KETA-Modernisierung KE17: Baubegleitendes Claim-Management (K-19/1419)
KI Gesucht wird ein Dienstleister für baubegleitendes Claim-Management im Rahmen der KETA-Modernisierung KE17.
RTW Planungsgesellschaft mbH · Frankfurt am Main · Hessen
Angebote bis 30.11.2026, 12:00 Uhr (noch 27 Tage)
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind folgende Leistungen:
LOS 7: Projektsteuerungsleistungen Vertrags-, Nachtrags- und Claim-Management; Vergabebegleitung für das Infrastrukturprojekt "Regionaltangente West (RTW)".
Branche: Beratung & Dienstleistungen
Das Wichtigste auf einen Blick
Gegenstand ist die Projektsteuerung für das Infrastrukturprojekt „Regionaltangente West (RTW)“ (Los 7), konkret Vertrags-, Nachtrags- und Claim-Management sowie Vergabebegleitung.
Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Umsetzungskonzept - Herangehensweise an die PS-Leistung
Umsetzungskonzept - Projektorganisation und Qualifikation des Projektteams
Umsetzungskonzept - Aufgabe aus dem Projektalltag
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.
Eintragung in das Handels-/Berufsregister (aktueller Ausdruck aus dem Handels-/ Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist dem Bewerbungsbogen beizufügen). Oder vergleichbaren Nachweis (aktueller Nachweis ist dem Bewerbungsbogen beizufügen).
(1) Angaben zum Netto-Gesamtjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. (Ziffer IV.1 des Bewerbungsbogens).
(2) Angaben zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren mit Leistungen, die in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags liegen (d. h. Projektsteuerungsleistungen im Handlungsbereich E für Infrastruktur-Bauprojekte). (Ziffer IV.2. des Bewerbungsbogens).
Die aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind mit dem zu verwendenden Bewerbungsbogen vorzulegen.
Soweit Eigenerklärungen gefordert und mit dem Bewerbungsbogen abgegeben werden, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise/Bestätigungen der zuständigen Stellen anzufordern.
Für den Fall, dass Bieter/Bietergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung und/oder zur Erbringung der auftragsgegenständlichen Leistungen auf andere Unternehmen verweisen, gelten die §§ 34, 47 SektVO. Für den Fall, dass sich der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines anderen Unternehmens beruft, haften der Bieter/die Bietergemeinschaft und das andere Unternehmen für die Auftragsaufführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam i.S.v. § 47 Abs. 3 SektVO; eine entsprechende verbindliche Erklärung des anderen Unternehmens ist dem Angebot beizulegen. (Ziffer
I des Bewerbungsbogens)
Der spätere Austausch eines zum Nachweis der Eignung benannten anderen Unternehmens bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin. Die Zustimmung wird nur dann erfolgen, wenn der Bieter auch mit dem neuen anderen Unternehmen bei der fiktiv vorzunehmenden Eignungsprüfung die ausgeschriebenen Eignungsanforderungen erfüllt.
Geforderte Angaben zur persönlichen Lage des Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft (Ziffer II und III des Bewerbungsbogens):
(1) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung
(2) Eigenerklärung, dass bei dem Bewerber bzw. bei den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft die Ausschlussgründe gem. § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Anderenfalls hat der Bewerber bzw. haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft den Nachweis der Selbstreinigung gem. § 125 GWB zu erbringen. (Ziffer II.1 und II.2 des Bewerbungsbogens)
Über die Eigenerklärung hinaus erfolgt unmittelbar vor Zuschlagserteilung aufgrund gesetzlicher Verpflichtung (§ 6 Abs. 1 WRegG) eine Abfrage des Wettbewerbsregisters für den für den Zuschlag vorgesehenen Bieter.
(3) Eigenerklärung
Der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass er/es - im Sinne von Art. 80 Abs. 1, 2 RL 2014/25/EU i. V. m. Art. 58 Abs. 4 UAbs. 2 S. 2 RL 2014/24/EU bzw. des hier entsprechend anzuwendenden § 46 Abs. 2 VgV - keine Interessen hat, die mit der Ausführung des öffentlichen Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten.
Hinweise (nicht abschließend) zu (3):
(4) Existenznachweis:
Aktueller Ausdruck aus dem Handels-/Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handels-/Berufsregister eingetragen ist; anderenfalls vergleichbarer Nachweis. (Ziffer III.1 des Bewerbungsbogens)
(4) Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 (Ziffer III.2 des Bewerbungsbogens)
(5) Weitere Angaben zum Bieter (eForms). Ausgefüllte Eigenerklärung Informationen zum Bieter (Anlage A2 zum Bewerbungsbogen) ist dem Bewerbungsbogen beizufügen. (Ziffer III.3 des Bewerbungsbogens)
Bewerber / Bewerbergemeinschaften müssen mindestens eine wertungsfähige unternehmensbezogene Referenz der Kategorie A ( Ziff. V.1.1 des Bewerbungsbogens) und mindestens eine wertungsfähige unternehmensbezogene Referenz der Kategorie B ( Ziff. V.1.2. des Bewerbungsbogens) mit dem Bewerbungsbogen einreichen, um die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen.
Hinweis:
Die Erfüllung der Referenzanforderungen kann mit einer einzigen Referenz nachgewiesen werden, wenn die angegebene Referenz sämtliche Anforderungen der Ziff. V.1.1. und V.1.2. des Bewerbungsbogens erfüllt.
Die Wertungsfähigkeit der unternehmensbezogenen Referenzen wird anhand der folgenden Mindestanforderungen ermittelt:
V.1.1. Referenz der Kategorie A
1.Die Referenz darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (30.11.2026) nicht älter als zehn Jahre sein. Maßgeblich ist der geforderte Realisierungsstand des Projekts gem. nachstehender Ziff. 2.
2. Die Referenz muss mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Im Zusammenhang mit der Wertung sieht die Vergabestelle als vergleichbar nur ausgeführte Projektsteuerungsleistungen für Infrastruktur-Bauprojekte (Verkehr, Krankenhausbau, Anlagenbau und vergleichbar) an, die folgende Merkmale kumulativ erfüllen:
V.1.2. Referenz der Kategorie B
1. Die Referenz darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (30.11.2026) nicht älter als zehn Jahre sein. Maßgeblich ist der geforderte Realisierungsstand des Projekts gem. nachstehender Ziff. 2.
2. Die Referenz muss mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Im Zusammenhang mit der Wertung sieht die Vergabestelle als vergleichbar nur ausgeführte Vertrags- und Nachtragsmanagementleistungen für Infrastruktur-Bauprojekte (Verkehr, Krankenhausbau, Anlagenbau und vergleichbar) an, die folgende Merkmale kumulativ erfüllen:
•Erbrachte Leistungen umfassen die Prüfung und Verhandlung von Nachträgen bauausführender Unternehmen dem Grunde und der Höhe nach (analog Bauüberwachung nach HOAI).
Alternative Nachweisführung (Substitut durch Persönliche Referenzen)
Sofern der/die Bieter/Bietergemeinschaft nicht über die geforderte Unternehmensreferenz der Kategorie B (Ziff. V.1.2 des Bewerbungsbogens) verfügt/verfügen, muss er/sie darlegen, warum sich der/die Bietergemeinschaft trotzdem für ausreichend fachkundig und leistungsfähig für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen hält.
Dazu sind persönliche Referenzen, mit denen die defizitären Unternehmensreferenzen substituiert werden sollen, beizufügen. Diese persönlichen Referenzen müssen von vorhandenem für das Unternehmen tätigem Fachpersonal, das für die Durchführung der hier ausgeschriebenen Leistungen als festes Teammitglied verantwortlich tätig sein soll, stammen.
Die persönliche Referenz muss die unter Ziff. V.1.2. des Bewerbungsbogens definierten Anforderungen an die Unternehmensreferenz der Kategorie B vollständig erfüllen. Hinzu tritt die Anforderung, dass die Person das Referenzprojekt kontinuierlich über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren in verantwortlicher Position begleitet haben muss. Sämtliche Anforderungen müssen zum Zeitpunkt des Ausscheidens der Person erfüllt sein.
Beachte: Der/die Inhaber/-in der persönlichen Referenz ist im Angebot zwingend als festes Teammitglied für die Leistungserbringung vorzusehen (vgl. Ziff. 3.2 der AzA (Dokument "Aufforderung zur Angebotsabgabe") zu Bietererklärung 2.2); wird diese Vorgabe im Angebot nicht umgesetzt, entfällt die Eignung des Bieters.
Hinweis zu den Mindestanforderungen gem Ziff. V.1.1. und V.1.2.:
Aus den Referenzangaben muss nachvollziehbar sein, ob und in welchem Umfang die Leistungen als Eigenleistung, mit Nachunternehmen oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden. Die Annahme einer Referenz als Nachweis der Eignung setzt voraus, dass die nachzuweisende Leistung zu wesentlichen Teilen eigenständig erbracht worden ist. Das ist insbesondere für den Fall zu berücksichtigen, dass der Bieter die Referenz als Mitglied einer ARGE oder mit Nachunternehmereinsatz erbracht hat.
Zur Darstellung der unternehmensbezogenen Referenzen hat der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Formblätter "Unternehmensreferenz 1" (V.2.1) und "Unternehmensreferenz 2" (V.2.2) vollständig digital auszufüllen. Im Falle des Eignungsnachweises durch Substitut (Ziff. V.1.2) ist das Formblatt "Persönliche Referenz" (Ziff. V.2.3) zu verwenden.
Hinweise zur Bieterauswahl
Sämtliche Mindestanforderungen können auch der Bekanntmachung entnommen werden. Ein Teilnahmeantrag, der die Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird ausgeschlossen.
Es ist beabsichtigt, alle Bewerber, die einen vollständigen und auch im Übrigen den (Mindest-)Anforderungen entsprechenden Teilnahmeantrag abgegeben haben, zur Abgabe eines (Erst-)Angebots einzuladen. Der Auftraggeber behält sich die Abschichtung des Teilnehmerkreises vor. Näheres hierzu ist Ziff. 5.1 der AzA zu entnehmen.
Zusätzliche Hinweise des Auftraggebers
1. Mit der Erklärung unter dem Bewerbungsbogen gelten die Eigenerklärungen des Bewerbungsbogens als abgegeben.
2. Die Bewerbungs- (Teilnahmeantrag) und Angebotsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Für die Teilnahme an dem Verfahren, insbesondere für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und Angebote, erfolgt keine Vergütung, Kostenerstattung oder Entschädigung.
3. Von Fragen während der Auswertung der Bewerbung bitten wir abzusehen. Sie werden danach über Ihre Berücksichtigung / Nichtberücksichtigung benachrichtigt.
4. Die gesamte elektronische Abwicklung des Verfahrens einschließlich sämtlicher Kommunikation erfolgt über die Vergabeplattform eHAD (https://www.absthessen.de/ehad-bieter-software.html).
5. Die Ausschreibungsunterlagen für dieses Verfahren bestehen aus den zum Download über den Link in der Bekanntmachung bereitgestellten Dokumenten. Der Auftraggeber weist auf etwaige Ergänzungen, Änderungen und Fortschreibungen im Laufe des Vergabeverfahrens hin.
Die in diesen Ausschreibungsunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen verstehen sich für alle Geschlechter (m/w/d).
Die Bewerber/Bieter haben sich unmittelbar nach Erhalt der Ausschreibungsunterlagen über deren Vollständigkeit zu vergewissern. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, die Vollständigkeit und Lesbarkeit aller Unterlagen sofort zu überprüfen und ggf. nachzufordern. Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers Widersprüche, Unvollständigkeiten, Unklarheiten, Fehler oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich über die Vergabeplattform eHAD darauf hinzuweisen.
6. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 20.11.2026 über die Vergabeplattform eHAD bei der Vergabestelle eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich über die Vergabeplattform eHAD zu stellen und werden ausschließlich darüber beantwortet.
Für Fragen, die die Angebotserstellung betreffen, wird im weiteren Verlauf des Verfahrens eine gesonderte Frist gesetzt. Diese wird den für die Angebotsphase zugelassenen Teilnehmern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekanntgegeben.
Nur durch diese Verfahrensbedingungen verbleibt dem Auftraggeber ausreichend Gelegenheit, angemessen auf Anzeigen zu reagieren, dies allen Bewerbern/Bietern mitzuteilen und die Möglichkeit zu geben, diese Aspekte bei der Bearbeitung der Teilnahmeanträge und Angebote rechtzeitig zu berücksichtigen.
7. Die Bewerber/Bieter beteiligen sich an keinen unzulässigen oder gegen die Interessen des Auftraggebers gerichteten Wettbewerbsabsprachen. Sie haften dem Auftraggeber für sämtliche Schäden, die durch unzulässige oder gegen die Interessen des Auftraggebers gerichtete Wettbewerbsabsprachen verursacht wurden, an denen die Bewerber/Bieter beteiligt waren.
8. Bei Veröffentlichung von Antworten zu Bieterfragen im Vergabeportal eHAD erhalten registrierte Bieter eine elektronische Information. Nicht registrierte Interessenten dagegen trifft eine Holschuld, sie müssen sich regelmäßig im Vergabeportal informieren.
9. Der Bewerber/Bieter hat die mit den Vergabeunterlagen veröffentlichte DSGVO Information zur Kenntnis genommen und ist mit der Einreichung seines Teilnahmeantrags zur entsprechenden Verwendung und Verarbeitung seiner Daten einverstanden.
Bitte beachten Sie auch bereits im Teilnahmewettbewerb die (Verfahrens-)Hinweise in dem Dokument "Aufforderung zur Angebotsabgabe".
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).
Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.
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Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus §§ 134, 135 und 160 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
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