AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Gesamtschule Rosenhöhe - Sanierung SEK I / Lüftungs- und MSR - Technik
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Bielefeld - Amt für Zentrale Leistungen, Bielefeld
- Veröffentlicht
- 03.02.2026
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 45331000 — Bauleistungen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Die anstehende Baumaßnahme soll zuvorderst die Umwandlung der Gesamtschule Rosenhöhe in eine Schule des "gemeinsamen Lernens" (Inklusion seit 2015) nun auch baulich nachvollziehen und entsprechende Lernbereiche generieren. Im Zuge der Konzeptvorbereitung für die Umsetzung der inklusionsbedingten Umbaumaßnahmen wurde im Rahmen einer "Phase Null" ein pädagogischer Architekt (Architektur & Entwicklungsräume) engagiert, der maßgeblich an der Konzeption für die Neuausrichtung der Schule gearbeitet hat. Dieses Konzept wurde bei dem Entwurf und den daraus entwickelten Grundrissen beachtet und umgesetzt. Im Zusammenhang mit den Umbaumaßnahmen im Inneren des Gebäudes der 4-zügigen Gesamtschule für die Jahrgänge 5 bis 10 ist eine energetische Gebäudesanierung angedacht. Hier wird die Wärmedämmung der Außenfassade ertüchtigt und die Fenster und Raffstore erneuert. Während der Umbaumaßnahme wird in dem Bestandsgebäude kein Unterricht stattfinden und das Gebäude wird komplett "leer gezogen". Damit der Unterricht aufrechterhalten werden kann, wurde bereits ein separater Bauantrag zur Errichtung und den Betrieb der Interimsschule in drei Containergebäuden A, B und C auf dem Schulgelände beantragt und genehmigt. Im Zuge der Umbaumaßnahme im Bestand, bei der die Unterrichts- und Nebenräume neu geordnet werden, soll das Raumangebot geringfügig aber zweckmäßig baulich in den Innenhof erweitert werden. Die bauliche Erweiterung mit Büro-, Aufenthalts- und Nebenflächen wird durch einen Fassadenteilabbruch in das Atrium hinein realisiert. Als zweiten baulichen Rettungsweg aus dem Gebäude werden neu errichtete Rampenanlagen aus dem 2. und 3. Obergeschoss als Brückenanlagen bis auf das natürliche Gelände geführt. Die neue Brückeninstallation mit Aufenthalts-Plattform soll als inklusionsgerechte Ausgleichsfläche (INGA) und demnach als Ergänzung des Raumangebotes zum gelegentlichen Aufenthalt im Außenbereich dienen.
Vertragslaufzeit
- Periode
- 17 Monate
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 59 Tage
- Bürgschaft
- erforderlich
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster, Münster
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.