AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 19.04.2026 04:08 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/61900b05-6c14-465e-a05c-e1b5f4f15361/

FE 02.0486/2024/LGB - „Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen und Aufbau von Ökokonten mit Hilfe der Flurbereinigung, Landmanagement und Bodenordnung“

Notice-ID: 61900b05-6c14-465e-a05c-e1b5f4f15361 · Procedure-ID: c1aa9d87-6ce5-424f-b1c7-17912e3adbe0

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Stammdaten

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach
Veröffentlicht
01.09.2025
Frist (Submission)
06.11.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Offenes Verfahren
CPV-Code
73000000 — Forschung und Entwicklung
Branche
Energie & Umwelt
Geschätzter Wert
226.891 €
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Die Unternehmensflurbereinigung nach § 87 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) gewährleistet bei Infrastrukturvorhaben mit der Bereitstellung aller benötigten Flächen sowohl für die Trasse als auch für die naturschutzrechtlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen eine erfolgreiche Eingriffsbewältigung. Die jeweiligen Verfahren sind jedoch langwierig und aufwendig. Das Flurbereinigungsrecht bietet aber außer der Unternehmensflurbereinigung noch mehrere weitere Möglichkeiten, Kompensationsmaßnahmen zu realisieren. Diese sollen im vorliegenden Vorhaben systematisch untersucht werden. Ziel des Forschungsprojektes ist es darzustellen wie mittels Flurbereinigung Kompensationsmaßnahmen umgesetzt und naturschutzrechtliche Ökokonten (§ 16 BNatSchG) aufgebaut werden können. Dazu sollen die Potentiale aller privatnützigen Flurbereinigungsverfahren geprüft und dargelegt werden. Nach § 15 Abs. 3 BNatSchG ist bei der Planung und Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft auf agrarstrukturelle Belange Rücksicht zu nehmen und die Inanspruchnahme von landwirtschaftlich genutzten Flächen auf das zwingend notwendige Maß zu beschränken. Der sparsame Umgang mit landwirtschaftlichen Nutzflächen kann insbesondere über Ökokonten nach § 16 BNatSchG erreicht werden, indem landschaftspflegerische Maßnahmen als vorgezogene Kompensationsmaßnahmen im Vorfeld zukünftiger Infrastrukturvorhaben am ökologisch optimalen Platz angelegt werden. Die Maßnahmen entfalten vielfach auch multifunktionale Wirkungen für den Boden-, Erosions-, Gewässer- und Hochwasserschutz.

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
13 Wochen

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).