AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Auswirkungen von CO2-Bepreisung und Ordnungsrecht auf die Baukosten
Stammdaten
- Veröffentlicht
- 24.09.2025
- Frist (Submission)
- 29.10.2025
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 73000000 — Forschung und Entwicklung
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 277.311 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Im klimapolitischen Instrumentenmix werden sowohl ordnungsrechtliche Maßnahmen wie Gebote, Verbote, Auflagen oder Grenzwerte als auch marktwirtschaftliche Preis- und Mengeninstrumente genutzt, die jeweils Auswirkungen auf die Kostensituation in der Bauwirtschaft haben. Während es zur grundsätzlichen Wirkungsweise der unterschiedlichen Instrumente ein relativ gutes Verständnis gibt, ist der Erkenntnisstand zu den genauen quantitativen Auswirkungen unbefriedigend. Welche Auswirkungen auf die Baukosten waren den Vorgaben seit der EnEV 2009 und dem EEWärmeG bis ins Jahr 2024 den ordnungsrechtlichen Anforderungsverschärfungen zuzuordnen? Wie übersetzen sich steigende Preise für Emissionszertifikate (EU-ETS 1) in Veränderungen bei den Preisen für neue Bauwerke? Diese Fragen sollen mit diesem Forschungsvorhaben geklärt werden.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 01.12.2025
- Ende
- 30.11.2027
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 2 Monate
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 29.10.2025
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.