AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 19.04.2026 04:53 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/17819944/

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Stendal für das Jahr 2022

Notice-ID: 17819944

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Stammdaten

Auftraggeber
Landkreis Stendal, Hochbauamt und Gebäudemanagement / Vergabestelle
Veröffentlicht
03.05.2022
Notice-Typ
Vergabeergebnis
CPV-Code
77231200 — Landwirtschaft, Forst, Gartenbau
Branche
Energie & Umwelt
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Stendal, Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle, Postanschrift: Hospitalstraße 1-2Ort: Hansestadt Stendal, NUTS-Code: DEE0D Stendal, Postleitzahl: 39576, Land: Deutschland, Kontaktstelle(n): Hochbauamt und Gebäudemanagement/Vergabestelle, E-Mail: vergabestelle@landkreis-stendal.de, Telefon: +49 3931607974, Fax: +49 3931607948, Internet-Adresse(n): Hauptadresse: https://www.landkreis-stendal.de I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde I.5) Haupttätigkeit(en): Allgemeine öffentliche Verwaltung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Stendal für das Jahr 2022; Referenznummer der Bekanntmachung: 70.04/01/2021 II.1.2) CPV-Code Hauptteil: 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.1.3) Art des Auftrags: Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners 8 Lose II.1.6) Angaben zu den Losen: Aufteilung des Auftrags in Lose: ja II.1.7) Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): Wert ohne MwSt.: 234 450.03 EUR II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 1 Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug; Los-Nr.: 1 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die chemische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch Ausbringung eines Biozids mittels Luftahrzeug. Vorhabensort: Die Bekämpfung erfolgt auf Flächen im Kreisgebiet des Landkreises Stendal. Beflogen werden Feldgehölze, Alleen, Parkflächen sowie Waldflächen und -ränder. Es handelt sich demnach sowohl um flächige als auch linienförmige Befliegungen. Die Bekämpfungsfläche umfasst voraussichtlich: etwa 368,41 Hektar. Die angegebene zu befliegende Flächengröße ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Fläche besteht auch nach Zuschlagerteilung nicht. Die Abrechnung der Leistung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich abgearbeiteten Fläche nach deren Befliegung. Karten und GPS Datafile werden vom Auftraggeber zugearbeitet. Die Befliegung der Befallsflächen wird durch das Umweltamt des Landkreises Stendal koordiniert. Leistungszeitraum: Die Befliegung kann nur in einem engen zeitlichen Rahmen wirksam durchgeführt werden. Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Ausbringung des Mittels festgesetzt werden. Zeitrahmen: 19. April 2022 bis 19. Juni 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Mindestanforderungen an das Luftfahrzeug: - Luftfahrzeug mit spezieller festangebauter Applikationstechnik (z.B.: Simplex oder Isolair Sprühanlage); - abdriftmindernde Injektordüsen 110_05; - Mindestarbeitsbreite von etwa 30 m; - Einrichtung zur GPS-Aufzeichnung der Flugbahnen; Bei außerplanmäßigem Ausfall des Luftfahrzeugs muss innerhalb von einem Zeitraum von zwei Tagen eine Ersatzmaschine bzw. die Reparatur des Luftfahrzeugs erfolgen, um die Bekämpfung im vorgesehenen Zeitraum durchführen zu können. Mindestanforderungen an sonstige Ausrüstung: - Befülleinrichtung am Boden; - Windsack sowie funktionstüchtige Wind- und Temperaturmessgeräte, die mit einem max. Fehler von 1m/s bzw. 2 Grad Celsius messen Bekämpfungsmittel: Biozid Foray ES; Auflagen: Je nach Witterung kann die Befliegung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Insbesondere bei horizontalem Wind über 5 m/s sowie Windböen, die die Anwendung beeinträchtigen können und/oder mit Einsetzen von Thermik sowie bei Lufttemperaturen über + 25 Grad Celsius im Schatten kann die Befliegung unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung ist durch den Auftragnehmer zu stellen. Die Befliegung ist mittels GPS-Aufzeichnung sorgsam zu protokollieren. Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Befliegung überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 2 vom Boden mittels Biozid im Gemeindegebiet der Verbandsgemeinde Seehausen; Los-Nr.: 2 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die chemische Bodenbekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Biozid. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im nördlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal im Gemeindegebiet der Verbandsgemeinde Seehausen. Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und entlang überregionaler Radwege. Es sind voraussichtlich etwa 2308 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Die Bekämpfung kann nur in einem engen zeitlichen Rahmen wirksam durchgeführt werden. Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Ausbringung des Mittels festgesetzt werden. Zeitrahmen: 19. April 2022 bis 19. Juni 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit ferngesteuerter gebläseunterstützter beweglicher Motorspritze [horizontaler und vertikaler Ausrichtung]). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von 45m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Foray ES; Auflagen: Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Die Ausbringung ist sorgfältig auszuführen, so dass der gesamte Kronenbereich von der Behandlung erfasst wird. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung sowie die benötigte Wassermenge sind durch den Auftragnehmer zu stellen. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z.B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom Auftragnehmer zu tragen. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 3 vom Boden mittels Biozid im Süden und Osten des Landkreises Stendal; Los-Nr.: 3 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die chemische Bodenbekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Biozid. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im östlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal (Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land und der Hansestadt Havelberg), im südlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal (Einheitsgemeinde Hansestadt Tangermünde, Einheitsgemeinde Tangerhütte). Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und überregionalen Radwegen. Es sind voraussichtlich etwa 4178 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen. Die Baumzahl beruht auf folgender Planung: Hansestadt Havelberg: 450 Bäume; Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land: 1622 Bäume; Hansestadt Tangermünde: 205 Bäume; Stadt Tangerhütte: 425 Bäume; Landesstraßenbaubehörde: 423 Bäume sowie der Landkreis Stendal (Kreisstraßen nd Radwege): 1053 Bäume. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Die Bekämpfung kann nur in einem engen zeitlichen Rahmen wirksam durchgeführt werden. Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Ausbringung des Mittels festgesetzt werden. Zeitrahmen: 19. April 2022 bis 19. Juni 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit ferngesteuerter gebläseunterstützter beweglicher Motorspritze [horizontaler und vertikaler Ausrichtung]). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume von 35 m Höhe sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von mindestens 35 m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Foray ES; Auflagen: Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Die Ausbringung ist sorgfältig auszuführen, so dass der gesamte Kronenbereich von der Behandlung erfasst wird. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung sowie die benötigte Wassermenge sind durch den Auftragnehmer zu stellen. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z.B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom Auftragnehmer zu tragen. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 4 vom Boden mittels Biozid im Gemeindegebiet der EG Bismark und Osterburg; Los-Nr.: 4 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die chemische Bodenbekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Biozid. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im Gemeindegebiet der Einheitsgemeinden (EG) Bismark und Osterburg des Landkreises Stendal. Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und entlang überregionaler Radwege. Es sind voraussichtlich etwa 3769 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen. Die Baumzahl beruht auf folgender Planung: Bismark: 1432 Bäume; Hansestadt Osterburg: 910 Bäume; Landesstraßenbaubehörde: 913 Bäume; Landkreis Stendal (Kreisstraßen und Radwege): 514 Bäume. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Die Bekämpfung kann nur in einem engen zeitlichen Rahmen wirksam durchgeführt werden. Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Ausbringung des Mittels festgesetzt werden. Zeitrahmen: 19. April 2022 bis 19. Juni 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit ferngesteuerter gebläseunterstützter beweglicher Motorspritze [horizontaler und vertikaler Ausrichtung]). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume von 35 m Höhe sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von mindestens 35 m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Foray ES; Auflagen: Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Die Ausbringung ist sorgfältig auszuführen, so dass der gesamte Kronenbereich von der Behandlung erfasst wird. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung sowie die benötigte Wassermenge sind durch den Auftragnehmer zu stellen. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z.B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom Auftragnehmer zu tragen. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 5 vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises Stendal; Los-Nr.: 5 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die chemische Bodenbekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Biozid. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen im nördlichen Kreisgebiet des Landkreises Stendal (Gebiet der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, Verbandsgemeinde Seehausen und der Einheitsgemeinde Osterburg). Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreis-, Landes- und Bundesstraßen und entlang überregionaler Radwege. Es sind voraussichtlich etwa 3641 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen. Die Baumzahl beruht auf folgender Planung: Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck 1700 Bäume; Landesstraßenbaubehörde: 266 Bäume; Landkreis Stendal (Kreisstraßen und Radwege): 1675 Bäume. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Die Bekämpfung kann nur in einem engen zeitlichen Rahmen wirksam durchgeführt werden. Der Bekämpfungszeitraum zielt auf die Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien ab. Neben dem Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners sind auch der Belaubungsgrad sowie die aktuelle Wetterlage entscheidend für den Bekämpfungszeitraum. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Ausbringung des Mittels festgesetzt werden. Zeitrahmen: 19. April 2022 bis 19. Juni 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Anforderungen an Technik und Ausrüstung: Die Ausbringung erfolgt mittels Bodengerät (Fahrzeug mit ferngesteuerter gebläseunterstützter beweglicher Motorspritze [horizontaler und vertikaler Ausrichtung]). Geeignet ist das Gerät, welches mit einem Hochdruckspritzgerät alle Bereiche eines Baumes, insbesondere auch die Oberkrone, erreicht. Auch hohe Eichenbäume von 35 m Höhe sollen erfolgreich behandelt werden. Bei hohen Bäumen sind Geräte einzusetzen, die eine Wurfweite von mindestens 35 m in die Höhe leisten können. Bekämpfungsmittel: Biozid Foray ES; Auflagen: Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Die Ausbringung ist sorgfältig auszuführen, so dass der gesamte Kronenbereich von der Behandlung erfasst wird. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des Auftraggebers kurzfristig unterbrochen werden. Das Mittel zur Bekämpfung sowie die benötigte Wassermenge sind durch den Auftragnehmer zu stellen. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z.B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom Auftragnehmer zu tragen. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 6 mechanische Behandlung in der VG Seehausen, EG Osterburg und Tangerhütte; Los-Nr.: 6 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch mechanische Behandlung befallener Bäume sowie sachgerechte Entsorgung des abgesaugten Materials. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt in der Verbandsgemeinde (VG) Seehausen, Einheitsgemeinde (EG) Osterburg und Einheitsgemeinde (EG) Tangerhütte. Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreisstraßen und überregionalen Radwegen. Es sind voraussichtlich etwa 743 Einzelbäume zur mechanischen Bekämpfung vorgesehen. Die Baumzahl beruht auf folgender Planung: Verbandsgemeinde Seehausen 10 Bäume, Landkreis Stendal 733 Bäume. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Entscheidend für den Bekämpfungszeitpunkt ist der Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Bekämpfung festgesetzt werden. Zeitrahmen: 01. Juni 2022 bis 31. August 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Mindestanforderungen an Technik und Ausrüstung: - Industriestaubsauger der Feinstaubklasse H; - Schlauchdurchmesser von 50 mm; - Staubsaugerbeutel der Feinstaubklasse H (H-Filter); - Hebebühne/Hubsteiger etc. zum Erreichen der Einsatzhöhe; Auflagen: Der Auftragnehmer übernimmt das Absaugen der Raupen, Gespinnstnester und Häutungsreste. Das abgesaugte Material ist fachgerecht durch den Auftragnehmer zu entsorgen. Die sachgerechte Entsorgung ist gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. notwendige behördliche Genehmigungen zur Bekämpfung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide sind vom Auftragnehmer zu tragen. Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Das Absaugen ist sorgfältig durchzuführen, so dass die behandelten Eichen nach der Behandlung sauber sind. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 7 mechanische Behandlung im Süden und Osten des Landkreises Stendal; Los-Nr.: 7 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch mechanische Behandlung befallener Bäume sowie sachgerechte Entsorgung des abgesaugten Materials. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen in der Einheitsgemeinde Bismark und Einheitsgemeinde Havelberg sowie in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck. Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Die Bäume befinden sich in Ortslagen, in Siedlungsnähe, entlang von Kreisstraßen und überregionalen Radwegen. Es sind voraussichtlich etwa 531 Einzelbäume zur mechanischen Behandlung vorgesehen. Die Baumzahl beruht auf folgender Planung: Einheitsgemeinde Stadt Bismark: 190 Bäume; Einheitsgemeinde Hansestadt Havelberg: 10 Bäume; Landesstraßenbaubehörde: 100 Bäume; Landkreis Stendal (Kreisstraßen und Radwege): 231 Bäume. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Leistungszeitraum: Entscheidend für den Bekämpfungszeitpunkt ist der Entwicklungsgang des Eichenprozessionsspinners. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung kann daher nur ein zeitlicher Rahmen für die Bekämpfung festgesetzt werden. Zeitrahmen: 01. Juni 2022 bis 31. August 2022; Sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung gegeben, erfolgt innerhalb dieses Zeitrahmens eine Anordnung zur sofortigen Vollziehung der Maßnahmen durch den Auftraggeber. Mindestanforderungen an Technik und Ausrüstung: - Industriestaubsauger der Feinstaubklasse H; - Schlauchdurchmesser von 50 mm; - Staubsaugerbeutel der Feinstaubklasse H (H-Filter); - Hebebühne/Hubsteiger etc. zum Erreichen der Einsatzhöhe; Auflagen: Der Auftragnehmer übernimmt das Absaugen der Raupen, Gespinnstnester und Häutungsreste. Das abgesaugte Material ist fachgerecht durch den Auftragnehmer zu entsorgen. Die sachgerechte Entsorgung ist gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem Auftragnehmer. Dies umfasst auch ggf. notwendige behördliche Genehmigungen zur Bekämpfung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide sind vom Auftragnehmer zu tragen. Der in der Ausschreibung festgelegte Zeitrahmen ist einzuhalten. Mit Beginn der Auftragsausführung hat eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erfolgen, um im effektiven Zeitfenster die Bekämpfung vorzunehmen. Das Absaugen ist sorgfältig durchzuführen, so dass die behandelten Eichen nach der Behandlung sauber sind. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los 8 vom Boden mittels Nematoden an Radwegen im Norden und Osten des LK Stendal; Los-Nr.: 8 II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s): 77231200 Bekämpfung von Forstschädlingen II.2.3) Erfüllungsort: NUTS-Code: DEE0D Stendal II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um die biologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vom Boden mittels Nematoden. Vorhabensort und Anzahl der zu behandelnden Bäume: Die Bekämpfung erfolgt an Bäumen an überregionalen Radwegen in der Verbandsgemeinde Seehausen und Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck sowie in der Einheitsgemeinde Havelberg. Von wechselnden Arbeitsstätten ist auszugehen. Es sind voraussichtlich etwa 119 Einzelbäume zur Bekämpfung vorgesehen. Die angegebene Anzahl zu behandelnder Bäume ist eine Planungsgröße. Ein Rechtsanspruch auf die exakte Baumanzahl besteht daher auch nach Zuschlagerteilung nicht. Einzusetzende Nematoden: Die Leistung umfasst die Anwendung zugelassener biologischer Mittel (tp - nema) in der u. g. Menge und Konzentration. Die Menge ist von der beauftragten Firma als Auftragsnehmer (AN) bereitzustellen und Bestandteil der Leistung. In Deutschland gelten Nematoden als Makroorganismen und sind nicht zulassungspflichtig. Weitere wichtige Ausschreibungsbedingungen; Aufgrund der biologischen Entwicklung der Larve und dem damit gegebenen Zeitfenster ist es erforderlich, den Einsatz mindestens 2 Mal durchzuführen. Es ist sicherzustellen, dass eine Abdrift der Spritzbrühe mit den Nematoden in Gewässer, wie Teiche und Gräben ausgeschlossen ist. Art der biologischen Bekämpfung: Die Leistung umfasst den Einsatz von Hochleistungssprühgeräten vom Boden aus für Bäume bis zu einer Höhe von ca. 20 Metern. Optional kann auch der Einsatz von Hubsteigern notwendig sein. Dabei wird eine mittlere Dichte angenommen. Die Leistung der Bekämpfung mit Nematoden ist voraussichtlich im Zeitraum vom 19.04.2022 bis 19.06.2022 auszubringen. Im Anschluss der Erstbehandlung erfolgt die Zweitbehandlung nach ca. 10 Tagen. Es ist darauf zu achten, dass bereits eine fortgeschrittene Blattentwicklung vorhanden ist. Die Bekämpfung mit Nematoden ist lediglich bis zum 3. Larvenstadium einzusetzen. Der Leistungsabruf erfolgt durch den Auftraggeber (AG). Der Einsatz von technisch geprüften und zugelassenen Geräten zur Ausbringung der Nematoden (bewegliche Sprühgebläse mit mindestens 10 Düsen mit einem Durchmesser von mindestens 0,8 mm in vertikaler und horizontaler Ausrichtung einschließlich einer Dokumentationspflicht über den Einsatz ist zu gewährleisten. Die eingesetzten Sprühgeräte müssen für Arbeiten mit einer zu erwartenden Höhe von mindestens 20 Meter ausgestattet sein. Beschaffung und Bereitstellung der Nematoden obliegt dem AN. Die Anwendungsmenge ist mit 50 Millionen Nematoden plus 100 g Zusatzstoff auf 100 Liter Wasser Spritzbrühe (500.000 Nematoden pro Liter) auszubringen. Der Einsatz der Zusatzstoffe muss gewährleistet werden, damit die Nematoden mindestens 2 Stunden auf den Raupen überleben können. Der Baum ist vollständig mit der Spritzbrühe zu benetzen. Der Druck soll 5 Bar nicht überschreiten. Beim Einsatz darf die Windstärke 2 nicht überschritten werden. Die Außentemperatur darf beim Bekämpfungseinsatz und mindestens 2 Stunden danach 8 Grad Celsius nicht unterschreiten. Der Einsatz der Nematoden darf erst abends nach 21:00 Uhr erfolgen. Eine Wasserentnahme aus Oberflächenwasser ist nicht zulässig. Der AG wird zu jedem Einsatz vom AN eine Probe des zu versprühenden Gemisch zur Untersuchung der Zusammensetzung abnehmen. Je nach Witterung kann die Bekämpfung auf Verlangen des AG kurzfristig unterbrochen werden. Die Bekämpfungsmaßnahme ist zu protokollieren. Sämtliche Vorkehrungen zum Arbeitsschutz sowie Maßnahmen der Verkehrssicherung bei Behandlungen im öffentlichen Verkehrsraum obliegen dem AN. Dies umfasst auch ggf. erforderliche Genehmigungen zur Behandlung vom Straßenkörper aus. Kosten für notwendige Bescheide (z.B.: verkehrsrechtliche Anordnungen) sind vom AN zu tragen. Die Ausführung der Arbeiten nach Auftragserteilung erfolgt nur, wenn die erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. (Fortsetzung siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben) II.2.5) Zuschlagskriterien: Preis II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Fortsetzung aus II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Sollten nach Auftragsvergabe biotische oder abiotische Umstände eintreten, die eine Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners überflüssig machen, verzichtet der Auftragnehmer entschädigungslos auf die Abwicklung des vollständigen Auftrags. Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA): Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren: Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 238-627680 IV.2.8) Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems IV.2.9) Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-1/2021; Los-Nr.: 1 Bezeichnung des Auftrags: Los 1 Ausbringung eines Biozids mittels Luftfahrzeug Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten; Anzahl der eingegangenen Angebote: 1; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Helix Fluggesellschaft mbH, Postanschrift: Öhringer Straße 12, Ort: Neuenstein, NUTS-Code: DE119 Hohenlohekreis, Postleitzahl: 74632, Land: Deutschland, Internet-Adresse: https://www.helixcopter.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 128 943.50 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 127 469.86 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-2/2021; Los-Nr.: 2 Bezeichnung des Auftrags: Los 2 vom Boden mittels Biozid im Gemeindegebiet der Verbandsgemeinde Seehausen Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten; Anzahl der eingegangenen Angebote: 7; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 7; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Schröck Landschaftsbau GmbH & Co.KG, Postanschrift: Münchehofer Weg 36, Ort: Müncheberg, NUTS-Code: DE409 Märkisch-Oderland, Postleitzahl: 15374, Land: Deutschland, Internet-Adresse: http://schroeck-landschaftsbau.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 17 310.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 10 616.80 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-3/2021; Los-Nr.: 3 Bezeichnung des Auftrags: Los 3 vom Boden mittels Biozid im Süden und Osten des Landkreises Stendal Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 9; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 9; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Schädlingsbekämpfung Barduhn, Postanschrift: Friedrich-Engels-Straße 12, Ort: Bad Belzig, NUTS-Code: DE40E Potsdam-Mittelmark, Postleitzahl: 14806, Land: Deutschland, Internet-Adresse: http://www.top-schaedlingsbekaempfung.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 20 890.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 14 497.66 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-4/2021; Los-Nr.: 4 Bezeichnung des Auftrags: Los 4 vom Boden mittels Biozid im Gemeindegebiet der EG Bismark und Osterburg Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 10; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 10; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Enviro Pest Control GmbH, Postanschrift: Karl-Marx-Straße 1, Ort: Biederitz, NUTS-Code: DEE06 Jerichower Land, Postleitzahl: 39175, Land: Deutschland, Internet-Adresse: https://www.enviro-schaedlingsbekaempfung.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 18 845.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 14 774.48 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-5/2021; Los-Nr.: 5 Bezeichnung des Auftrags: Los 5 vom Boden mittels Biozid im Norden des Landkreises Stendal Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 10; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 10; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: CIM-EX Pest Control GmbH, Postanschrift: Milchstraße 7, Ort: Isernhagen, NUTS-Code: DE929 Region Hannover, Postleitzahl: 30916, Land: Deutschland, Internet-Adresse: https://www.bettwanzen-hannover.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 18 205.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 14 855.28 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-6/2021; Los-Nr.: 6 Bezeichnung des Auftrags: Los 6 mechanische Behandlung in der VG Seehausen, EG Osterburg und Tangerhütte Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 6; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 6; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Schädlingsbekämpfung Barduhn, Postanschrift: Friedrich-Engels-Straße 12, Ort: Bad Belzig, NUTS-Code: DE40E Potsdam-Mittelmark, Postleitzahl: 14806, Land: Deutschland, Internet-Adresse: http://www.top-schaedlingsbekaempfung.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 42 180.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 26 517.95 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-7/2021; Los-Nr.: 7 Bezeichnung des Auftrags: Los 7 mechanische Behandlung im Süden und Osten des Landkreises Stendal Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 7; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 7; Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: SBK Schädlingsbekämpfung Dietrich, Postanschrift: Bismarker Straße 26, Ort: Hansestadt Osterburg, NUTS-Code: DEE0D Stendal, Postleitzahl: 39606, Land: Deutschland, Internet-Adresse: http://www.schaedlingsbekaempfung-altmark.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 31 890.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 22 743.00 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: 70.04/01-8/2021; Los-Nr.: 8 Bezeichnung des Auftrags: Los 8 vom Boden mittels Nematoden an Radewegen im Norden und Osten des Landkreises Stendal Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: 30/03/2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten: Anzahl der eingegangenen Angebote: 6; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0; Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 6 Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde: Offizielle Bezeichnung: Baumdienst Ekarius, Postanschrift: Nordstraße 1a, Ort: Rühen, NUTS-Code: DE914 Gifhorn, Postleitzahl: 38471, Land: Deutschland, Internet-Adresse: https://www.dein-baumdienst.de/ Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 2 380.00 EUR; Gesamtwert des Auftrags/Loses: 2 975.00 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.3) Zusätzliche Angaben: Zuschlagslimitierung: Bezüglich Los 3, Los 4 und Los 5 erfolgt die Auftragserteilung grundsätzlich an unterschiedliche Bieter, da die Durchführung der chemischen Bodenbekämpfung zeitgleich durch drei Firmen im Landkreis Stendal erfolgen soll, um das kleine Zeitfenster einer effektiven Bekämpfung bestmöglich auszunutzen. Gibt ein Bieter sowohl für Los 3, Los 4, als auch für Los 5 das wirtschaftlichste Angebot ab, kann er nur den Zuschlag für Los 3 erhalten. Entsprechend erhält dann der Zweitplatzierte den Zuschlag für Los 4 und der Drittplatzierte für Los 5. Bezüglich Los 6 und Los 7 erfolgt die Auftragserteilung grundsätzlich an unterschiedliche Bieter, da die Durchführung der mechanischen Behandlung zeitgleich durch zwei Firmen im Landkreis Stendal erfolgen soll, um das kleine Zeitfenster einer effektiven Bekämpfung bestmöglich auszunutzen. Gibt ein Bieter sowohl für Los 6 und Los 7 das wirtschaftlichste Angebot ab, kann er nur den Zuschlag für Los 6 erhalten. Entsprechend erhält dann der Zweitplatzierte den Zuschlag für Los 7. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: 1. und 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2, Ort: Halle (Saale), Postleitzahl: 06112, Land: Deutschland, E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de, Telefon: +49 3455141529, Fax: +49 3455141115 VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag unzulässig, wenn: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 GWB), - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 GWB ), - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 GWB), - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind; das heißt, ein Bieter, der die Mitteilung erhält, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung einlegen (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 GWB). Gemäß § 135 Absatz 2 GWB ist die Unwirksamkeit eines Auftrages im Sinne von § 135 Absatz 1 GWB in einem Nachprüfungsverfahren fristgerecht geltend zu machen: - innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der betroffenen Bieter oder Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages (§ 135 Absatz 2 Satz 1 Halbsatz 1 GWB), - ohne Kenntniserlangung innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsschluss (§ 135 Absatz 2 Satz 1 Halbsatz 2 GWB), - wenn der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht hat, 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (§ 135 Absatz 2 Satz 2 GWB). Es wird darauf hingewiesen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist. VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 25/04/2022 Schädlingsbekämpfung,Forstdienstleistungen (außer Pflanzung/ Düngung/ Holzung)

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).