AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 18.04.2026 10:26 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/24549142/

Verringerung Flockungsmitteleintrag in den Uhlenbach

Notice-ID: 24549142

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Stammdaten

Auftraggeber
LMBV mbH Bereich Kali-Spat-Erz Einkauf, Am Petersenschacht 9, 99706 Sonderhausen
Veröffentlicht
20.10.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung (national)
CPV-Code
71241000-9 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Energie & Umwelt
Rechtsgrundlage
UVgO (Unterschwelle)

Beschreibung

Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung , UVgO Vergabe-Nr.: K25K546311 Form der Angebote Angebote können abgegeben werden: elektronisch in Textform Ort der Leistung: Grundwasserreinigungsanlage Uhlenbachtal Titel der Leistung:Verringerung Flockungsmitteleintrag in den Uhlenbach Art und Umfang der Leistung: Die LMBV betreibt seit 2006 in Sachsen-Anhalt im Uhlenbachtal in der Gemarkung Siptenfelde eine Grubenwasserreinigungsanlage. In dieser Anlage werden die hauptsächlich mit Eisen und Mangan belasteten Wässer des Brachmannsberger und des Hauptschachtreviers der ehemaligen Schwerspatgrube Straßberg gereinigt, damit diese schadlos an die Vorflut abgegeben werden können. Um die Ausfällung von Eisen und Mangan zu beschleunigen wird zuerst durch Kalkmilchzugabe der pH-Wert erhöht und danach ein Flockungshilfsmittel zugegeben. Die Anlage arbeitet nach dem HDS-Verfahren, in welchem sich die Schlämme in einem Kläreindicker absetzen und mehrfach rezirkulieren. Anschließend werden sie wieder in große Hohlräume der gefluteten Grube gepumpt. Eine Rücklösung findet nicht statt. Die gereinigten Wässer werden in den Vorfluter Uhlenbach eingeleitet. Trotz dieses aufwendigen Reinigungsverfahrens ist in den abgegebenen gereinigten Wässern noch Eisen und Mangan nachweisbar. Die behördlich vorgegebenen Einleitgrenzwerte für den pH-Wert, Eisen gesamt, Eisen gelöst und Mangan werden jedoch sicher eingehalten. Durch das 2 x jährlich durchgeführte gewässerökologische Monitoring im Uhlenbach wurde eine nachteilige Beeinflussung durch Schlammablagerungen im Gewässerabschnitt hinter der Einleitstelle beobachtet. Hierzu ist anzumerken, dass zu Anfang des Betriebs der Anlage durch Fehlbedienung eines anderen (damals noch beauftragten) Unternehmens erhebliche Schlammmengen in den Uhlenbach eingetragen wurden. Zusätzliche Schlammablagerungen können außerdem im laufenden Betrieb durch Ausfällung der im Wasser vorhandenen "normalen" Schwebstoffe auf Grund von Resten von Flockungshilfsmitteln im gereinigten Grubenwasser erfolgen. Nach Auskunft des Herstellers des Flockungshilfsmittels ist dieses im abgegebenen gereinigten Wasser nicht nachweisbar und wären, falls vorhanden, technisch gegenwärtig nicht rückhaltbar. Bisherige Untersuchungen auf Flockungshilfsmittel im Schlamm ergaben keine nachweisbaren Konzentrationen. Der Einsatz von Flockungshilfsmitteln wurde in den vergangenen Jahren durch Betriebsoptimierung bereits deutlich verringert. Vom LAGB wurde die LMBV aufgefordert, bis spätestens Ende 2026 im Zusammenhang mit der Neubeantragung einer wasserrechtlichen Erlaubnis geeignete Strategien / Maßnahmen zur Beweissicherung und Minimierung des Flockungshilfsmitteleintrages aus der Grubenwasserreinigungsanlage in den Uhlenbach zu entwickeln. In einem weiteren Schreiben des LAGB wurde die LMBV aufgefordert, neben dem Eintrag von Flockungshilfsmittel auch den Arseneintrag in den Uhlenbach und die Selke zu betrachten und verhältnismäßige Maßnahmen zur Minderung des Einleitereinflusses zu entwickeln. Gegenstand des vorliegenden Leistungsverzeichnisses ist der Nachweis, dass durch den Betrieb der Grubenwasserreinigungsanlage unter Berücksichtigung des Verschlechterungsverbotes gemäß Wasserrahmenrichtlinie keine Verschlechterung des ökologischen Zustandes des Einleitgewässers zu besorgen ist. Es sind Strategien zur Beweissicherung und Verbesserung der Einleitsituation zu entwickeln. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf die chemischen Parameter (Eisen, Mangan, Arsen) und die beobachteten Schlammablagerungen zu richten. Der ökologische Zustand wird durch die gewässerökologischen Untersuchungen bewertet. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Leistungsverzeichnisses ist die Überarbeitung des Antrages auf FFH-Verträglichkeitsprüfung aus dem Jahre 2005. Grundwasser, Durchführbarkeitsstudie, Versuche, Untersuchungen, Konzepte

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
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