Vertrag geändert (2025) Bauwesen & Infrastruktur
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Bauauftrag EU-Oberschwelle
⚠ Geändert: Für die Beauftragung der Leistungen, welche vom Nachtrag 1 umfasst sind, ist die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens entbehrlich, da die Änderu…

Nachträge 1-3 - Campus Nord - Entwässerungsarbeiten Hof 16

Bundesdruckerei GmbH · Berlin · Berlin

Status
Vertrag geändert (2025)
Auftragswert
nicht veröffentlicht
Verfahren
Vertragsänderung
Veröffentlicht
01.10.2025

Beschreibung

Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist der Umbau der Entwässerung des Parkplatzes Hof 16 auf dem nördlichen Campus-Gelände des Standortes des Auftraggebers in Berlin-Kreuzberg, wobei es sich um die Neuanlage der Parkplatzentwässerung mit Anschluss an das vorhandene Regenentwässerungssystem handelt.

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KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Ausschreibung für Entwässerungsarbeiten auf dem Parkplatz Hof 16 am Campus Nord in Berlin-Kreuzberg.

Die Leistung umfasst den Umbau und die Neuanlage der Parkplatzentwässerung mit Anschluss an das bestehende System. Es handelt sich um eine Modifikation einer bestehenden Leistung.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt hat — bekanntgegeben in der Ausschreibung zu diesem Verfahren.

Los 1 · Campus Nord - Entwässerungsarbeiten Hof 16
  • Angebotswertungspreis 100 %
    Preis

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Der Auftraggeber weist ausdrücklich auf § 135 GWB hin. Dort heißt es: "(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber: 1) Gegen § 134 verstoßen hat oder 2) Den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist; (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union; (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn: 1) Der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist; 2) Der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen und 3) Der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen."

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vertragsänderung Sie sind hier

    Modifikation aufgrund unvorhersehbarer Umstände

    1 Veröffentlichung

    • 01.10.2025 Für die Beauftragung der Leistungen, welche vom Nachtrag 1 umfasst sind, ist die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens entbehrlich, da die Änderung aufgrund von Umständen erforderlich geworden ist, die der Auftraggeber im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte, und sich aufgrund der Änderung der Gesamtcharakter des Auftrags nicht verändert (§ 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 GWB). Zum Zeitpunkt der Beauftragung und vor Aufnahme der Bautätigkeiten war die Erforderlichkeit des Austausches der Entwässerungsrinne für den Auftraggeber auch bei Einhaltung sämtlicher Sorgfaltspflichten nicht erkennbar und vorhersehbar. Insbesondere der Zerstörungsgrad der vorhandenen Rinnenkörper konnte durch den Auftraggeber mangels Überprüfbarkeit vorab nicht ermittelt werden. Aus diesem Grund war es dem Auftraggeber faktisch nicht möglich, die im Nachtrag 1 gegenständlichen Arbeiten bereits in den ursprünglichen Vergabeunterlagen festzuhalten und damit zu beauftragen. Zudem ist festzustellen, dass sich durch die Leistungsinhalte des Nachtrags 1 der Gesamtcharakter des vergebenen Bauauftrags nicht ändert und sich der Preis um nicht mehr als 50 % des ursprünglichen Auftragswerts erhöht. Auch für die Beauftragung der Leistungen, welche vom Nachtrag 2 umfasst sind, ist die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens entbehrlich, da die Änderung aufgrund von Umständen erforderlich geworden ist, die der Auftraggeber im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte, und sich aufgrund der Änderung der Gesamtcharakter des Auftrags nicht verändert (§ 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 GWB). Zum Zeitpunkt der Beauftragung und vor Aufnahme der Bautätigkeiten war die Erforderlichkeit der Verfüllung der Durchstiche unter dem leistungsgegenständlichen Fundament mit schrumpfungsfreiem Vergussmörtel für den Auftraggeber auch bei Einhaltung sämtlicher Sorgfaltspflichten nicht erkennbar und vorhersehbar. Der Zuschlag im Vergabeverfahren ECA-2024-099 erfolgte am 31.01.2025. Die unter Ziffer 1.3.2. beschriebene Feststellung des Statikers wurde dem Auftraggeber am 30.04.2025 bekannt. Mithin nach Beauftragung der Bautätigkeiten. Vor dieser Einbindung und Feststellung des Statikers (der Statiker war beim Freilegen eingebunden) konnte der Auftraggeber die erschwerte Unterquerung und die daraus resultierende voraussichtliche Erforderlichkeit des Vergussmörtels nicht erkennen. Aus diesem Grund war es dem Auftraggeber faktisch nicht möglich, die im Nachtrag 02 gegenständlichen Arbeiten und Materialien bereits in den ursprünglichen Vergabeunterlagen festzuhalten und damit zu beauftragen. Zudem ist festzustellen, dass sich durch die Leistungsinhalte des Nachtrags 2 der Gesamtcharakter des vergebenen Bauauftrags nicht ändert und sich der Preis um nicht mehr als 50 % des ursprünglichen Auftragswerts erhöht. Für die Beauftragung der Leistungen, welche vom Nachtrag 3 umfasst sind, ist die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens entbehrlich, da die Änderungen und Ergänzungen teilweise aufgrund unvorhersehbarer Umstände erforderlich wurden (§ 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 GWB) und teilweise ein Auftragnehmerwechsel aus technischen bzw. wirtschaftlichen Gründen nicht erfolgen kann und mit erheblichen Schwierigkeiten bzw. hohen Zusatzkosten verbunden ist (§ 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB). Soweit die unter zuvor unter "Beschreibung der Änderungen" benannten Bautätigkeiten unmittelbare Resultate der unvorhersehbaren zusätzlichen Leistungen der Nachträge 1 und 2 sind, ist auf die entsprechende vorstehende Begründung zu verwiesen. Dies betrifft: - Säuberung der Bestandsentwässerungsrinne zur Überprüfung; - Rückbau und Wiedereinbau der Parkplatzschilder aufgrund des ursprünglich nicht vorgesehenen Rinnenaustauschs; - Schneidarbeiten im Pflaster aufgrund des ursprünglich nicht vorgesehenen Rinnenaustauschs; - Lieferung, Einbau und Anschluss von ursprünglich nicht vorgesehenen Kabelschutzrohren für Schachtdeckelsensoren; - Stillstandzeiten von Nachunternehmern und Mitarbeitern des Auftragnehmers; - Zusätzliche Abstimmung und Koordinierung hinsichtlich der Zusatzleistungen. Für die übrigen benannten zusätzlichen Leistungen ist festzuhalten, dass es sich hierbei um kleinere und kleinteilige Tätigkeiten handelt, welche derart mit den bereits ausgeführten und in den Auftragsunterlagen vorgesehenen Arbeiten verzahnt sind, dass der Einsatz eines anderen Auftragnehmers nicht erfolgen kann. Die Arbeiten können teilweise nicht trennscharf losgelöst von den Tätigkeiten erbracht werden, mit welchen der Auftragnehmer beauftragt wurde, sodass bereits technische Gründe einer anderweitigen Beauftragung entgegenstehen. Der Einsatz eines zusätzlichen Auftragnehmers steht zudem in unverhältnismäßigem Maße dem hierdurch erheblich erschwerten Koordinierungsaufwand auf der Baustelle gegenüber. Auch kann der hierdurch entstehende erhebliche Verzug im Bauablauf nicht getragen werden, welcher wiederum zusätzlichen finanziellen Aufwand aufgrund von Stillständen auf der Baustelle zur Folge hätte. Zudem ist festzustellen, dass sich durch die Leistungsinhalte des Nachtrags 3 der Gesamtcharakter des vergebenen Bauauftrags nicht ändert und sich der Preis um nicht mehr als 50 % des ursprünglichen Auftragswerts erhöht. aktuell
  3. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 45 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer STRABAG Berlin

Preiseinschätzung

Basierend auf 2.130 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 235.668 €
Median 523.206 €
Oberes Quartil 1.766.148 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Angebotsfrist 20.12.2024, 10:01 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer ECA-2024-099
Auftragsart Bauauftrag
Schwierigkeit Gering KI
Auftraggeber Bundesdruckerei GmbH
Standort Berlin, Berlin
Veröffentlicht 01.10.2025
CPV-Codes (2) 45232450 · Bauleistungen
45232452 · Bauleistungen
(Was ist das?)
Erfüllungsort Berlin
Laufzeit 5 Wochen
Frist für Rückfragen 09.12.2024
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Bieter (1)
STRABAG Berlin · Berlin

Alert für ähnliche Ausschreibungen
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Vertragsänderung (?)
Modifikation aufgrund unvorhersehbarer Umstände
Vertrag 31.01.2025 (42 T. nach Frist)

Ø Bieter in der Branche 6.8
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 378.901 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 112.408 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 57 Tage
Schätzwert-Abweichung -4%
KMU-Bieteranteil 10%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Berlin
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonn

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Subunternehmer

RAT RigolenAbdichtungsTechnik GmbH · Lübeck

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 2/3 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Verfahrensart

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vertrag geändert (2025)). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche:

Vergabestelle

Bundesdruckerei GmbH · Berlin