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Neubau Feuerwehrhaus Essingen - Los 1 - Objekt- und Freianlagenplanung
Verbandsgemeindeverwaltung Offenbach an der Queich · Offenbach an der Queich · Rheinland-Pfalz · Körperschaft des öffentlichen Rechts (kommunal)
Vergabe-Ergebnis
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Los 1 VergebenNeubau Feuerwehrhaus Essingen - Los 1 Objekt- und Freianlagenplanung🏆 Bau Eins Architekten · Kaiserslautern
- Bau Eins Architekten · Kaiserslautern
Bieter-Übersicht: 3 Angebote eingegangen, 1 Bieter namentlich publiziert — im Vergabeergebnis werden üblicherweise nur die Auftragnehmer genannt.
Beschreibung
1. Ausgangssituation und Notwendigkeit Das aktuelle Feuerwehrhaus in Essingen ist in die Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die modernen Anforderungen an einen zeitgemäßen Feuerwehrstützpunkt. Die bestehenden Räumlichkeiten sind nicht mehr ausreichend, um die Einsatzbereitschaft, die Ausbildung und die Lagerung der Ausrüstung optimal zu gewährleisten. Auch die gesetzlichen Vorgaben für Sicherheit, Umweltschutz und Barrierefreiheit können in dem bestehenden Gebäude nur schwer oder gar nicht umgesetzt werden. Um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Essingen langfristig zu sichern und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, ist der Neubau eines Feuerwehrhauses unumgänglich. Der Neubau des Feuerwehrhauses soll in Massivbauweise ausgeführt werden. 2. Projektziele Der Neubau des Feuerwehrhauses hat folgende übergeordnete Ziele: • Sicherung der Einsatzbereitschaft: Schaffung einer modernen Infrastruktur für schnelle Ausrückzeiten und effektive Einsatzabläufe. • Optimale Arbeitsbedingungen: Bereitstellung funktionaler und sicherer Räumlichkeiten für die Einsatzkräfte. • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben: Einhaltung aller aktuellen Bau-, Sicherheits-, Umwelt- und Hygienevorschriften. • Zukunftssicherheit: Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen und Anforderungen der Feuerwehr. • Wirtschaftlichkeit: Errichtung eines funktionalen und nachhaltigen Gebäudes unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. 3. Grundlagen der Planung Die Planung des neuen Feuerwehrhauses basiert auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie, die in enger Zusammenarbeit mit den aktiven Wehrleuten erstellt und abgestimmt wurde. Diese Studie dient als zentrale Vorgabe für die Raumverteilung und die Funktionsbereiche in den beiden Geschossen des Neubaus. Die spezifischen Bedürfnisse und Abläufe der Freiwilligen Feuerwehr Essingen wurden dabei detailliert berücksichtigt, um ein optimal auf die Anforderungen zugeschnittenes Gebäude zu schaffen. 4. Funkt
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Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Gewichtung zu 60 % aufgeteilt in 50 % Referenzvorstellung und 50 % Würdigung und Übernahme Machbarkeitsstudie 60 %Qualität
2. Präsentationstermin (60 %) aufgeteilt in 2.1 Referenzvorstellung (50 %) 2.2 Machbarkeitsstudie; Würdigung & Übernahme (50 %) 2.1 Referenzvorstellung (50 %) Wir bitten Sie um die Erstellung einer Präsentation, innerhalb dieser Sie eine Referenz Ihrer Wahl vorstellen. Die Referenzvorstellung er folgt innerhalb eines Präsentationstermins (Termin voraussichtlich am 21/22.01.2026). Die Präsentation sollte auf eine Dauer von 30 Minuten ausgelegt sein. Die Referenz sollte die Anforderungen, die bereits innerhalb der Eignung gestellt wurden, erfüllen. [Vergleichbar sind Referenzen, wenn es sich um einen erfolgreich abgeschlossenen Planungsauftrag handelt. Ein Planungsauftrag gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn dieser bis einschließlich der Leistungsphase 8 fertiggestellt wurde. Ferner muss die Referenz über den Schwierigkeitsgrad derselben Honorarzone (hier: Honorarzone III) und über ein vergleichbares Auftragsvolumen verfügen (KG 300+400 mind. 700.000 €). Der Schwerpunkt der Planung soll hierbei auf öffentlichen Gebäuden basieren.] Die Präsentation soll wie folgt aufgebaut sein: - Kurzvorstellung des eigenen Büros und der Projektleiter (nicht Wertungsbestandteil) - Darstellung des Sachverhaltes; Ausgangssituation, - Darstellung der Lösungsmöglichkeiten inkl. Vor- und Nachteile, um die Ausgangssituation zu verbessen, - Erläuterung der letztendlichen Lösung und Darstellung der Entscheidungsgründe, - Umsetzung, - Kritische Würdigung der eigenen Referenz, - Beantwortung der Rückfragen. Ferner bitten wir Sie innerhalb Ihres Vortrages auf die bereits vorliegende Machbarkeitsstudie einzugehen. Vorliegend wird die Einarbeitung in die Machbarkeitsstudie bewertet (50 %) a) Für Ihre Präsentation wird insgesamt ein Zeitraum in Höhe von maximal 60 Minuten (Begrüßung, Vorstellung, Präsentation (30 min), Fragen und Verabschiedung) einkalkuliert. Die Präsentation sollte zielführender Weise von der von Ihnen vorgesehenen Projektleitung sowie ggf. der Stellvertretung durchgeführt werden. Der Präsentationstermin dient ferner der Beantwortung eventueller Fragen und der eventuellen Verhandlung über den Inhalt Ihres Angebotes sowie des Vertrages. b) Bitte reichen Sie die Präsentation zusammen mit Ihrem Honorarangebot innerhalb der Angebotsfrist über die Vergabeplattform ein und nehmen Sie darin Stellung zu allen wertungsrelevanten Aspekten. Bewertung Präsentation (50 %): 4 bis 5 Punkte: Die Vorstellung des Referenzprojektes ist leicht verständlich. Die Schwierigkeiten und Schlüsselpunkte wurden herausgearbeitet. Die wesentlichen Ablaufschritte wurden vorgestellt. Ebenfalls wurden die einzelnen Vor- und Nachteile möglicher Lösungsansätze erläutert und die finale Lösung sowie die Umsetzung verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Die Präsentation ist in sich schlüssig. Rückfragen werden überdurchschnittlich beantwortet. 2 bis 3 Punkte: Präsentation befriedigend, Rückfragen werden zufriedenstellend beantwortet. Die Referenzvorstellung ist verständlich aber nicht wirklich ausführlich. Es werden nur vereinzelt Vor- und Nachteile möglicher Lösungsansätze dargestellt. Die finale Lösung sowie die Umsetzung werden zufriedenstellend erläutert und sind nachvollziehbar. 0 bis 1 Punkte: Präsentation lückenhaft und nicht schlüssig, Referenzvorstellung unverständlich, keine Vorstellung der Lösungsansätze und deren Vor- und Nachteile. Lösung und Umsetzung nicht nachvollziehbar. Kritische Würdigung der eigenen Referenz fehlt und die Rückfragen bleiben un beantwortet bzw. offen. Die Vergabe von Zwischenpunkten in 0,5er-Schritten wird sich vorbehalten. Einarbeitung in die Machbarkeitsstudie (50 %): 4 bis 5 Punkte: Die vorliegende Machbarkeitsstudie wird umfassend nachvollzogen und inhaltlich klar dargestellt. Die wesentlichen Ergebnisse, Schwierigkeiten und Schlüsselpunkte werden verständlich herausgearbeitet. Der Planer zeigt, dass er sich intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt hat, benennt offene Fragen oder Unschärfen und bringt aus seiner fachlichen Erfahrung eine fundierte, kritische Würdigung ein. Stärken und Schwächen der Studie werden differenziert erläutert und mögliche Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge nachvollziehbar aufgezeigt. Die Beratung ist in sich schlüssig und bildet eine belastbare Grundlage für die weiteren Planungsentscheidungen. 2 bis 3 Punkte: Die Machbarkeitsstudie wird im Grundsatz verstanden und inhaltlich wiedergegeben, jedoch ohne tiefere Auseinandersetzung. Wesentliche Ergebnisse werden zwar dargestellt, aber nur teilweise erläutert. Kritische Hinweise des Planers bleiben oberflächlich oder beschränken sich auf einzelne Aspekte. Stärken und Schwächen der Studie werden nur vereinzelt angesprochen. Insgesamt ist die Einarbeitung nachvollziehbar, aber nicht besonders ausführlich oder reflektiert. 0 bis 1 Punkte: Die Auseinandersetzung mit der Machbarkeitsstudie ist lückenhaft oder unverständlich. Wichtige Inhalte und Ergebnisse werden nicht erkannt oder fehlerhaft dargestellt. Eine kritische Würdigung fehlt vollständig. Potenzielle Schwächen, offene Fragen oder Verbesserungspunkte werden nicht aufgegriffen. Insgesamt ist die Einarbeitung nicht schlüssig und für die weitere Beratung unbrauchbar. Die Vergabe von Zwischenpunkten in 0,5er-Schritten bleibt vorbehalten.
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30 % Gewichtung 30 %Preis
Preis/Honorar (30 %) Die Gesamthonorarsumme mitsamt Kalkulation ist verbindlich in das Angebotsschreiben und in das Preisblatt einzutragen. Folgende Stundensätze sind in das Preisblatt einzutragen: • 20 Stunden Geschäftsführer/Partner der Gesellschaft/Inhaber • 20 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure/Dipl.-Ingenieure/M.Sc./B.Sc. • 20 Stunden Technische Zeichner/sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Preis der Leistung“ erhält das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis 10 Punkte und damit die maximale Punktzahl. Die Honorarangebote werden zueinander in Beziehung gesetzt und anschließend wird ermittelt, um wie viel Prozent sich die Angebots preise (=Hi) vom niedrigsten Angebotspreis (=Hmin) unterscheiden. Dabei erhält der Quotient Hmin:Hmin=1 für das beste Preisverhältnis 10 Wertungspunkte.
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Gewichtung in Höhe von 10 % 10 %Qualität
Bauüberwachung und Reaktionszeit (10 %) 0–3 Punkte: Ein Angebot, das nur eine unregelmäßige Anwesenheit der Bauleitung auf der Baustelle vorsieht und deshalb nur eine unzureichende Kontrolle der Bauausführung erwarten lässt. Reaktionszeiten auf Probleme, Änderungen oder Nachfragen sind nicht definiert oder deutlich zu lang, sodass eine zeitnahe Steuerung des Bauablaufs nicht gewährleistet ist. 4–6 Punkte: Ein Angebot, das eine regelmäßige Anwesenheit der Bauleitung auf der Baustelle vorsieht, die mehr als eine nur stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung erwarten lässt. Reaktionszeiten sind erkennbar geregelt und im Regelfall angemessen, sodass aufkommende Probleme oder Fragen zeitnah bearbeitet werden können. 7–10 Punkte: Ein Angebot, das eine durchgehende Anwesenheit der Bauleitung verspricht, mit sehr guten Methoden zur Sicherung einer qualitätsvollen Bauausführung. Darüber hinaus ist eine sehr kurze Reaktionszeit gewährleistet, sodass auf Änderungen, Störungen oder Nachfragen unmittelbar und flexibel reagiert werden kann.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertrage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Dies sind die je Los eingegangenen Angebotswerte. Wer den Zuschlag erhalten hat, steht im Vergabe-Ergebnis oben bzw. im Vergabe-Status (Sidebar) — die einzelnen Angebote sind in der Bekanntmachung jedoch keinem namentlichen Bieter zugeordnet.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung
Angebote werden eingeholt
2 Veröffentlichungen
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Vergabeergebnis Sie sind hier
Auftrag wurde zugeschlagen · 106 Tage nach Fristende
Auftragnehmer Bau Eins ArchitektenZuschlagswert 113.081 €1 Veröffentlichung
- 13.02.2026 Original-Veröffentlichung aktuell
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