen: a) Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2 b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend einzureichen. c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind. d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen. f) Angabe der mittleren Anzahl an Landschaftsarchitekten, Architekten und Ingenieuren in den Jahren (2020 bis aktuell), g) Angabe, ob es sich beim Bewerber um ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder ein mittleres Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Union handelt. h) Ausgefüllter Bewerbungsbogen, der Bewerbungsbogen ist als Download beziehbar unter https://www.evergabe.de/unterlagen (Referenznummer: „FMB_P195-2“).; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Ausgefüllter Bewerbungsbogen. - Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2. - Erklärung, dass keine Ausschlußgründe gemäß GWB §123 und §124 vorliegen. - Nachweis einer Berufszulassung als Landschaftsarchitekt, Architekt oder Ingenieur (siehe Bewerbungsbogen Ziff.1) und einer Bauvorlageberechtigung. - Anzahl der zur Abgabe des Teilnahmeantrages (aktueller Zeitpunkt) festangestellten Mitarbeiter des Bewerbers beträgt mindestens 2 Landschaftsarchitekten, Architekten und/oder Ingenieure. III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Eine Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt anhand von bewerberseitigen Angaben zu Büroreferenzen (A) und Angaben zum Projektteam (B). A) BÜROREFERENZEN: Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Referenzprojekte zur Objektplanung Freianlagen die nachfolgenden Anforderungen. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, wird das Referenzprojekt nicht bewertet, aber es erfolgt kein Ausschluss des Bewerbers. - Nachzuweisen ist ein Referenzprojekt, bei dem es sich um die Freianlagenplanung einer befestigten Fläche zur Abstellung von KfZ handelt. Die Fläche muss mindestens 100m² betragen. - Der Bewerber kann außerdem ein Referenzprojekt nachweisen, bei dem geschlossene Objekte zum Regenwassermanagement (wie zum Bsp. Rigolen) geplant wurden. Versickerungsmulden zählen nicht dazu. - Der AG plant eine Fassadenbegrünung mit einem automatischen Bewässerungssystem in seine Baumaßnahme zu integrieren. Hat der Bewerber damit Erfahrungen, kann ein vergleichbares selbst geplantes Referenzprojekt benannt werden. Damit eine Wertung der Referenzprojekte erfolgen kann, bestehen folgende Anforderungen an die Projekte: - Es wurden jeweils mind. Leistungen gemäß HOAI § 39 LP 3 – 8 erbracht. - Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraumnvom 01.01.2012 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. - Zu jedem Referenzprojekt ist anzugeben: Projektbezeichnung, Name und Kontaktdaten Bauherr / AG für eventuelle Nachfragen, Angabe der selbst erbrachten Leistungen mit Nennung der HOAI Leistungsphasen, Tag der Inbetriebnahme, eine auf maximal 4 Seiten begrenzte Projektbeschreibung in Wort und Bild. B) PROJEKTTEAM: B.1 Projektteam: Im Bewerbungsbogen sind die Personen für die Projektleitung und die stellv. Projektleitung mit Namen, Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium) anzugeben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams weisen den erfolgreichen Abschluss eines Studiums durch Vorlage der entsprechenden Urkunde zum Studienabschluss nach. Die zuständige Person der Projektleitung und die stellv. Projektleitung müssen mindestens an einem der unter A benannten Referenzprojekte auch für die Projektleitung oder mind. stellvertretende Projektleitung in den Leistungsphasen 3-8 verantwortlich gewesen sein. Sollte der Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens Teammitglieder austauschen müssen, sorgt der Bewerber für qualitativ gleichwertigen Ersatz. Die Qualität der Teammitglieder wird dabei durch die im Auswahlverfahren erzielten Punkte definiert. Sollte sich nach Abschluss des Auswahlverfahrens (1.Stufe des Vergabeverfahrens) herausstellen, dass aufgrund eines Wechsels im Projektteam eine Punktzahl erreicht wird, die nicht zur Auswahl geführt hätte, erfolgt nachträglich der Ausschluss des Bewerbers.; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bewerber muss mindestens folgende Anforderungen erfüllen: B) Mindestanforderungen an das PROJEKTTEAM: B.1. Allgemeine Forderungen: Das Projektteam besteht aus mindestens 2 Personen. Anzugeben ist die zuständige Person für die Projektleitung und die stellv. Projektleitung. Mindestanforderung an die benannten Teammitglieder sind: - Vorlage des Nachweises zum Abschluss eines techn. Studiums als Master oder Ing. (Abschluss Bachelor genügt nicht) - Vorlage eines Lebenslaufes, - Berufserfahrung in der Objektplanung Freianlagen der Person für die Projektleitung von mindestens 5 Jahren und mind. 3 Jahren bei der stellv. Projektleitung. - Die zuständige Person der Projektleitung und die stellv. Projektleitung müssen mindestens an einem der unter A benannten Referenzprojekte auch für die Projektleitung oder mind. stellvertretende Projektleitung in den Leistungsphasen 3-8 verantwortlich gewesen sein. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen: entfällt III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand (nur für Dienstleistungsaufträge): Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen sind Landschaftsarchitekten, Architekten, Ingenieuren oder juristischen Personen, die über Mitarbeiter verfügen, die die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur tragen dürfen, vorbehalten. Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Erbringung der Leistung verantwortlich sind. III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährl. Deckung von min. 0,5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 1,5 Mio. Euro für Sach- und für Vermögensschäden. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung eines (o. mehrerer) in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstituts beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird. III.2.3) Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind: ja Abschnitt IV Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren. Beschleunigtes Verfahren: nein IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem: nicht angegeben. IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: entfällt IV.1.5) Angaben zur Verhandlung (nur für Verhandlungsverfahren): Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion: Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein; IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA): Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren: nicht angegeben IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: Tag: 01.06.2022; Ortszeit: 12:00 IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 20.06.2022 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch IV.2.6) Bindefrist des Angebots: Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.10.2022 IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Tag: ; Ortszeit: , Ort: ; Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Abschnitt VI Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags: Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein; Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: nicht angegeben VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen: entfällt VI.3) Zusätzliche Angaben: Im Downloadbereich befinden sich die folgenden Ausschreibungsunterlagen: 1) Unterlagen für Erstellung des Teilnahmeantrages: Datei: „P195-2…Los…Bewerbungsbogen“; 2) Zur Info: Unterlagen zur Wertung in der Auswahlphase Datei: „P195-2…Los…Wertung-TA“ 3) Zur Info: Datei P195-2…Los…Zuschlagskriterien“ zur Angebots- und Verhandlungsphase des Vergabeverfahrens. 4) Zur Info: Mustervertrag mit diversen Anlagen, u.a. Aufgabenstellung (diese auch mit weiteren Anlagen). Bitte beachten Sie: Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Danach erfolgt voraussichtlich noch eine Vergabeverhandlung. Im Zuge der Vergabeverhandlung nennen die Bieter ihr finales Angebot gemäß VgV §17 Absatz 14. Ergeben sich in der Prüfung der Erstangebote oder im Zuge der Verhandlungsgespräche aber Aspekte, die erst eine intensive Erläuterung des Leistungsumfanges und der Kalkulationsbedingungen notwendig machen, kann durch den AG auch entschieden werden, dass das finale Angebot erst nach dem (ersten) Verhandlungsgespräch innerhalb einer Woche eingereicht wird. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig; Postanschrift: Braustraße 2; Ort: Leipzig; Postleitzahl: 04107; Land: Deutschland; E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de; Telefon: +49 3419770; Internet-Adresse: www.lds.sachsen.de; Fax: +49 3419771049 VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens und der Vergabeentscheidung ist unzulässig, soweit: 1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr.1 GWB), 2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB), 3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB), 4.) mehr als 15 Kalendertage nach Absendung der vorläufigen Absagen in Briefform, beziehungsweise mehr als10 Kalendertage bei Absendung per Fax oder E-Mail vergangen sind (§ 134 Abs. 2 GWB), 5.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Nachprüfungsantrag soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Er ist unverzüglich zu begründen (§ 161 Abs. 1 GWB). VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt: Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig; Postanschrift: Braustraße 2; Ort: Leipzig; Postleitzahl: 04107; Land: Deutschland; E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de; Telefon: +49 3419770; Internet-Adresse: www.lds.sachsen.de; Fax: +49 3419771049 VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 29.04.2022 Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Landschaftsbauplanung,Städtebauplanung

Vergabe-Status

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Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
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