AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 06.07.2026 12:28 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/21055574/

RS 14 Vergabeverfahren für Umweltplanung

Notice-ID: 21055574

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Stammdaten

Auftraggeber
Landkreis Göppingen - Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Veröffentlicht
23.10.2023
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
90712000 — Abwasser, Abfall und Umwelt
Branche
Beratung & Dienstleistungen
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Göppingen - Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur; Nationale Identifikationsnummer: nicht angegeben; Postanschrift: Lorcher Straße 6; Ort: Göppingen; NUTS-Code: DE114; Postleitzahl: 73033; Land: Deutschland; Kontaktstelle(n): nicht angegeben; Telefon: nicht angegeben; E-Mail: vergabe@wpm-icl.com; Fax: nicht angegeben; Internet-Adresse(n): Hauptadresse: www.landkreis-goeppingen.de; Adresse des Beschafferprofils: nicht angegeben I.2) Gemeinsame Beschaffung: Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde I.5) Haupttätigkeiten: Allgemeine öffentliche Verwaltung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: RS 14 Vergabeverfahren für Umweltplanung; Referenznummer der Bekanntmachung: 55.1 / RS14 / 8 II.1.2) CPV-Code Hauptteil: 90712000; CPV-Code Zusatzteil: II.1.3) Art des Auftrags: Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Der Auftrag umfasst folgende Planungsleistungen: 1. Erstellung der Unterlagen zur Ermittlung der UVP-Pflicht 2. Erarbeitung der Umweltverträglichkeiststudie (optional) 3. Erarbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes, Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 26 HOAI 4. Erarbeitung des Landschsftspflegerischen Ausführungsplanes, Leistungsphasen 5 bis 8 nach § 39 HOAI II.1.6) Aufteilung des Auftrags in Lose: nein II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los-Nr.: entfällt II.2.2) weitere CPV-Codes: nicht angegeben II.2.3) NUTS-Codes: DE114; Hauptort der Ausführung: Postleitzahl: 73033; Ort: Göppingen; Land: Deutschland II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Landkreis Göppingen (Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur) plant die Radschnellverbindung RS14 Filstal von Ebersbach bis Eislingen als Neubau bzw. Ausbau des bestehenden Radwegenetzes. Charakteristisch für die Filstalachse im Landkreis Göppingen sind dichte Siedlungsstrukturen entlang dem Gewässer „Fils“ mit einer Vielzahl von mittelständischen Unternehmen und daraus resultierenden hohen Pendlerverflechtungen. Die Filstalachse zählt darüber hinaus zum Einzugsgebiet des Ballungsraums Stuttgart. Ziel der Radschnellverbindung is es, den Radverkehrsanteil zu erhöhen und einen Beitrag zur Entlastung staugefährdeter Straßen und zur nachhaltigen Verkehrsabwicklung im Raum Göppingen zu leisten (Klimaschutz, Luftreinhaltung, Stärkung des Umweltverbunds, CO2-Einsparung etc.). Die Planungskosten des RS1 werden mit Bundel- und Landesmitteln gefördert. Das Planungsgebiet befindet sich auf den Gemarkungen der Städte Ebersbach, Uhingen, Göppingen und Eislingen. Mit dem Bau der Radschnellverbindung soll insbesondere für den täglichen (Berufs-)Pendelverkehr im Raum Göppingen eine umwegfreie, sichere, komfortable und attraktive Radinfrastruktur und damit eine Alternative zur Nutzung des Personenkraftwagens geschaffen werden. Die Planungen für die Verkehrsanlage, die Ingenieurbauwerke und die Tragwerksplanung sind derzeit in Bearbeitung. Die Vorplanung liegt bereits vor. Der für die Leistungen der Umweltplanung relevante Projektbereich des Radschnellweges Filstal - RS14 umfasst 17,850 km beginnend an der Filsquerung Ebersbach bis zu Kreisverkehr Ulmer Straße (L1214) Osttangente Esslingen. Dieser Auftrag umfasst die nachfolgend benannten Leistungen: 1. Erstellung der Unterlagen zur Ermittlung der UVP-Pflicht 2. Erarbeitung der Umweltverträglichkeiststudie (optional) 3. Erarbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes, Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 26 HOAI 4. Erarbeitung des Landschsftspflegerischen Ausführungsplanes, Leistungsphasen 5 bis 8 nach § 39 HOAI II.2.5) Zuschlagskriterien: Die nachstehenden Kriterien: Qualitätskriterium - Name: Bearbeitungskonzept bezogen auf die Aufgabenstellung / Gewichtung: 30 von 100; Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Personal bezogen auf die Aufgabenstellung / Gewichtung: 30 von 100; Preis - Gewichtung: 40 II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja; Beschreibung der Optionen: zu 1. Erstellung der Unterlagen zur Ermittlung der UVP-Pflicht Die Leistung ist für 4 Teilabschnitte zu erbringen. Optional ist für einen der Teilabschnitte eine zusätzliche Variante zu berücksichtigen. zu 2. Erarbeitung der Umweltverträglichkeiststudie Der erforderliche Leistungsumfang hängt vom Ergebnis der Ermittlung der UVP-Pflicht ab. Im Minimum ist eine Umweltverträglichkeitsstudie nic erforderlich. Im Maximum ist die Umweltverträglichkeitsstudie für 4 Teilabschnitte zu erarbeiten, wobei wieder für einen der 4 Teilabschnitte eine zusätzliche Variante zu berücksichtigen ist. Der erforderliche Leistungsumfang wird nach Vorliegen der Ergebnisse der Ermittlung der UVP-Pflic abgegrenzt. zu 3. Erarbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes, Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 26 HOAI keine Optionen zu 4. Erarbeitung des Landschsftspflegerischen Ausführungsplanes, Leistungsphasen 5 bis 8 nach § 39 HOAI Nach Fertigstellung der Leistung zu 3. und öffentlich-rechtlicher Genehmigung ist zunächst die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) zu erarbeiten. Der Leistungsabruf der nachfolgenden Leistungsphasen 6, 7 und 8 erfolgt optional. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein; Projektnummer oder -referenz: II.2.14 Zusätzliche Angaben: Abschnitt IV Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren. Beschleunigtes Verfahren: nein IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem: nicht angegeben. IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion: nicht angegeben; IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA): Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren: Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt: 2023/S 174-547604 IV.2.8) Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems: nicht angegeben IV.2.9) Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation: nicht angegeben Abschnitt V Auftragsvergabe Auftrags-Nr.: nicht angegeben Los-Nr.: entfällt Bezeichnung des Auftrags: RS 14 Vergabeverfahren für Umweltplanung V.1) Information über die Nichtvergabe Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben; Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt Abschnitt VI Weitere Angaben VI.3) Zusätzliche Angaben: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. 1) FORMALE AUSSCHLUSSKRITERIEN: - Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV (AUSSCHLUSSKRITERIUM) - Vollständigkeit des Teilnahmeantrages (AUSSCHLUSSKRITERIUM) 2) BEAUFTRAGUNG UND REALISIERUNG: - Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Des Weiteren behält sich der Auftraggeber vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht vollumfänglich zu beauftragen. 3) BEWERBUNGSFORMULAR UND VERGABEPLATTFORM: - Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Vergabeplattform zur Verfügung. Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind die Formulare zu verwenden, die über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt werden. - Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die VergabeplattformBieterplattform einzureichen. - Änderungen und die Beantwortung von Rückfragen werden ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. 4) BIETERGEMEINSCHAFTEN/EIGNUNGSLEIHE/UNTERAUFTRAGSVERGABE: - Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten des Teilnahmeantrages zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweisstammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist. - Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher und Unterauftragnehmer sowie dem Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gesondert zu erklären un vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten des Teilnahmeantrages zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Eignungsleihemitglie die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Verpflichtungserklärung abzugeben, in dem der Bewerber nachweist, dass die Kapazitäten anderer Unternehmen die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. 5) REFERENZEN: Eine Mehrfachbenennung von Referenzprojekten ist zugelassen. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe; Postanschrift: Durlacher Allee 100; Ort: Karlsruhe; Postleitzahl: 76137; Land: Deutschland; E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de; Telefon: nicht angegeben; Internet-Adresse: nicht angegeben; Fax: nicht angegeben VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, dass ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und die Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) Der Antragstellerden geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gege Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlangen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevo die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden, bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 19.10.2023 Beratung/ Gutachten/ Studie (Umwelt)

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

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