Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. ist Inhaberin eines wissenschaftlichen Erlaubnisfeldes zur Aufsuchung von Erdwärme (Feld „Aachen-Weisweiler“) im Raum Aachen-Weisweiler, Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Im Rahmen des Projektes „Fraunhofer Reallabor Tiefengeothermie Rheinland“ im Rheinischen Revier der Region „Aachen-Weisweiler“ (Nordrhein-Westfalen) erkundet die Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG (im Folgenden Fh IEG oder Auftraggeber oder AG genannt) das hydrothermale geothermische Potential des tieferen Untergrundes. Dazu sind im Zeitraum bis einschließlich 2028 zwei Tiefbohrungen mit Produktionstests, sowie eine Seismik Kampagne im Erlaubnisfeld geplant. Mit dieser Ausschreibung sollen Futterrohre (Casing) für die Verrohrung der ersten Erkundungsbohrung „Weisweiler R1“ beschafft werden. Die Durchführung der maximal 4000 m tiefen, vertikalen Erkundungsbohrung Weisweiler R1 ist für das Q1 2027 geplant. Die Lieferung der Futterrohre hat spätestens bis zum 31.01.2027 an die festgelegte Lieferadresse zu erfolgen. Nähere Einzelheiten sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Änderungen am Verfahren
2 Aktualisierungen
Der Auftraggeber hat dieses Verfahren mehrfach aktualisiert — chronologisch, neueste zuerst.
📅 Frist verlängert
Verlängerung der Angebotsfrist
✏️ Änderung
Änderung der M.2 der Unternehmensreferenzen
(M.2): Das Referenzprojekt muss die Lieferung der Casinge in ein EU-Land umfassen.
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📅 Laufzeit endet am 28.02.2027
Laut Bekanntmachung läuft dieser Auftrag bis zum genannten Datum.
Ob der Auftraggeber danach erneut vergibt, entscheidet allein er; die Angabe ist ein Anhaltspunkt für Ihre Vorbereitung, keine angekündigte Ausschreibung.
3 von 3 Angeboten kamen von kleinen oder mittleren Unternehmen
(100 %)
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Los 1 · Casinge Tiefbohrung Weisweiler R1
Casinge Tiefbohrung Weisweiler R1100 %
Preis
Gesamtpreis gemäß Preisblatt
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen
wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen: § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, §
135 GWB Unwirksamkeit und § 160 GWB Einleitung, Antrag. Besonders hervorzuheben ist
dabei: 134 Abs. II GWB: "Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg
oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am
Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs
beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."§ 160 GWB: (1) Die
Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist
jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen
droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mittteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt. Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten
Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die
Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
KI Der Wasserverband Gardelegen schreibt einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Tief- und Rohrleitungsmaterial für den Zeitraum 2027-2028 mit einer Option auf Verlängerung bis 2029 aus.
KI Die Ausschreibung betrifft die Sanierung der Turnhalle und Erweiterung der Ganztagsbetreuung in Weitramsdorf mit Fokus auf Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen.
Historischer Durchschnitt aus 37.030 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.
Erfasste Abschluss-Meldungen91%
Methodik & Datenbasis
Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 112.523 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonn
Hinweis zur Zuständigkeit
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige
Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.
Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de: