AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 18.04.2026 01:26 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/5300b75c-0650-4a7f-99bc-62dfbbda798d/

Leistungen der Technischen Ausrüstung nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2, in folgende Lose aufgeteilt: Los1: Kostengruppe 410-430, Los 2: Kostengruppe 440-450, Los 3: Kostengruppe 480

Notice-ID: 5300b75c-0650-4a7f-99bc-62dfbbda798d · Procedure-ID: ab6b758d-e366-47e2-a716-9a11176105fc

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Stammdaten

Auftraggeber
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm, Ulm
Veröffentlicht
04.09.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Energie & Umwelt
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Der Standort der Hochschule für Polizei (HfPol) in 88400 Biberach, soll durch eine Umstellung des Heizkraftwerks, gemäß den Vorgaben des Energie- und Klimaschutzkonzeptes eine nahezu klimaneutrale Wärmeversorgung erhalten. Der Campus der Hochschule für Polizei wurde in den 1970er Jahren errichtet und umfasst 30 Gebäude. Die Heizzentrale wurde 2014 erneuert und damals mit moderner sowie innovativer Technologie ausgestattet. Vor Ort befinden sich 6 Unterkunftsgebäude, 6 Lehr- und Sporteinrichtungen oder Schießstände, 6 Verwaltungsbauten und 12 weitere Lagerhallen und Garagen. Viele der Gebäude auf der Liegenschaft entsprechen noch nicht dem energetischen Standard der Landesvorgeben. Diese sollen jedoch in den kommenden Jahren, unabhängig von dieser Maßnahme, saniert und energetisch ertüchtigt werden. Die Wärmeversorgung der gesamten Liegenschaft mit einer installierten Leistung von ca. 3,8 MW erfolgt derzeit über zwei gasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW), einem Gas-Brennwertkessel, einer Wärmepumpe und einem Elektro-Heizkessel. Es ist die bestehende Infrastruktur mit einzubeziehen Zielsetzung und Planungsvorgaben der Sanierungsmaßnahme Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme sind die Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere die Energieversorgung, gemäß den geltenden gesetzlichen Vorgaben und dem Stand der Technik unter Einbeziehung der beteiligten Fachplaner und Architekten im Zuge einer integralen Pla-nung energieeffizient, nachhaltig und bedarfsgerecht zu erneuern. Bereits erneuerte Bauteile sind auf ihre Wiederverwendbarkeit zu prüfen, und ins neue Konzept mit einzubeziehen. Zur Erreichung des klimapolitischen Ziels einer netto-treibhausgasneutralen Landesverwaltung bis 2030 ist der CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren und über die geltenden energetischen Vorgaben für Landesgebäude hinaus geeignete Lösungen zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz und zur CO2-Reduktion zu erarbeiten. Fossile Energieträger sind möglichst vollständig durch erneuerbare Energien auszutauschen. Bei der vergleichenden energetischen Bewertung von Versorgungskonzeptvarianten ist der CO2-Schattenpreis zu berücksichtigen. Es ist die Installation eines neuen Monitoringsystems vorgesehen, dass die neuen sowie die beste-henden Anlagenkomponenten miteinander vernetzt und einen energieeffizienten Betrieb des Gebäudes gewährleistet. In diesem Zusammenhang ist die Errichtung einer neuen Gebäudeleittechnik für das Heizhaus geplant, die in die bestehende Infrastruktur integriert werden soll. Zur Erreichung eines möglichst niedrigen Primärenergiebedarfs sind die dafür geeigneten und nicht für andere Funktionen erforderlichen Dachflächen und ggf. Parkflächen in Abstimmung mit den erforder-lichen Genehmigungsbehörden vollständig für die Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage zu nutzen. Hierbei sollen geeignete Möglichkeiten für den Einsatz bauteilintegrierter PV (z. B. Dach) ge-nutzt werden. In Diesem Zusammenhang und dem nutzungsbedingtem Warmwasserbedarf ist auch der Einsatz von Solarthermie zu prüfen. Für die Beteiligten und des Bauablaufs (was bei anderen Bauvorhaben in der Regel der Architekt übernimmt) ist im Honorarangebot jeweils pro Leistungsphase ein ergänzender Pauschalbetrag zu benennen. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung ist eine umfassende energetische Analyse der Gebäude auf dem betreffenden Grundstück durchzuführen. Dabei sind sämtliche relevanten energetischen Parameter zu ermitteln, einschließlich der energetischen Effizienz der bestehenden Gebäudestruktur sowie der Heizungs- und Lüftungsanlagen, um einen effizienteren Betrieb des neuen Heizungskonzepts zu gewährleisten. Bei der Konzeptentwicklung ist der Sanierungsfahrplan der Liegenschaft ist zu Berücksichtigen. Die voraussichtlich relevanten Kostengruppen nach DIN 276-1: 2008-12 sind folgende: LOS1: KG 410-430 4.000.000 € LOS2: KG 440-450 2.000.000 € LOS3: KG 480 500.000 € Die Gesamtbaukosten betragen ca. 8.300.000 €

Lose

3 Teilpositionen (in der TED-Quelle als Lots gemeldet, vermutlich Sub-Positionen — Heuristik, siehe Glossar „Teilposition").

Vertragslaufzeit

Beginn
20.12.2025
Ende
31.12.2029
Verlängerungsoption
bis zu 5× verlängerbar

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhe

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).