AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
120 Feuerwehrhelme nach DIN EN 443
Stammdaten
- Auftraggeber
- Gemeindeverwaltung Callenberg
- Veröffentlicht
- 24.09.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Öffentliche Ausschreibung (national)
- Branche
- Verteidigung & Sicherheit
- Rechtsgrundlage
- VOL (Lieferungen/DL)
Beschreibung
a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Name des Auftraggebers: Gemeindeverwaltung Callenberg; Bereich/Abteilung: Freiwillige Feuerwehr Callenberg; Straße, Hausnummer: Rathausstraße 40; Postleitzahl: 09337; Ort: Callenberg; Land: Deutschland; E-Mail: haupt-ordnungsamt@callenberg.de; Telefonnummer: +49 37236999621; Fax: +49 37236999666; Internetadresse: https://callenberg.de/Startseite.html; Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o.; Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur schriftlich abgegeben werden. d) Art und Umfang der Leistung: Feuerwehrhelm nach EN 443:2008, Typ B - Farbe Tagesleuchtgelb-Nachleuchtend - mit integriertem Gesichtsschutzvisier - mit Nackenschutz (textil) - mit integriertem Augenschutzvisier klar - komplett montiert - fertig beklebt - einzeln im Karton verpackt 1. Helmschale: • Helmschale mit hohem Energieaufnahmevermögen, Hochleistungspolyamid aus Thermoplast, • hochtemperaturbeständig, schlag zäh lackiert. • Die Helmschale muss nachweislich Schutz vor - Flammen - mechanischen - thermischen und - sonstigen feuerwehrtypischen Gefährdungen unter feuerwehrtypischen Einsatzbedingungen bieten. • Die Helmschale darf im Falle des Herunterfallens auch bei extremer Kälte (bis -40°C) keinen Schaden nehmen. • Die innere Helmschale muss über eine Stoßschutzpolsterung aus PU verfügen, welche die seitliche Abdeckung sowie die Krone mit umfasst. Die Stoßschutzpolsterung muss den oberen Kopf schützen. • Alle Haltesysteme der Helmschale müssen zu einer Entlastung der Kopf- und Nackenmuskulatur führen. Die Haltesysteme des Helmes sind so auszuführen, dass punktuell einwirkende Kräfte auf jede Stelle des Kopfes sicher ausgeschlossen sind, um Schmerzen auch bei längerem Tragen des Helmes ausschließen zu können. • Der gesamte Helm muss in seiner Bedienung, insbesondere unter Stresseinwirkung, intuitiv erfassbar sein. • Die Helmschale darf die Gesprächskommunikation zwischen den Einsatzkräften nicht negativ beeinflussen. • Es muss ausreichend Freiraum im Ohrenbereich für gutes Richtungshören vorhanden sein. • Die Verwendung von Mobiltelefonen mit dem Helm muss möglich sein. Die Helmschale muss uneingeschränkt lagerfähig sein und es darf zu keiner Einschränkung des Lebensalters bei sachgerechter Lagerung kommen. • Der Feuerwehrhelm darf keine Lebensaltersbeschränkung bei sachgerechter Nutzung haben. • Die Temperaturentwicklung innerhalb der Helmschale im Falle einer gewollten Beflammung (Flame-Engulfment-Test) oder einer ungewollten Beflammung (Roll-Over) muss möglichst gering sein. • Der gesamte Helm muss modular aufgebaut sein, um technische Anpassungen für unterschiedliche Anforderungen der Feuerwehr Freiwilligen Feuerwehr Callenberg, auch zu einem späteren Zeitpunkt, vornehmen zu können. Helmschale / Farbe: • Die Helmschale ist in tagesleuchtgelber, fluoreszierender Farbe (RAL 1026) zu liefern und muss über nachleuchtende (phosphoreszierende) Eigenschaften verfügen. • Das Aufbringen von Aufklebern, um die phosphoreszierenden Eigenschaften zu erhalten, ist nicht zugelassen. • An der Helmschale dürfen schwarze Kunststoffteile als Kantenschutz oder als Aufnahme für die Stirnlampe vorhanden sein. Helmschale / Kennzeichnung: • Die Rückseite der Helmschale muss mit selbstklebenden, roten retroreflektierenden Aufklebern mit einer Gesamtfläche von ca. 6 cm2 zur Wahrnehmbarkeit beklebt werden können. • Auf der Helmschale sind in roter Farbe doppelte Helmstreifen, gefertigt aus 3M Scotchlite-Folie, anzubringen. • Auf der Rückseite der Helmschale sind Aufkleber anzubringen, die die Kennzeichnung „FEUERWEHR“ und in der zweiten Zeile den Namen „CALLENBERG“ tragen. • Die Form und Farbe der Aufkleber sind seitens des Auftragnehmers nach Vorgaben des Auftraggebers vor Auslieferung an der Helmschale anzubringen. • Zusätzlich sind Aufkleber anzubieten, die den Atemschutzgeräteträger mit einem roten „A“ kennzeichnen. • Der Helm muss an einer lesbaren Stelle im Helm mit einem Barcode 125 versehen werden. Helmschale / Qualifikationskennzeichnung • Die Helmschale muss mit selbstklebenden, retroreflektierenden Aufklebern zur Qualifikationskennzeichnung und Wahrnehmbarkeit versehen werden können. • Der Auftragnehmer liefert die Helme mit der folgenden Funktion / Qualifikationskennzeichnung in folgender Anzahl: Zugführer: 4 Gruppenführer: 12 Ortswehrleiter: 4 Stellv. Ortswehrleiter: 4 Gemeindewehrleiter: 1 Stellv. Gemeindewehrleiter: 1 Atemschutzgeräteträger: 60 (die Beklebung der Kennzeichnung für die Atemschutzgeräteträger erfolgt durch die Freiwillige Feuerwehr Callenberg selbst) Helmschale / Größe: • Die Helmschale muss mit einer Helmschalengröße mindestens den Kopfgrößenbereich von 49 cm bis 67 cm abdecken. 2. Innenausstattung • Die Innenausstattung muss unter Stresseinwirkung sicher bedienbar und intuitiv erfassbar sein. • Die Größeneinstellung (Größenbereich von 49 cm - 67 cm sowie Sonderlösungen für extreme Kopfgrößen) für das Kopfband, hier insbesondere für den Atemschutzeinsatz, muss mit Feuerwehrschutzhandschuhen nach DIN EN 659:2008 von außen, mittels vollständig freiliegendem, sternförmigen / fünfzackigem und griffigem Drehknopf (Durchmesser mind. 38 mm, Höhe mind. 20 mm) an der Außenseite der Helmschale, oberhalb des Nackenschutzes zentral bedienbar sein, um einen optimalen Sitz des Helmes mit Atemschutzmaske und Flammschutzhaube zu gewährleisten, ohne dass der Feuerwehrhelm abgenommen werden muss. • Die Innenausstattung muss einfach und werkzeuglos aus dem Helm herausnehmbar und bis max. 60°C waschbar sein. • Sie muss mit einer Ummantelung aus Aramid / Viskose oder gleichwertig versehen sein. • Die Innenausstattung des Helmes muss relativ zur Helmschale in mindestens drei Positionen verschiebbar sein und über eine Tragehöhenverstellung verfügen. • Der Trapezkinnriemen ist so auszuführen, dass die Aufhängung einer für den Träger unangenehm wirkenden Verdrehung zugegen läuft. Der Kinnriemen muss für alle Kopfgrößen geeignet sein und über ein Wangenpolster verfügen. • Die Innenausstattung muss über ein speziell geformtes Stirnband für einen sicheren Sitz der Atemschutzmaske verfügen. 3. Gesichtsschutz Ein nicht verspiegelter Gesichtsschutz, geprüft und zertifiziert nach EN 14458, muss in die Helmschale integriert sein und das Kinn und den oberen Halsbereich effektiv schützen. Das Tragen einer Sehhilfe muss mit dem Gesichtsschutz kompatibel und möglich sein. Der Gesichtsschutz muss auch in diesem Fall vollumfänglichen Schutz bieten. Er muss mit Feuerwehrhandschuhen sicher bedienbar sein und ein gutes Sichtfeld, insbesondere auch nach unten, haben. Das Gesichtsschutzvisier soll über eine möglichst gleichmäßige Form ohne sichtbeeinträchtigende Ausformungen (z.B. Nasenbereich) verfügen. Der Gesichtsschutz muss - mindestens der optischen Klasse 1 (BGR 192) entsprechen und in der Helmschale verschwenkbar sein - klar (beidseits durchsichtig) sein - mit einer kratzfesten Beschichtung ausgestattet sein - über einen Abriebwiderstand verfügen - eine Oberflächenisolierung aufweisen - über eine Anti-Fog-Beschichtung verfügen 4. Augenschutzvisier Ein zusätzlicher Augenschutz nach EN 14458 ist in die Helmschale zu integrieren und anzubieten. Das Tragen einer Sehhilfe muss mit dem Augenschutz kompatibel und möglich sein. Der Augenschutz muss auch in diesem Fall vollumfänglichen Schutz bieten. Der Augenschutz muss - der optischen Klasse 1 (BGR 192) entsprechen - auch in getönter Version verfügbar sein - auf jede Gesichtsform anwendbar sein, ohne dass größere Lücken oder Öffnungen zwischen Haut- bzw. Gesichtspartien und Schutzsystem entstehen 5. Nackenschutz: Nackenschutz in textiler Ausführung aus hitze- und flammbeständigem Material 6. Aufnahmeadapter Am Helm muss ein Universaladapter als Haltepunkt montierbar sein, der in die Helmschale eingesetzt und verschraubt wird. Eine einfache und schnelle Montage einer Helmlampe muss werkzeuglos innerhalb von max. 8 sec. möglich sein. Der Universaladapter muss einfach links oder rechts in den Helm montiert werden können. 7. Helmlampe/Beleuchtung Ausführungen zum Reinigungsvorgang und Reinigungsmittel müssen in der Gebrauchsanleitung als Teil der Zulassung vermerkt sein. Die maschinelle Reinigung und Desinfektion des kompletten Kopfschutzsystems in einer dafür ausgelegten Industriewaschmaschine muss möglich sein. Diesbezügliche Angaben müssen in der Gebrauchsanleitung vermerkt sein. 8. Erforderliche Zulassungen/Bescheinigungen - Zulassung nach EN 443:2008-02 - Zulassung nach EN 16471:2014 - Zulassung nach EN 16473:2014 - Zulassung nach ISO 16073:2011 - beständig gegen Chemikalien (4.13 nach EN 443:2008-02) - beständig bei Tieftemperaturen bis -40°C - E2-Helmisolierung gegen Nässe (4.12.2 nach EN 443:2008-02) - E3-Oberflächenisolierung (4.12.3 nach EN 443:2008) - Gesichtsschutz EN 14458:2018-08 (5.2 / 5.3 / 5.2.12.1 /Kennzeichnung mit Symbol) - Augenschutz EN 14458:2018-08 (5.2 / 5.3 / 5.2.12.2 /Kennzeichnung mit Symbol) - zugelassene und zertifizierte Helmsprechgarnitur - Kontrollbericht Jahresüberwachung, nach Modul C2 der Verordnung EU 2016/425 - Beurteilungsmatrix zur Beurteilung von Beschädigungen Alle Bescheinigungen und Nachweise sind in deutscher Sprache mit dem Angebot abzugeben. 9. Einweisung Helmfachkräfte Eine Schulung von Multiplikatoren der Feuerwehr zur Einstellung und Wartung des Helmsystems am Lieferort ist Bestandteil des Angebots. Die Schulung muss an zwei Terminen angeboten werden. 10. Weiteres: Alle Bestandteile des zu liefernden Feuerwehrhelms müssen einzeln und eigenständig sowie ohne Spezialwerkzeug austauschbar sein. Es dürfen keine Austausch- und Wechselfristen von Komponenten (z.B. Schrauben und- oder Befestigungselemente), Augen- und Gesichtsschutzvisier bestehen. Eine Beurteilungsmatrix zur Beurteilung von Beschädigungen am Helm und diesbezüglicher weiterer Verfahrensanweisungen muss vorhanden sein. Eine entsprechende Anleitung muss in der Bedienungsanleitung aufgeführt sein. Ersatzteile müssen einzeln und über einen Zeitraum von mind. 15 Jahren, innerhalb von drei Wochen nach Bestelleingang beim Lieferanten, lieferbar sein. Mindermengenzuschläge zu den Ersatzteilen dürfen nicht erhoben werden. Eine Preis- und Ersatzteilliste, bezogen auf das angebotene Helmmodell, mit Angabe der aktuell gültigen Nettopreise ist mit dem Angebot abzugeben. Anforderungen / Normen: Die Anforderungen ergeben sich aus den Normen und Richtlinien - EN 443:2008 - EN 16471:2014 - EN 16473:2014 - EN 14458:2018 - ISO 16073:2011 - vfdb 08/10 sowie den weiteren Anforderungen gemäß dieser Leistungsbeschreibung. Folgende optionale Anforderungen sind zu erfüllen - Elektrische Isolierung nasser Helme (E 2) - Elektrische Isolierung Helmoberfläche (E 3) - Optionale Temperatur im Minusbereich bis minus 40°C Ausführungsmerkmale nach EN 443:2008 - Helmtyp B für Schutzzone 1a und 1b - Integrierter Nackenschutz entsprechend den Anforderungen für Schutzzone 3a - einem nach EN 14458 zugelassenem, in den Helm integrierten Gesichtsschutzvisier - einem nach EN 14458 zugelassenem, in den Helm integrierten Augenschutzvisier; Orte der Leistungserbringung: Straße, Hausnummer: Rathausstraße 40; Postleitzahl: 09337; Ort: Callenberg; Land: Deutschland e) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe f) Nebenangebote sind nicht zugelassen g) Ausführungsfrist: Beginn: 01.10.2024; Ende: 30.03.2025 h) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. i) Angebotsfrist: 28.10.2024, 12:00 Uhr; Bindefrist: 31.12.2024 j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben k) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Zahlung auf Rechnung l) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die die Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters verlangen: Angebot Ansprechpartner m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Feuerwehrtechnik
Vergabe-Status
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- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor