AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 25.05.2026 04:05 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/3889ee1b-e953-46bd-aacc-32cf2cda4c30/

Fremdprüfung der Arbeiten der Endabdeckung im Baufeld 2A zur Errichtung der Abfallentsorgungseinrichtung Lichtenberg am Standort Ronneburg der Wismut GmbH

Notice-ID: 3889ee1b-e953-46bd-aacc-32cf2cda4c30

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Stammdaten

Auftraggeber
Wismut GmbH, Chemnitz
Veröffentlicht
09.03.2026
Notice-Typ
Vorinformation
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Ingenieurleistung: Die Abfallentsorgungseinrichtung (AEE) hat die Aufgabe, alle bei der Sanierung bis nach 2045 noch anfallenden Reststoffe am Standort Ronneburg gezielt aufzunehmen. Die zur Einlagerung genehmigten Materialien entsprechen denen, die bis 2018 im Tagebau Lichtenberg bzw. zuletzt im Freihaltebereich des Tagebaus verbracht wurden. Die Errichtung der Anlage wurde notwendig, weil der Tagebau Lichtenberg einschließlich des Freihaltebereiches Ende 2017 seine maximale Einlagerungskapazität erreicht hatte. Bei der AEE handelt es sich um eine Anlage, in die gezielt bergbauliche Abfälle aus der Sanierungstätigkeit am Standort (ausgenommen Rückstände bzw. Immobilisate aus der Wasserbehandlungsanlage Ronneburg) eingebaut werden. Die bergbaulichen Abfälle wurden verdichtet eingebracht. Die AEE Lichtenberg befindet sich auf der Aufstandsfläche der ehemaligen Absetzerhalde. Südöstlich grenzt unmittelbar die Deponie Lichtenberg, östlich der Betriebsteil Lichtenberg und nördlich der Aufschüttkörper des Tagebaus Lichtenberg an. Die AEE Lichtenberg wurde 2017 geplant und 2018 durch die zuständigen Behörden genehmigt. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden hier alle bergbaulichen Abfälle aus der Sanierungstätigkeit im Raum Ronneburg (analog der zuvor im Tagebau Lichtenberg eingelagerten Materialien, ausgenommen die Immobilisate der WBA Ronneburg) eingelagert. Für die AEE ist ein Betriebszeitraum von ca. 30 Jahren vorgesehen. Dieser Betriebszeitraum ist eine Prognose, die sich am längstmöglichen Zeitraum, in dem noch mit dem Anfall derartiger Abfälle zu rechnen ist und an der Kapazitätsgrenze der AEE von ca. 600.000 m³, orientiert. Wie bereits beschrieben, werden (beginnend ab 2018) bis ca. 2045 bergbauliche Abfälle eingelagert. Die Abdeckung und Erosionsschutzansaat erfolgen abschnittsweise und zeitnah nach Erreichen der Einlagerungsendhöhen. Mit der zu erbringenden Leistung soll die Durchführung der Bauleistung nach erstelltem Qualitätssicherungsprogramm (QSP), Teile I und II (Dokumente werden mit den Vergabeunterlagen übergeben), durch die Fremdprüfung kontrolliert und begleitet werden. Das Ziel der Leistung besteht in der Gewährleistung der geforderten und angemessenen Qualität der Baumaßnahme.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.06.2026
Ende
28.02.2027

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).