AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 20.04.2026 05:34 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/25244306/

Ersatzneubau BW 3a, Brücke Anton- Günther- Straße über den Auerbauer Dorfbach

Notice-ID: 25244306

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Stammdaten

Auftraggeber
Gemeinde Auerbach
Veröffentlicht
17.04.2026
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung (national)
CPV-Code
45 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
VOB (Bauleistungen)

Beschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Auerbach; Straße, Hausnummer: Hauptstraße 83; Postleitzahl: 09392; Ort: Auerbach; Land: DE; Telefon: +49 37212606-112; Fax: +49 37212606-230; Internet-Adresse: www.auerbach-erzgebirge.de; E-Mail: info@auerbach-erzgebirge.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag als Einheitspreisvertrag e) Ort(e) der Ausführung: Postleitzahl: 09392; Ort: Auerbach; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Es handelt sich bei der Bauleistung um den Ersatzneubau des Bauwerks BW 3a, Brücke Anton-Gnther-Straße über den Auerbacher Dorfbach in Auerbach im Erzgebirge (Wellstahlrohr mit Maulquerschnitt L/H/B ca. 2,48 x 1,79 m, Querschnittsfläche ca. 3,47 m², Umfang ca. 6,72 m, Blechstärke ca. 3,50 mm). Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen den Rückbau des vorhandenen Brückenbauwerks, die Herstellung des neuen Brückenbauwerks mit Wellstahlrohr, selbsttragenden Stirnwänden aus Stahlbeton (Breite 0,50 m, Höhe Einlauf 2,79 m / Auslauf 2,96 m, Länge 2,53 m) und Flügelwänden (Wandschaft ca. 0,95 m, Breite am Wandfuß ca, 1,35 m, Längen ca. 1,02–6,21 m, Höhe ab OK Bachsohle ca. 1,55 m bis 1,80 m), die hydraulische und naturnahe Gestaltung der Gewässersohle sowie die erforderlichen Erd-, Wasserhaltungs-, Straßenbau- und Landschaftsbauarbeiten. Das neue Bauwerk wird als Wellstahlrohr mit Maulquerschnitt ausgeführt, welches den Auerbacher Dorfbach im Winkel von ca. 78 gon kreuzt. Die Ein- und Ausläufe des Wellstahlrohres schließen jeweils rechtwinklig an. Ober- und unterstrom sind Flügelwände und Stirnwände vorgesehen. Die unterstromigen Flügelwände erhalten, wie auch die Strinwände, eine ca. 30 cm starke. Die oberstromigen Flügelwände erhalten keine Natursteinverblendung. Der Querschnitt der Sohle wird muldenförmig ausgebildet. Auf den Boden des Wellstahlrohres werden Wasserbausteine in Frischbeton gesetzt. Ober- und unterstrom der Brücke wird eine Anschlusssteinschüttung ohne Beton in die Baugrube eingebracht, welche der Form und Struktur wie im Bereich der Brücke entspricht. Einzelne Spitzen der Steine werde dabei bis zur geplanten Gewässersohlhöhe reichen. Die Steinschüttung erfolgt auf einer Fläche von ca. 24 m² . Zwischen den gesetzten Steinen im Brückenbereich und den verfüllten Anschlussbereichen der ehem. Baugrube wird Flusssediment eingetragen. Diese wird ausschließlich vom Auerbacher Dorfbach verwenden. Das Flusssediment ist so einzubauen und ggf. durch größere Steine zu ergänzen, wie oberstrom und unterstrom charakteristisch erkennbar. Der Ein- und Auslaufbereich wird durch Kolkschutzriegel aus großformatigen und ortsüblichen Natursteinen begrenzt. Die Anton- Günther- Straße wird vom Kreuzungsbereich bis kurz hinter das Brückenbauwerk auf einer Fläche von ca. 130 m² neu asphaltiert. Während der Bauzeit ist die Zuwegung zu zwei Flurstücken nur über eine bauzeitliche Behelfsstraße möglich. Die ca. 260 m² große Fläche der Behelfsstraße besteht aus einer Schottertragschicht, die auf einem Geotextil verlegt wird. Zusätzlich wird in einem Kurvenbereich auf einer Fläche von ca. 75 m² Wirtschaftsewegepflaster verlegt, um ein Abrutschen bzw. Ausspülen des Schotters zu verhindern. g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 08.06.2026, Ende: 08.12.2026 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen. - k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. - l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3366870/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 08.05.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 05.06.2026 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 08.05.2026, 10:00 Uhr; Ort: Gemeinde Auerbach, Hauptstraße 83, 09392 Auerbach; Personen, die anwesend sein dürfen: Die Submission findet ohne Anwesenheit von Bietern und ihren Bevollmächtigten statt. (elektronische Angebotsabgabe) t) Sicherheiten: Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme (ohne Nachträge), wenn der Auftragswert größer gleich 250.000 EUR netto ist. Sicherheit für Mängelansprüche 3 % der Auftragssumme einschl. erteilter Nachträge. u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Zahlungen gemäß § 16 VOB/B v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Der Nachweis zur Eignung kann ganz oder teilweise durch die Eintragung in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. geführt werden. Präqualifizierte Bieter müssen zusätzlich 3 Referenzen für vergleichbare Projekte vorlegen, wenn sie sich für Leistungsbereiche bewerben, für die sie nicht präqualifiziert sind. Diese Referenzen müssen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sein. Nicht präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch Einzelnachweise gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9. Zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe ist die Erbringung des Nachweises zur Eignung das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" mit dem Angebot vorzulegen. Eigenerklärungen dienen als vorläufiger Nachweis und sind auf Verlangen der Vergabestelle durch Einzelnachweise gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9 mit entsprechenden Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften sind die Einzelnachweise von jedem Mitglied gem. VOB/A § 6a Abs. 2 Nr. 1-9 und Abs. 3 zu erbringen, für den Leitungsteil, der durch das Mitglied ausgeführt werden soll. x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landesdirektion Sachsen; Bereich/Abteilung: Referat 39; Straße, Hausnummer: Staufenbergalle 2; Postleitzahl: 01099; Ort: Dresden; Internet-Adresse: https://www.lds.sachsen.de; E-Mail: post@lds.sachsen.de Brücken/ Tunnel (Bau),Wasserbau,Landschaftsbau/ Außenanlagen

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