Vergabeergebnis Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Vergeben Dienstleistungsauftrag Bauwesen & Infrastruktur EU-Oberschwelle

Stadt Goslar - Nutzung des Herzberger Teichs als Hochwasserrückhaltebecken

Stadt Goslar · Goslar · Niedersachsen

Beschreibung

Die Talsperre "Herzberger Teich" im unteren Wintertal oberhalb der Altstadt von Goslar wurde 1561 als Speichersee zur Wasserbereitstellung für die Wasserkraftnutzung im Bergbau Rammelsberg angelegt. In den Jahren 1768/69 erfolgte eine Dammerhöhung um ca. 4 m mit dem Ziel der Vergrößerung des Speichervolumens. Der Herzberger Teich ist Bestandteil des Weltkulturerbes "Bergwerk Rammelsberg". Er steht als Kulturdenkmal gem. § 3 NDSchG unter Denkmalschutz. Im Rahmen des Hochwassserschutzkonzepts (HWSK) Goslar soll die Anlage zum Hochwasserrückhalterbecken (HRB) umgerüstet werden. Die Umrüstung stellt zusammen mit dem Projekt "Neubau eines Gose-Grane-Stollens", eine Kombimaßnahme zur Erzielung eines vollständigen HQ100-Schutzes für die Altstadt von Goslar dar. Es ist vorgesehen, einen gesteuerten Grundablass zu installieren, um den Einstau des Beckens, das aktuell als Überlaufbecken im Dauerstau gefahren wird, und die Abgabe gezielt steuern zu können. Eine erste Machbarkeitsstudie und eine 3D-Vermessung wurden bereits durchgeführt. In einer zweiten Machbarkeitsstudie wurden zwei unterschiedliche Betriebszustände als HRB untersucht. Im Zusammenhang mit der zweiten Machbarkeitsstudie erfolgte auch eine Standsicherheitsuntersuchung des Dammbauwerks.. Die Finanzierung der Machbarkeitsstudie ist über das Sondervermögen HWS vom MU gedeckt. Im Anschluss an die umfangreiche Machbarkeitsstudie samt Standsicherheitsnachweis soll die Planungsleistung bis zur Genehmigungsplanung durchgeführt werden. Der Herzberger Teich ist eine Anlage der Harzwasserwerke GmbH (HWW). Da die Anlagenverantwortung bei der HWW liegt, ist die HWW in das Projekt eng eingebunden und die Projektdurchführung erfolgt in enger Kooperation sowohl mit der HWW als auch der Talsperrenaufsicht des NLWKN. Die Genehmigungsplanung ist bis zum 31.03.2026 durchzuführen. Die geschätzten Gesamtkosten betragen 2,5 Mio. EUR.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Ausschreibung für Planungsleistungen zur Umrüstung des Herzberger Teichs in Goslar zu einem Hochwasserrückhaltebecken.

Der Auftrag umfasst die Genehmigungsplanung bis 31.03.2026. Die geschätzten Gesamtkosten des Projekts betragen 2,5 Mio. EUR, der geschätzte Wert der Planungsleistung liegt bei ca. 459.380 EUR.

Weitere Eignungskriterien: Besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Denkmalschutz und der engen Kooperation mit den Harzwasserwerken und der Talsperrenaufsicht.

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Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Nach Durchführung der Präsentationen wird allen Bietern die Gelegenheit gegeben, ihr Honorarangebot zu überarbeiten.“

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Preiseinschätzung

Basierend auf 5.916 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 110.412 €
Median 255.395 €
Oberes Quartil 577.194 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Eingegangene Angebote

Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.

Los 1 Stadt Goslar - Nutzung des Herzberger Teichs als Hochwasserrückhaltebecken
Ingenieurgesellschaft Heidt + Peters mbH 459.380 €

Verfahrensverlauf

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen

    Zuschlagswert 459.380 €

    1 Veröffentlichung

    • 05.02.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

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459.380 €
Zuschlagswert

Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Auftraggeber Stadt Goslar
Standort Goslar, Niedersachsen
Veröffentlicht 05.02.2026
CPV-Code 71000000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)
Angebote 2
Erfüllungsort Goslar

Bieter (1)
Ingenieurgesellschaft Heidt + Peters mbH · Celle

Vergabe-Status (?)
Auftrag vergeben
Im Vergabeergebnis ist kein Auftragnehmer aufgeführt
Vertrag 05.01.2026

Ø Bieter in der Branche 4.0

Historischer Durchschnitt aus 192.864 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 90.099 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 45 Tage
Schätzwert-Abweichung -9%
KMU-Bieteranteil 35%

Preis-Kalkulator

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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Lüneburg

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)