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Unterstützung von NDFs zu CITES gelisteten Reptilien durch Kombination molekularer und ökologischer Methoden: Pilotprojekt in Madagaskar
Bundesamt für Naturschutz · Bonn
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Beschreibung
Deutschland hat sich mit Beitritt zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) im Jahr 1976 verpflichtet, wildlebende Tier- und Pflanzenarten vor einer Gefährdung durch den internationalen Handel zu bewahren. Nach BNatSchG ist das BfN (FG II 1.4) die Wissenschaftliche CITES-Behörde, woraus sich verpflichtende Aufgaben für das BfN ergeben. Die Überprüfung der Nachhaltigkeit (Non Detriment Finding = NDF) bei Einfuhren von nach CITES Anhang II geschützter Arten, bzw. Anhang B der EU-VO 338/97 gemäß der Artikel 42a) selbiger Verordnung stellt eine der Kernaufgaben des BfN als nationale Wissenschaftliche CITES Behörde dar. Um fachlich fundierte Entscheidungen treffen zu können, ist das BfN auf Daten aus den Herkunftsländern angewiesen. Oftmals sind die Informationen zu Bestandssituationen jedoch dürftig. Dies betrifft u.a. eine Vielzahl an handelsrelevanten Chamäleonarten aus Madagaskar. Deutschland zählt in der EU zu einem der Hauptimportländer lebender Reptilien für den Heimtierhandel, darunter auch madagassische Arten und trägt damit eine besondere Verantwortung für ihren Schutz. Insgesamt 160 madagassischer Reptilienarten sind in den CITES Anhängen gelistet. CITES-Ausfuhrquoten in Madagaskar wurden im internationalen Vergleich historisch am häufigsten gebrochen, was eine unzureichende Korrektur von Ausfuhrquoten durch fehlende Daten zu Populationsgrößen und -dichten nahelegt (Morton, Nijman, & Edwards, 2024). Solche aktuellen, lokalen Daten fehlen insbesondere für madagassische Chamäleons (89 Arten in den CITES-Anhängen), was eine realistische Einschätzung des Gefährdungsstatus durch IUCN und Durchführung von NDFs durch die Wissenschaftlichen CITES Behörden in Madagaskar, aber auch der Einfuhrländer in der EU erschwert. Deutschland und die Wissenschaftliche Prüfgruppe in der EU haben seit vielen Jahren aufgrund mangelnder Bestandsdaten Schwierigkeiten bei der Bewertung der Naturverträglichkeit (NDF) von Einfuhren madagassischer Chamäleonarten für den Heimtierhan
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Bildung & Forschung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Das Projekt umfasst die Kombination molekularer und ökologischer Methoden zur Erfassung des Populationszustands und genetischer Eigenschaften von Chamäleonarten in Madagaskar.
- Die Ergebnisse dienen der Verbesserung von Nachhaltigkeitsprüfungen (NDF) für CITES-gelistete Reptilien und sollen veröffentlicht werden.
- Es werden wissenschaftliche Expertise und Erfahrung in der Feldarbeit in tropischen Regionen sowie Kenntnisse im Artenschutz und molekularer Genetik erwartet.
- Die Ausschreibung richtet sich an wissenschaftliche Institutionen oder Konsortien mit entsprechender Erfahrung.
Das Bundesamt für Naturschutz sucht Unterstützung für ein Pilotprojekt in Madagaskar zur Erfassung von Bestandsdaten und genetischen Eigenschaften von CITES-gelisteten Reptilien, insbesondere Chamäleons.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
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