Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Überlassung von Fahrrädern an Beschäftigte des Verbundes der Knappschaft-Kliniken im Rahmen eines Leasingmodells in Form einer Rahmenvereinbarung. Leasingnehmer wird der jeweilige Arbeitgeber des Beschäftigten. Die Leasingraten werden, sofern einzelvertraglich oder tarifvertraglich zulässig, von den Beschäftigten, welche das Angebot nutzen im Wege einer Brutto-Gehaltsumwandlung getragen, andernfalls ist im Einzelfall die Begleichung der Leasingrate aus Nettoentgelt möglich. Aufgrund der Anzahl der Beschäftigten wird ein Volumen von ca. 600 Einzel-Leasingverträgen erwartet. Die Leistung des Auftragnehmers umfasst die Übernahme von Leasing und Versicherung der Fahrräder, Bereitstellung und Betrieb eines Online-Portals für die Abwicklung des fahrrad-Leasing, Bereitstellung von zwei Online-Rechnern mit denen die Beschäftigten die finanziellen Auswirkungen des Fahrradleasings nachvollziehen können, Serviceleistungen (Wartung, Reparatur, Fuhrparkmanagement, Servicehotline, Begleitung der Implementierung) sowie die Abwicklung der Bestell-, Rückgabe- und Schadensabwicklungsprozesse. Die KKSG schließt im Namen und im Auftrag der teilnehmenden Auftraggeber die Rahmenvereinbarung. Die Auftraggeber sind keine Gesamtschuldner. Abrechnung der Kosten und Abwicklung der Rahmenvereinbarung erfolgen jeweils zwischen den einzelnen Auftraggebern und dem Auftragnehmer. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Die Beschäftigten, welche die Leistung in Anspruch nehmen, tragen jeweils alle Kosten für das geleaste Rad. Die Abrechnung erfolgt im Wege einer Gehaltsumwandlung. Soweit der jeweils anzuwendende Tarifvertrag es zulässt, erfolgt die Umwandlung vom Bruttogehalt andernfalls im Einzelfall aus dem Nettoentgelt. Für die Durchführung der Entgeltumwandlung in der Entgeltabrechnung erfolgt eine manuelle Eingabe der erforderlichen Daten unter Verwendung bereits vorhandener Lohnarten durch Vertreter der Auftraggeber in die Entgeltabrechnungssoft