Teilnahmeberechtigt sind in der EU oder den EWR/GPA-Staaten ansässige Architekt:innen + Landschaftsarchitekt: innen in Arbeitsgemeinschaft,
welche die geforderten Berufsbezeichnungen nachweisen. Um sich im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb zu qualifizieren
müssen die Bewerber:innen ihre fachliche Eignung, sowie als Auswahlkriterium ein Referenzprojekt im Bereich Hochbau nachweisen.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung am Wettbewerb müssen am Tag der Auslobungsbekanntmachung erfüllt sein.
3 Teilnehmer:innen wurden bereits von der Ausloberin ausgewählt. Weitere 7 Bewerbergemeinschaften sowie eine entsprechende Anzahl von Nachrückern werden über ein vorgeschaltetes Auswahlverfahren gemäß § 3 Abs. 3 RPW bestimmt. Sollten mehr als 7 qualifizierte Bewerbungen eingehen entscheidet das Losverfahren.
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Fachliche Mindestanforderung:
Jede Bewerber:in muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden:- natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift des Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt:in oder
Landschaftsarchitekt:in" befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen
Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der RL
2013/55/EU entspricht.- juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die
Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden.- Bewerbergemeinschaften und juristische Personen haben im Bewerbungsformblatt einen bevollmächtigten Vertreter als Ansprechpartner zu benennen. Dieser soll auch später im Rahmen des Wettbewerbs als Ansprechpartner in der Verfassererklärung benannt sein.
Auswahlkriterium:
Als Auswahlkriterium sind zwei Referenzprojekte in Text und Bild darzustellen. Die Referenzprojekte müssen folgende Anforderungen erfüllen:
- Benennung einer Hochbaureferenz in Text und Bild, mind. HZ III, Baukosten ca. 5,00 Mio. € brutto (KG 300-400), Fertigstellung nach dem 1.1.2016, mind. LP 2-8
-Benennung einer Freianlagenreferenz in Text und Bild, mind. HZ III, Baukosten ca. 0,5 Mio. € brutto (KG 500), Fertigstellung nach dem 1.1.2016, mind. LP 2-8
Bewerbungsunterlagen:
Es werden zur Bewerbung nur die folgenden Unterlagen akzeptiert:- das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformblatt mit Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB
vorliegen.- ausgefüllte Eigenerklärung des BMWK zu Russlandsanktionen für Architekt:in und Landschaftsarchitekt:in- Darstellung des Referenzprojekts mit Bild / Plan und Kurzbeschreibung auf DIN A4 (zwei Seiten (einseitig), Gestaltung freigestellt).- die Nachweise zur Teilnahmeberechtigung (Kopie der Architektenurkunde oder des Architektenausweises oder der Erlaubnis zur Führung der geforderten Berufsbezeichnungen oder ein vergleichbares Dokument entsprechend).