AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb „Entwicklung Moritzquartier“, Stadt Büren
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Büren, Büren
- Veröffentlicht
- 31.01.2025
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 144.906 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Das Moritzquartier in Büren bildet die bedeutendste Eingangssituation in die Bürener Kernstadt. Durch den Abriss von alten Bestandgebäuden an der Ecksituation Bertholdstraße / Königsstraße sind neue attraktive Sichtachsen entstanden, insbesondere zum Barockensemble (Jesuitenkolleg) und zu den Almeauen. Diese Sichtbeziehungen sollen erhalten und gestärkt werden. Die neu entstandene Freifläche wurde zunächst provisorisch als Grünfläche mit Rasen, Durchwegungen und Bänken angelegt. Die Stadt Büren beabsichtigt nun, diese Grundstücksfläche (ca. 1.700m²) sowie deren umliegenden Bereiche (insgesamt ca. 4.300m²) städtebaulich zu entwickeln. Im Rahmen der Entwicklung wird die Schaffung von Aufenthaltsqualität und attraktiven Wegeverbindung gen genauso eine Rolle spielen, wie eine die Freiraumfunktion ergänzende untergeordnete bauliche Nutzung des Geländes. Es ist Ziel, der besonderen Funktion des Moritzquartiers zwischen Barockensemble, Almeauen, Ortsdurchfahrt sowie zahlreichen öffentlichen Nutzungen aus den Bereichen Bildung und Dienstleistungen mit der zukünftigen Entwicklung gerecht zu werden und einen Mehrwert für die Bürener Kernstadt zu erzeugen. Da dieser Stadtraum in exponierter Lage am Innenstadteingang liegt und gleichzeitig eine Schlüsselstelle im Verkehrssystem Bürens darstellt, ist die künftige Entwicklung des Areals besonders umsichtig anzugehen. Hierzu soll, wie im ISEK für die Kernstadt dargelegt, ein Planungswettbewerb durchgeführt werden, um eine möglichst optimale Lösung für diesen Bereich zu entwickeln, die die zahlreichen Anforderungen an diese Fläche planerisch integriert. Hierzu wurden Leitlinien entwickelt und politisch beschlossen, die den Wettbewerb und damit die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Geländes lenken sollen. Auch die benachbarten Stellplatzflächen des Kreises Paderborn sollen unter Erhalt der Anzahl der notwendigen Stellplätze in den Umgestaltungsprozess mit einbezogen werden. Eine attraktivere und funktionsgerechtere Neuordnung der Stellplätze soll nur skizzenhaft angedacht werden. Die Judengasse bildet den südlichen Abschluss des Wettbewerbsgebietes und soll als autoarme Wegeverbindung (nur Notausfahrt der Polizei und Anwohnerzufahrt) attraktiv umgestaltet werden. Die Entwicklung des Moritzquartiers soll als Städtebaufördermaßnahme direkt im Anschluss an den Wettbewerb weiter durchgeplant und zeitnah umgesetzt werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte, die den unterschiedlichen Anforderungen in gleicher Weise gerecht werden, eine/n geeignete/n LandschaftsarchitektIn, für die weiteren Planungsleistungen zu finden.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Auftrag vergeben
- Vertragsabschluss
- 21.10.2024
- Zuschlagsentscheidung
- 22.08.2024
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster, Münster
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.
Bieter (1)
- club L94 Landschaftsarchitekten GmbH (Köln)