AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 19.04.2026 07:29 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/24399864/

Elektrische Anlagen

Notice-ID: 24399864

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Stammdaten

Auftraggeber
AWO Psychiatriezentrum Halle GmbH Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie
Veröffentlicht
15.09.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung (national)
CPV-Code
45 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
VOB (Bauleistungen)

Beschreibung

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle) Name und Anschrift: AWO Psychiatriezentrum Halle GmbH Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie Zscherbener Str. 11 06124 Halle (Saale) Telefon: Fax: E-Mail: vergabestelle@bjp-ai.de Internet: b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung, VOB/A Vergabenummer: 7213 c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen Zugelassene Angebotsabgabe elektronisch in Textform mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel mit qualifizierter/m Signatur/Siegel d) Art des Auftrags Ausführung von Bauleistungen e) Ort der Ausführung 06124 Halle (Saale) f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Elektrische Anlagen Umfang der Leistung: Das Grundstück ist erschlossen und bedarf keiner Anmeldung und Ummeldung beim EVU. Starkstromanlagen Für die Versorgung von Haus 2 sind die vorhandenen Kabel aus der NSHV weiter zu verwenden. Die Kabel kommen aus der NSHV und sind außen bis zur Hauseinführung des Haus 2 erdverlegt. Für die Niederspannungsverteilung im Haus 2 sind insgesamt vier neue Unterverteilungen zu errichten. Jede Etage ist mit zwei Unterverteilungen auszustatten: eine jeweils für das AV- und eine für das SV-Netz. Es sind Abgänge für alle Elektroinstallationen und erforderlichen Verbraucher der Heizungs- und Lüftungstechnik vorzusehen. Niederspannungsinstallationsanlage Ausgehend von den Unterverteilungen sind die Kabel und Leitungen im Erdgeschoss (EG) und Obergeschoss (OG) auf Kabelträgersystemen (Kabelleitern und Kabelrinnen), in Installationsrohren sowie innerhalb abgehängter Decken zu verlegen. Für unter Putz geplante Installationen sind die Leitungen in herzustellende Wandschlitze und Hohlwände zu verlegen. Im Bereich der Technikräume sind Aufputz-Installationsgeräte zu installieren. In Büros, Treppenräumen und Flurbereichen sowie in den allgemeinen Nutzungsbereichen sind Unterputz-Installationsgeräte einzusetzen. Büroarbeitsplätze für die Mitarbeiter des Krankenhauses sind auszubauen. In den Patientenzimmern und Sanitärbereichen werden Installationsgeräte unter Putz und in Hohlwänden/-decken zu montieren. Datenleitungen und elektrische Versorgungsleitungen sind getrennt zu verlegen. Leitungs- und Kabeldurchführungen zwischen Brandabschnitten sind nach DIN 4102 zu schotten. Bei der Führung von Leitungstrassen innerhalb von Rettungswegen sind diese gemäß der Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (MLAR) mit Feuerwiderstandsklassen I30/I90 zu verkleiden. Erforderliche Anschlüsse für bauseitig bereitgestellte Geräte und Betriebsmittel sind herzustellen (Leitungsverlegung und Geräteanschluss). Für bauseits gelieferte und montierte RWA-Antriebe sind RWA-Zentralen, Bedienelemente, Rauchmelder und die komplette Leitungsanlage zu installieren. Beleuchtungsanlage Die Beleuchtungsanlage ist je nach Installationsbereich aus Einbau-, Aufbau- oder Anbauleuchten aufzubauen. Eine arbeitsplatzbezogene Zusatzbeleuchtung ist nicht enthalten. Es sind Standard-Beleuchtungskörper auf Basis energiesparender LED-Leuchtmittel einzusetzen. In Büros mit Unterhangdecken sind rechteckige Einbauleuchten zu montieren. In Bereichen ohne Unterhangdecken sind abgehängte oder Anbauleuchten vorzusehen. In den WC-Bereichen für das Personal sind Einbauleuchten (LED) mit Präsenzmeldern sowie Spiegelleuchten zu installieren. In den Patientenzimmern sind Bettenleuchten zu montieren, die zur Raumausleuchtung, als Nachtlicht und als Leselicht genutzt werden können. In den Bädern der Patienten sind Deckeneinbauleuchten und Spiegelleuchten zu installieren. Die Flure sind mit dimmbaren Deckenanbau- bzw. Wandleuchten auszustatten, die zentral im Dienstzimmer zu steuern sind. Im OG ist die Flurbeleuchtung überwiegend aus dimmbaren Wandleuchten auszuführen. In Gemeinschaftsräumen sind Deckeneinbauleuchten für die Installation in Zwischendecken vorzusehen. Die Beleuchtung in Treppenhäusern und allgemeinen Nutzungsbereichen sind über Bewegungs-/Präsenzmelder zu steuern. In den Technikräumen sind robuste Feuchtraumleuchten einzusetzen. Die Außenbeleuchtung hat mittels Wand- und Mastleuchten, die mit einer Zeitschaltung und Dämmerungsschaltern zu steuern sind, zu erfolgen. Sicherheitsbeleuchtungsanlage Es ist eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage gemäß DIN VDE 0108 für die Flure EG und OG auf Grundlage des Brandschutzkonzeptes errichtet. Sicherheitsleuchten mit einer Nennbetriebsdauer von 3 Stunden und Rettungszeichen in Fluchtwegen und Fluren innerhalb des Gebäudes sind als Einzelbatterieleuchten mit Einzelbatterieüberwachung auszuführen. Blitzschutz- und Erdungsanlage Im Rahmen der Sanierung der Fassade müssen teilweise Ableitungen getrennt bzw. erneuert werden. Schwesternrufanlage Die Stationen im EG und OG sind mit einer Schwesternrufanlage auszustatten. Alle Räume - mit Ausnahme von Fluren, Lager-, Technik-, Umkleide- und Büroräumen - erhalten Ruf- und Anwesenheitstaster. Ein zentrales Terminal ist jeweils in den Dienstzimmern der Stationen vorzusehen. Gefahrenmelde- und Alarmanlagen Gemäß Brandschutzkonzept ist eine vollflächige Überwachung im Haus 2 vorzusehen. Alle Bereiche, inklusive Zwischendecken, sind mit automatischen Meldern auszustatten. An den Ausgängen sind Handmelder zu installieren. Eine akustische Signalisierung ist für die Flure im EG und OG zu errichten (keine Sprachalarmanlage SAA). Das bestehende Haus 2 wird über eine Brandmeldezentrale (BMZ) im Haus 1 überwacht. Im Zuge der Baumaßnahmen ist der Überwachungsbereich um neue Melder zu erweitern. Eine entsprechende Kapazitätserweiterung der BMZ im Haus 1 ist vorzusehen. Übertragungsnetze Es ist ein örtlich strukturiertes Kat 6a Netz, für EDV- und Telefonanschlüsse bestehend aus Kat 7-Kabeln, Kat 6a RJ45-Dosen und Kat 6a RJ45 Patchfelder aufzubauen. Im Raum 1031 ist ein Netzwerkschrank (42HE) zur Aufnahme der 19 Zoll Patchfelder (je 24 Ports) sowie einer Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz Kategorie 3 anzuordnen. Im ELT-Raum EG ist ebenfalls ein Datenschrank 42 HE aufzustellen. Das Auflegen aller Kat 6a Leitungen hat auf die Patchfelder inkl. Prüfung (Messprotokoll) zu erfolgen. Es sind keine aktiven Komponenten (wie z.B. Switches) im Leistungsumfang enthalten. Für das WLAN- und DECT-Netz sind die Datenanschlusspunkte zur Verfügung zu stellen, Repeater oder Router sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Technische Anlagen - Außenanlagen und Freiflächen Für die Außenbeleuchtung auf der neuen Freifläche sind Leuchten und entsprechend geschaltete Stromkreise vorzusehen. g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden Zweck der baulichen Anlage: Zweck des Auftrags: h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f) Vergabe nach Losen: Nein i) Ausführungsfristen Beginn der Ausführung: 10.12.2025 Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 21.09.2026 weitere Fristen: j) Nebenangebote nicht zugelassen k) mehrere Hauptangebote zugelassen l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1993dd31e82-205bd0e12bb339fc Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen: Nein Nachforderung: Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert o) Ablauf der Angebotsfrist am: 13.10.2025 um: 12:00 Uhr Ablauf der Bindefrist am: 08.12.2025 p) Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen Deutsch r) Zuschlagskriterien siehe Vergabeunterlagen s) Eröffnungstermin Der Eröffnungstermin entfällt, es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen. Ort: nur elektronisch Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: t) geforderte Sicherheiten Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten. Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme). u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften w) Beurteilung der Eignung Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich: Vergabeunterlagen Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen: x) Nachprüfung behaupteter Verstöße Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Landesverwaltungsamt Halle Ernst-Kamieth-Str. 2 06112 Halle (Saale) y) Sonstige Angaben Auskunftserteilung zu den Vergabeunterlagen erfolgt bis 30.09.2025, 12:00 Uhr. Elektro ,Beleuchtungseinrichtungen,Netzwerke

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