Errichtung und Betrieb von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Stadt Lahr · Lahr · Baden-Württemberg
Beschreibung
Das Mobilitätsnetzwerk Ortenau (MN), in dem 14 Kommunen gemeinsam nachhaltige Mobilität fördern und Synergieeffekte nutzen, möchte den Ausbau der öffentlich-zugänglichen Ladeinfrastruktur voranbringen, um den Markthochlauf der Elektromobilität weiter zu unterstützen. Der Anteil an rein BEV und PHEV soll in den Städten des MN erhöht werden, um die Schadstoff-, Lärm- und Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors nachhaltig zu verringern. Deshalb soll der Ausbau einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen Elektro-Ladeinfrastruktur durch private Anbieter vorangetrieben werden. Die Kommunen selbst werden keine eigenen E-Ladesäulen errichten oder betreiben, sondern auf Basis eines zielgerichteten Konzeptes den Aufbau priorisieren und organisieren. Das Konzept sieht die Durchführung einer aktiven Vergabe im Rahmen einer Dienstleistungskonzession vor. Die Vergabestelle der Stadt Lahr führt stellvertretend für das MN die Vergabe durch. Da das MN aus größeren Städten und kleineren Gemeinden besteht, sind die Standorte in gemischten Losen definiert. Teilnehmende Kommunen des MN im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung sind die Städte Offenburg, Kehl und Lahr sowie die Gemeinden Neuried, Schwanau, Rheinau, Seelbach und Friesenheim. Damit alle Gebiete der teilnehmenden Kommunen mit ausreichender Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum versorgt werden, wurde eine bedarfsgerechte und gleichmäßige Verteilung der Ladesäulen im Stadtgebiet in einem gesamtstädtischen Standortkonzept festgelegt, das vorhandene Versorgungsstrukturen berücksichtigt. Daraus abgeleitet wurde eine Konzession für Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum, die diese Verteilung gewährleistet. Alle Ladepunkte sind prinzipiell mit AC-Ladeinfrastruktur auszustatten. Der vereinzelte Aufbau von DC-Ladeinfrastruktur ist jedoch nicht ausgeschlossen. Die Standorte wurden bereits in den jeweiligen teilnehmenden Kommunen abgestimmt; unverbindliche Netzkapazitätsprüfungen liegen für ca. 1/3 aller Stando
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Energie & Umwelt
Ausschreibung für die Errichtung und den Betrieb von Elektro-Ladestationen im öffentlichen Raum als Dienstleistungskonzession.
Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Die Auswahl der jeweiligen Betreiber (Konzessionsnehmer) erfolgt in einem transparenten und diskriminierungsfreien Vergabeverfahren und basiert insbesondere auf der Erfüllung, der in den Teilnahmeanforderungen formulierten Kriterien sowie auf der einschlägigen Erfahrung der Betreiber in der Errichtung und den Betrieb von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Die Erteilung erfolgt durch den Abschluss eines Gestattungsvertrags sowie der jeweiligen notwendigen Sondernutzungserlaubnisse je Gemeinde. Jeder Bieter muss seine betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit und vereinzelte Referenzprojekte vergleichbarer Projektgröße als Eignungskriterien nachweisen. Als Pflichtkriterien ist das der Ausschreibung beiliegende Lastenheft auszufüllen. Anschließend kann jeder Bieter auf alle 5 Lose bieten, er wird aber maximal 2 Zuschläge erteilt bekommen (Limitierung auf Zuschlagsebene). Hierbei hat jeder Bieter eine Priorisierung der einzelnen Lose anzugeben, für die er den Zuschlag erteilt bekommen möchte (Priorität 1 (hoch) bis 5 (niedrig); gleichwertige Aussagen sind nicht erlaubt). Diese Angabe ist in der Anlage Lastenheft vorzunehmen. Sofern mehrere Bieter alle Pflichtkriterien erfüllen und auf das gleiche Los mit der gleichen Priorisierung bieten, entscheidet ein Losentscheid den Zuschlag. Separate Zuschlagskriterien sind nicht vorgesehen. Der Preis als mögliche Option entfällt, da die Flächen ohne Pacht bzw. Sondernutzungsgebühr angeboten werden. Die Eignung der Bieter wird über Unterlagen der Leistungsfähigkeit und Referenzprojekte nachgewiesen. Das vorrangige Ziel ist, dass alle ausgeschriebenen Standorte umgesetzt werden. Hierfür soll eine Vielzahl an Bietern in das Losverfahren eintreten können. Der Zuschlag erfolgt deshalb über ein Losverfahren der zum Losverfahren zugelassenen Bieter in Abhängigkeit der jeweiligen Los-Priorisierung. Sofern sich für einzelne Lose kein Bieter findet, wird das MN in Form der Vergabestelle der Stadt Lahr auf nicht zum Zuge gekommene Bieter separat zugehen und das städtische Interesse nach einem Aufbau von Ladeinfrastruktur in allen Losen unterstreichen.“
Preiseinschätzung
Basierend auf 99 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
Verfahrensverlauf
Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung
Angebote werden eingeholt
2 Veröffentlichungen
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Vergabeergebnis Sie sind hier
Auftrag wurde zugeschlagen
1 Veröffentlichung
- 16.06.2025 Original-Veröffentlichung aktuell
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