AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme Projektions- und Beschallungstechnik (Medientechnik)
Stammdaten
- Auftraggeber
- DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH
- Veröffentlicht
- 29.06.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Vergabeverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb (national)
- Branche
- Kultur & Veranstaltungen
Beschreibung
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH; Straße, Hausnummer: Königswall 21; Postleitzahl: 44137; Ort: Dortmund; Land: DE; Telefon: +49 23147646633; Internet-Adresse: www.fussballmuseum.de; E-Mail: eva.agus@fussballmuseum.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb, Vergabenummer: DFMEMMT2024 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben 5) Art und Umfang der Leistung: Ausstellungsvorhaben (Kontext des Leistungsbildes): EUROPAS MEISTER – Der Fußball in der Malerei der Moderne ist eine hybride Rauminszenierung großer europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts, die den Fußball in all seinen Facetten abgebildet hat. Die Show kommt anlässlich der in Deutschland ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft 2024 in das Deutsche Fußballmuseum nach Dortmund und besteht aus einer audiovisuellen Mainshow mit raumgreifenden Projektionen sowie analog und medial kontextualisierenden Zusatzangeboten (Kontext-Lounge, Digitale Galerie, Ateliertisch, Tipp-Kick, Studio). Titel der Rauminszenierung ist das „Atelier des 20.JHD“ und erstreckt sich über ca. 1.000qm. Die multimediale Mainshow (Laufzeit ca. 40 min) im Atelier des 20. Jhd. bildet das emotionale Zentrum der Ausstellung. Die umlaufenden Projektionsflächen werden mit Kunst und Kontext von Kunst im 20. Jahrhundert bespielt. Ergänzt und dramaturgisch unterstützt werden die Projektionswände durch eine Mittelinszenierung – die sog. Palette, die in die mediale Inszenierung integriert wird. Die Palette ist ein konkretes Objekt und dabei auch Projektionsfläche. Sie wird als Skulptur im Raum auch Takt- und Impulsgeber der Inszenierung sein. Aufführungsort ist die Multifunktionsarena im Verbund von Untergeschoss/Erdgeschoss des Fußballmuseums. Die Projektionswände und -flächen sind aus den beigefügten Plänen ersichtlich. Die Projektionsflächen werden bauseits geliefert und montiert. Die Gesamthöhe des Raumes beträgt 7,30m. Unter der Decke ist eine bauseits fest installierte Traversenkonstruktion vorhanden die für die Aufnahme der Videoprojektoren, Lautsprecher sowie sonstiger aktiver AV-Komponenten vorgesehen ist. Ein Technikraum in der Multifunktionsarena ist dafür vorgesehen, die benötigte Zuspiel- und Steuerungstechnik aufzunehmen. Aus diesem Raum heraus wird ebenfalls die Stromversorgung umgesetzt. Die Signalführung von dem Technikraum hinein in das Rigging erfolgt über bereits installierte sowie neu zu verlegende Kabel. Die Videotechnik umfasst 24 Projektoren mit 8.000 bis 13.000 Lumen projizieren Filme und Bilder auf die vorgenannten Leinwände. Die Projektionen erfolgen in WUXGA und UHD (4kEnhanced). Es wird Einzelbildprojektionen sowie Panoramaprojektionen im Portrait- und Landscapeformat geben. Die Zuspielung erfolgt aus einem Servercluster. Die Audiotechnik umfasst eine vielkanalige Audiowiedergabe mit 25 Hauptlautsprechern, 12 Deckenlautsprechern sowie vier Subwoofern. Die Zuspielung erfolgt ebenfalls von zentraler Stelle und ist mit der Videoausspielung synchronisiert. Zusätzlich gibt es neun Medienstationen in der Kontextlounge. Diese bestehen aus je einem Touchscreen mit eine Kopfhörer. Touchscreen und Kopfhörer sind an einen Mini-PC angeschlossen. Selbiger greift über das Netzwerk auf eine lokal gehostete Webseite zu die mit den Inhalten gefüllt ist. In der digitalen Arena befindet sich eine LED-Wand inkl. einer räumlichen Beschallung. Selbige Anlage wird inklusive Zuspielung bauseits realisiert und ist lediglich in das Netzwerk zu integrieren. Leistungsbild: Der Aufgabenbereich des Systemintegrators umfasst die gesamte Installation der Audio- und Videotechnik. Sämtliche Geräte sind zu Liefern, zu Montieren und in Betrieb zu nehmen. Ziel der Leistung ist eine umfänglich funktionierende AV-Anlage. Die Videoprojektoren, ein Großteil der Lautsprecher sowie weitere aktive und passive Komponenten sind an den Traversen zu installieren. Es ist zu berücksichtigen , dass die Montagehöhe 7,3m beträgt. Das Traversensystem lässt sich nicht verfahren. Weitere Lautsprecher werden unterhalb der Panoramaprojektionen in den wandbereichen installiert. Die Projektionen müssen größtenteils gewarpt werden. Bei den Panoramaprojektionen muss ebenfalls der Softedgebereich eingestellt werden und so maskiert werden das sich ein durchgängig gleichmäßiges Bild (Farbwiedergabe, Helligkeit und Kontrast) ergibt. Aufgrund der Lage der Projektoren müssen einige Projektion individuell maskiert werden. Dieses ist eing mit dem Gewerk Medienproduktion abzustimmen. Es ist eine Serverstruktur einzurichten welche die komplette Zuspielung von Audio- und Videosignalen übernimmt. Ebenfalls ist die gesamte Signalführung von Server bis zum Projektor, bzw.Lautsprecher zu installieren. Es ist eine Showcontrol zu installieren und zu programmieren, die den Showablauf bestimmt und bauseitige Anlagen wie z.B. die Lichtsteuerung in den Showablauf einbindet. Das bauseitige Ton- und Filmmaterial ist auf die Server aufzuspielen, zu verteilen und dann so zu bearbeiten, das die gewünschten Bilder entstehen. Die Showanlage ist in die hauseigene Mediensteuerung einzubinden, damit diese über die hauseigenen mobilen Endgeräte gesteuert werden kann. Die Medienstationen sind zu installieren und zu konfigurieren. Die Stationen sind soweit vorzubereiten, das der bauseits gestellte Content / die Anwendung von dem Gewerk Medienproduktion installiert werden kann. Sämtliche Komponenten sind in das vorhandene bzw. neu zu installierende Netzwerk einzubinden. Die gesamte Anlage ist im Folgenden in Betrieb zu nehmen und einen umfangreichen Probe- und Testbetrieb zu unterziehen. Die vorgenannten Punkte sind im Rahmen einer Werk- und Montageplanung zu planen. Dafür ist die dann vorliegende Ausführungsplanung sowie die räumlichen und technischen Bedingungen vor Ort die Grundlage. Die weiterhin flexible Teilnutzung des Raumes ist bei der gesamten Planung, Installation und im späteren Betrieb zu berücksichtigen. Die in den Wettbewerbsunterlagen vorhandenen Pläne ergeben einen umfassenden Überblick über die gesamte Installation. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Deutsches Fußballmuseum; Straße, Hausnummer: Platz der Deutschen Einheit 1; Postleitzahl: 44137; Ort: Dortmund; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 18.09.2023, Ende: 29.03.2024 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2767384/zustellweg-auswaehlen. 10) Teilnahmefrist: 26.07.2023, 12:00 Uhr 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Die Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung beträgt 5% der Auftragssumme. Die Sicherheitsleistung auf Mängelansprüche beträgt 3% der Abrechnungssumme. 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: nicht angegeben 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Der Bewerber hat schlüssig darzulegen das er in der Lage ist eine AV-Anlage in dem beschriebenen Umfang zu installieren und umfänglich in Betrieb zu nehmen. Der Bewerber muss darlegen können wie sich seine Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten und im speziellen mit dem Gewerk Medienproduktion darstellt, mit dem Ziel ein optimales visueller Ergebnis zu erzielen. Der Bewerber muss mindestens drei Referenzprojekte. Die Referenzprojekte müssen vergleichbar mit diesem Projekt sein und zeigen, dass der Bewerber hinsichtlich der Installation und Montage, der Umsetzung der Signalzuspielung und -verarbeitung, Showprogrammierung und Bildbearbeitung im Sinne von Warping, Masking und Softedgeing befähigt ist und die entsprechende Erfahrung mitbringt um dieses Projekt umzusetzen. Der Bewerber muss anhand der Referenzen darlegen können das er mit schwierigen Projektionssituationen sowie -geometrien umzugehen weiss. Der Bewerber muss nachwiesen das sich das Fachpersonal aus dem eignen Mitarbeiterstamm zusammensetzt. Der Bewerber muss nachweisen das er sowohl mit temporären als auch mit festen Installation umfängliche Erfahrungen hat. Der Bewerber muss sein personelle Unternehmensstruktur darstellen und zeigen wie sich der Personaleinsatz für dieses Projekt gestaltet. Dabei soll im besonderen ein Bezug zu den benötigten speziellen Fähigkeiten (z.B. Programmierung Show, Feineinrichtung Videoprojektor) hergestellt werden. Neben den Referenzen sind Angaben zu den Betriebsumsätzen der letzten drei Jahre zu machen. Des weiteren sollten die Umsätze der letzten drei Jahre ausgewiesen werden , die speziell mit dieser Art Projekt gemacht wurden. Der Bewerber muss darlegen wie mit Gewährleistungsansprüchen seitens des Betreibers umgeht. Der Bewerber muss ein Konzept zur Organisation seiner Servicebereitschaft darstellen und zeigen wie er im Havariefall den First- und Second-Level-Support sowie den Vorort-Einsatz organisiert. Die Präsentation der Referenzen hat als bebilderter Text im PDF-Format zu erfolgen. Die folgenden Dokumente sind auszufüllen bzw. mit der der Bewerbung einzureichen: Anlage Mindest- und Tariflohnerklärung – VHB 231 Anlage Vereinbarung Tariftreue AN/NU – VHB 232 Anlage Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen – VHB 233 Erklärung der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft – VHB 234 Ergänzung des Angebotsschreibens – VHB 235 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen – VHB 236 Eigenerklärung Sanktionen Russland 523 Dokument Handelsregisterauszug Dokument Gewerbezentralregister Dokument Betriebshaftpflicht Dokument Unbedenklichkeitsbescheinigung Berufsgenossenschaft Dokument Unbedenklichkeitsbescheinigung Krankenkasse Dokument Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt Dokument Freistellungsbescheinigung Finanzamt Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden anhand der Bewerbungskriterien drei bis maximal fünf Bewerber bestimmt, die für das Verhandlungsverfahren der zweiten Stufe zugelassen sind. Die zugelassenen Bewerber erhalten den aktuellen Stand der Planung (Lph5), eine Anlagen- und Leistungsbeschreibung sowie ein umfangreiches Leistungsverzeichnis. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Elektroakustik-Anlagen,Seminartechnik/ Konferenztechnik,Hardware,Veranstaltungstechnik,Rundfunk-/ Fernsehtechnik/ Zubehör
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor