AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Vergabe einer Digitalen Spracherkennung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Krankenhausstiftung der Niederbronner Schwestern, Sankt Vincentius Krankenhaus
- Veröffentlicht
- 19.06.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Vergabeverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb (national)
- Branche
- Gesundheitswesen & Medizintechnik
Beschreibung
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Krankenhausstiftung der Niederbronner Schwestern, Sankt Vincentius Krankenhaus; Straße, Hausnummer: Holzstraße 4a; Postleitzahl: 67346; Ort: Speyer; Land: DE; Telefon: +49 6232133217; Fax: +49 6232133218; Internet-Adresse: www.vincentius-speyer.de; E-Mail: verwaltung@vincentius-speyer.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb, Vergabenummer: 1321/2025 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben 5) Art und Umfang der Leistung: Die "Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern" mit Sitz in Speyer ist Trägerin des Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer und des Krankenhauses Zum Guten Hirten. Die kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts wurde 1992 aus der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) heraus errichtet. Das Krankenhaus zum Guten Hirten in Ludwigshafen am Rhein verfügt über 204 stationäre Betten und teilstationäre Plätze. Das Haus verfügt über zwei Fachabteilungen: Eine Klinik für Geriatrie und Innere Medizin sowie eine Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Rund 300 Mitarbeiter versorgen jährlich über 3.000 stationäre und 2.500 ambulante Patienten. Das Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit 256 Betten und zehn Kliniken. Mehr als 500 Mitarbeiter versorgen jährlich über 10.000 stationäre und 17.000 ambulante Patienten. Im Alltag gestaltet sich der Prozess der Patientendokumentation als zeitintensiv und soll mit der angebotenen Lösung einer Spracherkennung optimiert werden. Die Verwendung von Spracherkennung soll in allen Fachbereichen und somit Berufsgruppen applikationsunabhängig einsetzbar sein. Über Mobile Devices (Smartphones, Tablets) und Mikrofone (Diktiermikrofone) sollen die Berufsgruppen ihre Routinedokumentation sprachlich schnell und einfach erfassen können. Dabei geht es primär um die Unterstützung der Brief- und Befundschreibung, aber auch in der Dokumentation von Untersuchungen bzw. Verläufen im Rahmen der Patientenbehandlung. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist eine Spracherkennungssoftware. Das Spracherkennungssystem soll flächendeckend im Unternehmen zur Verfügung stehen. Neben dem allgemeinen medizinischen Wortschatz soll ebenfalls fachbereichsbezogener Wortschatz verfügbar sein. Das eingeführte Produkt muss den Anforderungen aus dem Abschnitt Automatisierte und sprachbasierte Dokumentation des Fördertatbestand 3 KHZG (§19 Abs. 2. 1 Satz 1 Nr. 3 KHSFV) entsprechen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Krankenhausstiftung der Niederbronner Schwestern, Sankt Vincentius Krankenhaus; Straße, Hausnummer: Holzstraße 4a; Postleitzahl: 67346; Ort: Speyer; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Ende: 30.06.2026 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3202867/zustellweg-auswaehlen. 10) Teilnahmefrist: 10.07.2025, 12:00 Uhr 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: nicht angegeben 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: 1) Vorbemerkung (a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 UVgO Abs. 1, 2 i.V.m § 123, 124 GWB vorzulegen. (b) Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache einzureichen. (c) Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach Ziffer "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" und "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" entsprechend. 2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (a) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 31 UVgO Abs. 1, 2 i.V.m. § 123 GWB nicht vorliegen; (b) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 UVgO Abs. 1, 2 i.V.m. § 124 GWB; (c) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG). 3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister. 4) Mindestreferenzen Eigenerklärung über drei realisierte Referenzprojekte über die Einführung einer Digitalen Spracherkennung für Krankenhäuser. Hiervon mindestens ein Referenzprojekt mit Anbindung an das KIS CGM Medico 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Software
Vergabe-Status
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