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FE 02.0486/2024/LGB - „Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen und Aufbau von Ökokonten mit Hilfe der Flurbereinigung, Landmanagement und Bodenordnung“

Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach · Nordrhein-Westfalen

Beschreibung

Die Unternehmensflurbereinigung nach § 87 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) gewährleistet bei Infrastrukturvorhaben mit der Bereitstellung aller benötigten Flächen sowohl für die Trasse als auch für die naturschutzrechtlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen eine erfolgreiche Eingriffsbewältigung. Die jeweiligen Verfahren sind jedoch langwierig und aufwendig. Das Flurbereinigungsrecht bietet aber außer der Unternehmensflurbereinigung noch mehrere weitere Möglichkeiten, Kompensationsmaßnahmen zu realisieren. Diese sollen im vorliegenden Vorhaben systematisch untersucht werden. Ziel des Forschungsprojektes ist es darzustellen wie mittels Flurbereinigung Kompensationsmaßnahmen umgesetzt und naturschutzrechtliche Ökokonten (§ 16 BNatSchG) aufgebaut werden können. Dazu sollen die Potentiale aller privatnützigen Flurbereinigungsverfahren geprüft und dargelegt werden. Nach § 15 Abs. 3 BNatSchG ist bei der Planung und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft auf agrarstrukturelle Belange Rücksicht zu nehmen und die Inanspruchnahme von landwirtschaftlich genutzten Flächen auf das zwingend notwendige Maß zu beschränken. Der sparsame Umgang mit landwirtschaftlichen Nutzflächen kann insbesondere über Ökokonten nach § 16 BNatSchG erreicht werden, indem landschaftspflegerische Maßnahmen als vorgezogene Kompensationsmaßnahmen im Vorfeld zukünftiger Infrastrukturvorhaben am ökologisch optimalen Platz angelegt werden. Die Maßnahmen entfalten vielfach auch multifunktionale Wirkungen für den Boden-, Erosions-, Gewässer- und Hochwasserschutz.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Energie & Umwelt

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen und den Aufbau von Ökokonten mittels Flurbereinigung zu untersuchen.

Der geschätzte Wert beträgt 226.890,76 EUR. Gefordert ist die systematische Prüfung und Darstellung der Potenziale privatnütziger Flurbereinigungsverfahren unter Berücksichtigung agrarstruktureller Belange und der Beschränkung der Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).“

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Preiseinschätzung

Basierend auf 500 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 209.717 €
Median 316.669 €
Oberes Quartil 672.791 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Verfahrensverlauf

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    Geschätzter Wert 226.891 €

    3 Veröffentlichungen

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226.891 €
Geschätzter Wert

Angebotsfrist 06.11.2025 (abgelaufen)
Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Standort Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 01.09.2025
CPV-Code 73000000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)
Erfüllungsort Bergisch Gladbach
Bindefrist (?) 13 Wochen

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 3.746 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 88%

Anteil der erfassten Verfahren in Energie & Umwelt mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 9.715 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 3%
KMU-Bieteranteil 56%

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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Bundesanstalt für Straßenwesen. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)