Vertrag geändert Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag Sonstige Rechtsgrundlage
⚠ Geändert: Die Nachtragsvergabe war für die Erbringung des ursprünglichen Planungsauftrags erforderlich. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen können di…

SV-CMÜ-230821-002 - Nachtragsbeauftragung für zusätzliche Planungsleistungen zur Fachplanung Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbauwerk Baugrube nebst Objektplanung Ingenieurbauwerk Baugrube mit stufenweisem Abruf der Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau einer Wohnanlage mit Gewerbeeinheiten auf dem Baufeld MU2 des Areals in der Dachauer Straße/Heßstraße in München Schwabing.

Stadtwerke München GmbH · München · Bayern

Beschreibung

Der bereits bestehende Auftrag umfasst die Fachplanung Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbauwerk Baugrube nebst Objektplanung Ingenieurbauwerk Baugrube mit stufenweisem Abruf von Leistungsphasen (LPH 1 bis 9) für den Neubau einer Wohnanlage bestehend aus zwei Wohngebäuden mit 324 Wohneinheiten nebst eingeschossiger Tiefgarage, Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sowie einer städtischen Kindertagesstätte auf den im Bebauungsplan des Areals vorgesehenen Baufeldern MU3 und MU4. Hierzu gehört auch die Tragwerksplanung des neuen Stadtplatzes (Romy-Schneider-Platz – RSP) zwischen den Wohnanlagen, da dieser Grünbereich gesamthaft unterbaut ist und die durch die Freiraumplanung hohen Auflasten maßgeblichen Einfluss auf die Gebäudestatik nimmt. Der beauftragte Nachtrag umfasst die Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbauwerk Baugrube nebst Objektplanung Ingenieurbauwerk Baugrube (jeweils Grund- und Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 1 bis 9) zur Errichtung einer Wohnanlage mit Gewerbeeinheiten auf dem an die Baufelder MU3 sowie MU4 angrenzenden Baufeld MU2. Die Leistungen sind zur Erreichung der Ausbildung einer gemeinsamen und zeitgleich erstellten Baugrube im Gesamtquartier, zur Erzielung der Ausbildung eines gemeinsamen Untergeschosses mit Tiefgarage, welches das MU2 mit einbindet und gemeinsame Gründungen ermöglicht sowie einer einheitlichen und objektübergreifenden Tragwerksplanung im Quartier erforderlich, um bspw. maximale Synergien beim Einsatz gleichbleibender konstruktiver und vorgefertigter Elemente aus dem Hybridbau (Schottenbauweise, Deckensysteme) und dem Einsatz gleicher modularer Elemente im Bereich der Fassaden erzielen zu können.

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Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Ausschreibung für zusätzliche Planungsleistungen (Tragwerksplanung und Objektplanung) für eine Wohnanlage mit Gewerbeeinheiten.

Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1-9 und zielt auf eine integrierte Baugruben- und Untergeschossplanung sowie eine objektübergreifende Tragwerksplanung ab, um Synergien zu erzielen. Es werden umfangreiche Nachweise und Referenzen im Bereich Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke erwartet.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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📅 Laufzeit endet am 01.04.2030

Laut Bekanntmachung läuft dieser Auftrag bis zum genannten Datum. Ob der Auftraggeber danach erneut vergibt, entscheidet allein er; die Angabe ist ein Anhaltspunkt für Ihre Vorbereitung, keine angekündigte Ausschreibung.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Es gilt: § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 135 Abs. 2 und 3 GWB: (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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  1. Vertragsänderung Sie sind hier

    Zusätzliche Lieferungen/Leistungen beauftragt

    1 Veröffentlichung

    • 28.05.2026 Die Nachtragsvergabe war für die Erbringung des ursprünglichen Planungsauftrags erforderlich. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen können die Planungsleistungen für das MU2 nur vom ursprünglichen Auftragnehmer erbracht werden. Die Stadtwerke München GmbH hat daher die zusätzlichen Fachplanungsleistungen (Grund- und Besondere der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 9) an das bereits beauftragte Planungsbüro Sailer Stepan Tragwerkteam München GmbH im Wege der Nachtragsbeauftragung vergeben. Die Beauftragung des Nachtrags war aus den nachfolgenden Gründen gem. § 132 Abs. 2 Nr. 2 und 3 GWB gerechtfertigt: a. Der Gesamtcharakter des Auftrags bleibt erhalten. Es handelt sich weiterhin um eine Fachplanung Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbauwerk Baugrube nebst Objektplanung Ingenieurbauwerk Baugrube für eine Wohnanlage mit Tiefgarage, Gewerbeeinheiten und einer städtischen Kindertagesstätte. b. Die zwischenzeitlich eingetretene Nutzungsänderung des Baufelds MU2 als mögliche Wohnbebauung war bei Auftragsvergabe für den Auftraggeber nicht vorhersehbar. c. Die Planungsleistungen können nur durch das beauftragte Planungsbüro erbracht werden. Ein Wechsel des Auftragnehmers würde der Erreichung einer technisch und wirtschaftlich vorteilhaften Planung und Ausführung einer gemeinsamen Baugrube mit Verbau und der Zugrundelegung eines gemeinsamen und durchgängigen konstruktiven Systems mit dem MU 3 und MU4 betreffend des Untergeschosses mit quartiers-übergreifender Tiergarage inkl. gemeinsamer Gründung, dem Sockelgeschoss sowie den in hybrider Bauweise zu erstellenden Obergeschossen entgegenstehen. d. Ein Wechsel des Auftragnehmers würde unabhängig von vorgenannten Belangen auch zu erheblichen Schnittstellenproblemen, zum Verlust von Aufwandssynergien aus der Wiederverwendung von Planungsergebnissen und der Parallelisierung der Planungsprozesse, zu höheren Koordinationsaufwänden sowie auch zu Verzögerungen im Planungs- und Bauablauf führen. Damit einhergehen würden erhebliche Zusatzkosten für Genehmigung sowie auch für die Bauausführung und den Betrieb, da insbesondere konstruktive und modulare Bauelemente des Holzhybridbaus für MU3 und MU4 in einem gesonderten Vergabeverfahren nicht auf den Wohnungsbau auf MU2 übertragen werden könnten und auch keine gemeinsamen Gründungen und tragende Wände im Schnittstellenbereich Tiefgarage zum MU2 umgesetzt werden können. Der beschleunige Planungs- und Bauablauf ermöglicht die Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen zur Erschließung des Baufeldes und eine wirtschaftliche Realisierung des Bauprojekts. Die nur mit einer Nachtragsbeauftragung erreichbare Beschleunigung des Planungs- und Bauablaufs für die weitere Wohnanlage steht wegen der Wohnungsknappheit in München und dem Ziel Eingriffe in den Straßenraum für die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten auch im öffentlichen Interesse. e. Die Wertgrenze von 50% des ursprünglichen Auftragswerts wird nicht überschritten. aktuell

Preiseinschätzung

Basierend auf 7.029 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 109.000 €
Median 294.088 €
Oberes Quartil 2.503.942 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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234.215 €
Vertragswert

Vergabenummer SV-CMÜ-230821-002
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Standort München, Bayern
Veröffentlicht 28.05.2026
CPV-Codes (2) 71320000 · Architektur und Ingenieurwesen
71327000 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Erfüllungsort München, Kreisfreie Stadt
Laufzeit 04.05.2026 – 01.04.2030

Bieter (1)
Sailer Stepan Tragwerkteam München GmbH · München
Vergabeberatung
Stadtwerke München GmbH · München

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Vertragsänderung (?)
Zusätzliche Lieferungen/Leistungen beauftragt
Vertrag 21.05.2024

Ø Bieter in der Branche 4.1
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 283.658 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 110.080 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Bayern
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, München

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 2/3 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Verfahrensart

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle:

Vergabestelle

Stadtwerke München GmbH · München

✉ fehlner.juergen@swm.de
☎ 000