Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb (UVgO) Ausgelaufen Dienstleistungsauftrag Bauwesen & Infrastruktur EU-Oberschwelle

Erweiterungsbau Landratsamt Bayreuth Solitärbau "klein"

Landkreis Bayreuth · Bayreuth · Bayern

Beschreibung

Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume §§ 33 ff. HOAI (LPH 2-8 HOAI)

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Gesucht werden Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume (LPH 2-8 HOAI) für einen Erweiterungsbau des Landratsamts Bayreuth.

Es handelt sich um einen nicht offenen, einstufigen Verhandlungsaufruf mit Teilnahmewettbewerb. Die genauen Eignungsanforderungen sind dem vollständigen Ausschreibungsdokument zu entnehmen.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Das über 30 Jahre alte Gebäude des Landratsamts Bayreuth stößt aufgrund stetig wachsender Aufgaben und eines kontinuierlichen Personalzuwachses an seine räumlichen Grenzen. Eine bauliche Erweiterung des Landratsamts ist unumgänglich. Der AG schätzt den Bedarf an zusätzlichen Büros auf 94. Geplant ist ein kompakter Solitärbau mit Anbindung an das bestehende Hauptgebäude. Der Neubau soll zwischen den Gebäudekämmen 2 und 3, oberhalb der bestehenden Tiefgarage, errichtet werden. Eine statische Untersuchung hat ergeben, dass die derzeitige Stahlbetonkonstruktion der Tiefgarage nicht ausreichend tragfähig ist. Es ist daher zu prüfen, ob eine bauliche Ertüchtigung wirtschaftlich sinnvoll ist oder ein Abriss mit anschließendem Neubau der Tiefgarage vorzuziehen ist. Das neue Gebäude soll bis zu vier Geschosse umfassen und ausschließlich Büro- und Besprechungsräume enthalten. Sanitäreinrichtungen werden weiterhin im Bestandsgebäude genutzt. Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen gemäß §§ 33 ff. HOAI (Leistungsbild Objektplanung Gebäude) für den Erweiterungsbau. Für die Maßnahme liegt eine Grundlagenermittlung im Sinne der Leistungsphase 1 gemäß § 34 HOAI vor sowie Teilleistungen aus der Leistungsphase 2. Vergeben werden sollen demnach Leistungen zur Vervollständigung der Leistungsphase 2 und der Leistungsphasen 3 - 8. Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung, sodass mit Zuschlagserteilung zunächst nur die Leistungen bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 beauftragt werden. Der AG behält sich das Recht vor, weitere Leistungen der Leistungsphasen 4 - 8 im Sinne des § 34 HOAI abzurufen. In diesem Fall ist der AN verpflichtet, die Leistungen der abgerufenen Stufen zu erbringen. Der AG ist zeitlich berechtigt, den Abruf einer jeweiligen Stufe innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten nach Fertigstellung der letzten, bis dahin an den AN beauftragten Leistung vorzunehmen. Planungsziel ist ein zukunftsorientiertes Gebäudekonzept, das die Anforderungen moderner Arbeitswelten nach dem Leitbild „New Work“ berücksichtigt. Die folgenden Aspekte sind im Rahmen der Planung und Bauausführung zu berücksichtigen: - Größtmögliche Anzahl an Büros Das geplante Gebäude soll die maximal mögliche Anzahl an Büros verwirklichen und dabei berücksichtigen: - Flexible Arbeitswelten: Entwicklung modularer Raumstrukturen mit variabel nutzbaren Arbeitsplätzen (z. B. Desksharing, Projektzonen, Rückzugsräume) im obersten Geschoss; feste Raumstrukturen in den übrigen Geschossen mit Möglichkeit zur datenschutzkonformen Besucherabwicklung. - Förderung von Kommunikation und Zusammenarbeit: Integration offener Kommunikationsbereiche, Besprechungszonen und informeller Treffpunkte im obersten Stockwerk. - Digitale Infrastruktur: Berücksichtigung moderner IT- und Medientechnik zur Unterstützung hybrider Arbeitsformen und digitaler Prozesse. - Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Einsatz nachhaltiger Baustoffe, energieeffizienter Gebäudetechnik und Konzepte zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Die Bauausführung soll als Hocheffizienzgebäude erfolgen. Fördermöglichkeiten (z. B. für energieeffizientes Bauen) sind zu prüfen. - Barrierefreiheit und Inklusion: Umsetzung eines inklusiven Gebäudekonzepts gemäß DIN 18040. - Erstellung Ausschreibungsunterlagen Ausschreibungsunterlagen sind so zu erstellen, dass sich in der späteren Ausführung möglichst geringe Abweichungen zum Vertrags-Soll ergeben und Nachträge und Massenabweichungen vermieden werden können. - Überwachung der Bauausführung Aufgrund der besonderen Anforderungen des Bauvorhabens – bestehend aus der Kombination Anbau an Bestand unter laufendem Betrieb und Neubau – ergeben sich während der Bauausführung eine Vielzahl komplexer Schnittstellen. Diese erfordern eine durchgängig qualifizierte, koordinierende und schnell verfügbare Projektleitung vor Ort. Der Auftragnehmer hat daher die kontinuierliche Verfügbarkeit des Projektteams Objektüberwachung während der gesamten Bauphase sicherzustellen, sodass die Bauleistungen entsprechend der ausgeschriebenen Qualitäten, Quantitäten und planerischen Vorgaben ausgeführt werden und die ausgeführten Leistungen den allgemeinen Vorschriften und Regeln der Technik entsprechen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber eine tägliche Objektüberwachung fordert. Konstruktionsweise: Offenheit für Massiv-, Holz- oder Hybridbauweise unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten und Recyclingfähigkeit der Materialien. Die Planung soll unter Einbindung der Nutzerbedarfe und unter Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen. Eine partizipative Planungsmethodik wird ausdrücklich begrüßt. Die Bauarbeiten müssen während des laufenden Betriebs des Landratsamts durchgeführt werden. Die beengte Zufahrtssituation und begrenzte Lagerflächen erfordern eine sorgfältige Koordination. Eine tägliche Objektüberwachung durch den Auftraggeber ist vorgesehen.“

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–5 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Preiseinschätzung

Basierend auf 453 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 233.461 €
Median 406.760 €
Oberes Quartil 869.798 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Verfahrensverlauf

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    1 Veröffentlichung

    • 21.11.2025 Original-Veröffentlichung aktuell
  2. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen

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Stammdaten
Verfahrensart Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb (UVgO)
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Auftraggeber Landkreis Bayreuth
Standort Bayreuth, Bayern
Veröffentlicht 21.11.2025
CPV-Code 71221000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)
Erfüllungsort Bayreuth

Ø Bieter in der Branche 4.0

Historischer Durchschnitt aus 193.885 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 90.548 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -9%
KMU-Bieteranteil 35%

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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Landkreis Bayreuth. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Nordbayern , Ansbach

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)