Objektplanung für Gebäude und Innenräume, LPH 2–9, Leistungsbild gemäß § 34 HOAI 2021
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📅 Laufzeit endet am 31.07.2029
Laut Bekanntmachung läuft dieser Auftrag bis zum genannten Datum.
Ob der Auftraggeber danach erneut vergibt, entscheidet allein er; die Angabe ist ein Anhaltspunkt für Ihre Vorbereitung, keine angekündigte Ausschreibung.
„Das Verfahren wurde als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV in zwei Stufen durchgeführt. In der ersten Stufe wurden die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit und anschließend anhand der bekannt gemachten Mindestanforderungen und Eignungskriterien geprüft. Da mehr geeignete Bewerber die volle Punktzahl der Eignungskriterien erreichten als Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollten, wurde die Zahl der Teilnehmer nach § 17 Abs. 5 VgV in einem dokumentierten Losverfahren auf fünf Bieter begrenzt. In der zweiten Stufe wurden diese Bieter zur Abgabe eines Honorarangebots nach Anlage 28 und eines schriftlichen Lösungsvorschlags nach Anlage 27 aufgefordert. Die Bieter erhielten Gelegenheit, ihren Lösungsvorschlag vor einer Jury zu präsentieren und Fragen zu beantworten; präsentierte Inhalte mussten bereits in den eingereichten Unterlagen enthalten sein. Der Auftraggeber hatte sich vorbehalten, nach Vorlage der Erstangebote zur Abgabe finaler Angebote aufzufordern oder auf Grundlage der Erstangebote den Zuschlag zu erteilen. Die gesamte Kommunikation erfolgte ausschließlich schriftlich über die Vergabeplattform. Nach Bewertung der Zuschlagskriterien und Ablauf der Informations- und Wartefrist nach § 134 GWB wurde der Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erteilt.“
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
Los 1 · Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 2-9
Lösungsvorschlag60 %
Qualität
Bewertet wird der von den Bietern einzureichende schriftliche Lösungsvorschlag nach Anlage 27 sowie dessen Erläuterung in der Präsentation vor der Jury. Der Lösungsvorschlag gliedert sich in die Bereiche Projektmethodik mit höchstens 45 Punkten, Kostenmanagement mit höchstens 8 Punkten und Qualitätssicherung mit höchstens 7 Punkten. Innerhalb der Projektmethodik werden das Projektverständnis für Aufgabenstellung, Projektziele und Rahmenbedingungen mit höchstens 10 Punkten, das methodische Vorgehen im internen Planungsprozess einschließlich Abstimmung mit den Fachplanern, Sicherstellung der Baufreiheit und Einbindung der Nutzerbeteiligung mit höchstens 15 Punkten, die architektonische Grundhaltung als schriftlich dargestellte gestalterische Leitidee mit Schwerpunkt Städtebau, Nachhaltigkeit und Funktionalität mit höchstens 15 Punkten und die Projektorganisation mit höchstens 5 Punkten bewertet. Das Kostenmanagement umfasst Kostenplanung und Kostensteuerung einschließlich Reporting, die Qualitätssicherung das bürointerne Qualitätsmanagement, die Koordination und das Schnittstellenmanagement sowie das Risikomanagement. Insgesamt sind höchstens 60 Punkte erreichbar; dies entspricht der Gewichtung von 60 Prozent.
Honorarangebot30 %
Preis
Bewertet wird das im Honorarangebotsblatt nach Anlage 28 anzugebende Honorarangebot. Das preisgünstigste Honorarangebot aller Bieter erhält die volle Punktzahl von 30 Punkten, ein doppelt so hohes Angebot erhält 0 Punkte; dazwischen erfolgt eine lineare Punkteverteilung. Gewertet wird das Honorarangebot netto als Summe aus dem Honorar für die Grundleistungen einschließlich der angebotenen Zu- oder Abschläge, den Nebenkosten und dem Honorar für zusätzliche Leistungen. Insgesamt sind höchstens 30 Punkte erreichbar; dies entspricht der Gewichtung von 30 Prozent. Den Zuschlag erhält der Bieter mit der höchsten Gesamtpunktzahl; bei Punktgleichheit entscheidet das niedrigere Honorarangebot, danach das Los.
Qualität des eingesetzten Personals10 %
Qualität
Bewertet werden die berufliche Qualifikation und die Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung sowie der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung, jeweils der Fachrichtung Architektur. Vorzulegen waren je Person der Studien- beziehungsweise Ausbildungsnachweis, ein Lebenslauf sowie zwei Referenzprojektblätter; Referenzprojekte von Nachunternehmern waren nicht zugelassen und es wurden ausschließlich die vier im Angebotsblatt benannten Referenzprojekte gewertet. Bepunktet wurden je Person die berufsbildentsprechende Qualifikation als Architekt oder Ingenieur mit 0,5 Punkten, eine Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren mit 0,5 Punkten sowie je Referenzprojekt der ausgeführte Leistungsumfang nach Leistungsphasen mit bis zu 1 Punkt, ein Projektvolumen der Kostengruppe 300 von mindestens 6.000.000 Euro netto mit 0,5 Punkten und die geforderte Gebäudetypologie mit 0,5 Punkten. Auf die Projektleitung und auf die stellvertretende Projektleitung entfallen jeweils höchstens 5 Punkte, insgesamt höchstens 10 Punkte; dies entspricht der Gewichtung von 10 Prozent.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Dies sind die je Los eingegangenen Angebotswerte. Wer den Zuschlag erhalten hat, steht im Vergabe-Ergebnis oben bzw. im Vergabe-Status (Sidebar) — die einzelnen Angebote sind in der Bekanntmachung jedoch keinem namentlichen Bieter zugeordnet.
Los 1Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 2-9
KI Gesucht wird die Objektplanung für die Generalsanierung und Erweiterung des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums Langenzenn inklusive einer Dreifachturnhalle.
Sommersberger GmbH – Architekten und Ingenieure Kleines Unternehmen
Vertrag30.07.2026
Ø Bieter in der Branche4.5
Methodik & Datenbasis
Historischer Durchschnitt aus 38.938 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.
Erfasste Abschluss-Meldungen91%
Methodik & Datenbasis
Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 113.311 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, München
Hinweis zur Zuständigkeit
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige
Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.
Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de: