AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Erstellung der kommunalen Wärmeplanung für die Große Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl.
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadtverwaltung Oelsnitz/Vogtl.
- Veröffentlicht
- 27.01.2026
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Öffentliche Ausschreibung (national)
- CPV-Code
- 50 — Reparatur und Instandhaltung
- Branche
- Energie & Umwelt
- Rechtsgrundlage
- VOL (Lieferungen/DL)
Beschreibung
a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Oelsnitz/Vogtl.; Bereich/Abteilung: Bauamt; Straße, Hausnummer: Markt 1; Postleitzahl: 08606; Ort: Oelsnitz/Vogtl.; Land: DE; Telefon: +49 37421730; Fax: +49 3742173211; Internet-Adresse: www.oelsnitz.de; E-Mail: winkler@oelsnitz.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur schriftlich abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Planungsleistung e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Große Kreisstadt Oelsnitz; Straße, Hausnummer: Markt 1; Postleitzahl: 08606; Ort: Oelsnitz/Vogtl.; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung für die Große Kreisstadt gemäß Wärmeplanungsgesetz und Sächsischer Wärmeplanungsverordnung. Die Leistung gliedert sich in folgende Teilbereiche: - Projektmanagement - Eignungsprüfung - Bestandsanalyse - Potenzialanalyse - Zielszenario - Umsetzungsstrategie mit Maßnahmen - Öffentlichkeitsbeteiligung Eignungsprüfung und verkürzte Wärmeplanung (§14 WPG) Zu Beginn der Wärmeplanung werden mit der Eignungsprüfung Teilgebiete identifiziert, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zukünftig nicht durch ein Wärmenetz oder ein Wasserstoffnetz versorgt werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen kann in diesen Teilgebieten eine verkürzte Wärmeplanung durchgeführt werden. In Teilgebieten, die bereits vollständig mit erneuerbarer Energie oder unvermeidbarer Abwärme versorgt werden, muss keine Wärmeplanung durchgeführt werden. Bestandsanalyse (§ 15 WPG) Die Bestandsanalyse umfasst eine systematische und qualifizierte Erhebung des aktuellen Wärmebedarfs und -verbrauchs in den Bereichen Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme, der aktuellen Versorgungsstruktur sowie der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Darüber hinaus werden Informationen zu den Gebäuden, wie Gebäudetypen und Baualtersklassen, systematisch und qualifiziert erhoben. Potenzialanalyse (§ 16 WPG) Die Potenzialanalyse erfasst die Potenziale zur Reduktion des Wärmebedarfs wie auch nutzbare Potenziale für die Versorgung durch erneuerbare Wärme und unvermeidbare Abwärme zur Bedarfsdeckung. Einsparpotenziale beziehen sich sowohl auf Wärmebedarfsreduktionen in Gebäuden durch Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes, als auch auf Effizienzsteigerungen im Bereich von industriellen und gewerblichen Prozessen. Zielszenarioentwicklung (§17 WPG) Das Zielszenario basiert auf den Ergebnissen der Eignungsprüfung sowie der Bestands- und der Potenzialanalyse. Es stellt für das beplante Gebiet als Ganzes eine mögliche Entwicklung zur Erreichung einer klimaneutralen Wärmeversorgung dar und beinhaltet die Informationen zur potenziellen Versorgungsstruktur im Zieljahr. Zur Bestimmung des maßgeblichen Zielszenarios werden unterschiedliche, jeweils zielkonforme Szenarien aufgezeigt, die insbesondere die voraussichtliche Entwicklung des Wärmebedarfs, sowie die Entwicklung der für die Wärmeversorgung erforderlichen Energieinfrastrukturen berücksichtigen. Die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete ist Teil der Entwicklung des Zielszenarios und erfolgt auf Grundlage der Bestands- und der Potenzialanalyse. Hierzu wird mit dem Ziel einer realisierbaren und möglichst kosteneffizienten Versorgung des jeweiligen Teilgebiets unter anderem auf Basis von Wirtschaftlichkeitsvergleichen dargestellt, welche Wärmeversorgungsart sich für das jeweilige beplante Teilgebiet besonders eignet. Dabei werden Vorschläge zur Versorgung des beplanten Teilgebiets von Betreibern eines bestehenden Wärme- oder Gasnetzes oder von potenziellen Betreibern bei der Einteilung berücksichtigt. Umsetzungsstrategie (§ 20 WPG) Auf Grundlage des Zielszenarios wird eine Umsetzungsstrategie entwickelt. Sie enthält einen strategischen Fahrplan, Handlungsstrategien und konkrete Maßnahmen, die die nächsten Schritte hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung aufzeigen. Die Verstetigungsstrategie zeigt auf, welche strukturellen und prozessualen Elemente für die erfolgreiche Entwicklung des Transformationspfads im Bereich Wärme und die Fortschreibung der kommunalen Wärmepläne erforderlich sind. Die Entwicklung eines Controlling-Konzepts dient der Verfolgung der Zielerreichung, inklusive der Definition von geeigneten Indikatoren und Rahmenbedingungen für die Datenerfassung und -auswertung. Weiterhin ist gemäß § 7 WPG eine Beteiligung der Öffentlichkeit, Träger öffentlicher Belange, Netzbetreiber sowie weiterer natürlicher und juristischer Personen verpflichtend. Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung sind die wesentlichen Akteure der Beteiligung, die Interessengruppen, Vertreterinnen und Vertreter der für die konsens- und unterstützungsorientierte Zusammen-arbeit Wirtschaft sowie die Bürgerschaft bei der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung zu berücksichtigen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Leistungsverzeichnis. g) Es werden Planungsleistungen gefordert: Keine Angaben h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 02.03.2026, Ende: 31.12.2027 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Entfällt, da die Abgabe mehrerer Hauptangebote zugelassen ist. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3321618/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 20.02.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 30.04.2026 p) Angebote sind schriftlich (Papierform) zu richten an: siehe Buchstabe a). q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 20.02.2026, 10:00 Uhr; Ort: Oelsnitz/Vogtl., Schmidtstr.7a, 08606 Oelsnitz/Vogtl, Raum 2.05; Personen, die anwesend sein dürfen: Es darf jeder anwesend sein. Die Angebotseröffnung findet Öffentlich statt t) Sicherheiten: Keine u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: - Alle Rechnungslegungen und Zahlungen erfolgen in Euro. Die Pflichtangaben einer Rechnung nach § 14 Abs. 4 UStG sind zwingend einzuhalten. - Der Auftragnehmer ist berechtigt, nach den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses prüfbare und zuordenbare Abschlagsrechnungen für erbrachte Leistungen zu legen. Die Angaben zu den finanziellen Zuweisungen aus dem Zuwendungsbescheid sind hierbei zu berücksichtigen. - Der Auftraggeber kann aus haushaltsrechtlichen Gründen vom Auftragnehmer verlangen, dass die Abrechnungen eine exakte Abgrenzung der erbrachten Leistungen nach Haushaltsjahr (Kalenderjahr) enthalten. - Solange nicht alle Leistungen beauftragt sind, sind alle Honorarrechnungen als Abschlagsrechnungen abzurechnen. - Teilschlussrechnungen finden nur mit Einverständnis des Auftraggebers statt. Ein Anspruch auf Stellung von Teilschlussrechnungen besteht nicht. Zeichnet sich aber ab, dass zwischen einem abgeschlossenen und einem künftigen Teilleistungen ein Zeitraum von mehreren Monaten liegen wird, so soll eine Teilschlussrechnung vereinbart werden, sofern nicht sachliche Gründe dagegensprechen. - Nach Abschluss aller endgültig abzurufenden Leistungen erstellt der Auftragnehmer eine Schlussrechnung. - Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 60 Tagen ab Zugang einer prüfbaren Schlussrechnung. v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: nicht angegeben w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: - Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen - Eigenerklärung zur Eignung bei VOL Vergabeverfahren - Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes - Nachweis der beruflichen Qualifikation - Referenzliste (Angabe des Auftragsvolumen, der Zeit, Ansprechpartner des Auftraggebers,) x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landesdirektion Sachsen -Dienststelle Chemnitz-; Bereich/Abteilung: Abteilung 3 / Referat 33 Gewerberecht, Preisprüfung, VOL/VOB; Straße, Hausnummer: Altchemnitzer Straße 41; Postleitzahl: 09120; Ort: Chemnitz; Land: DE Beratung/ Gutachten/ Studie (Umwelt),Projektmanagement (außer im Bauwesen),Beratung/ Gutachten/ Studie (Technik)
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor