Der Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg, vertreten durch die Stadt Bamberg, beabsichtigt den Ersatzneubau des Dientzenhofer-Gymnasiums einschließlich der Freianlagen.
Die bestehende Schule mit drei Sporthallen und Hausmeisterwohnung soll im laufenden Betrieb in Bauabschnitten zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt werden.
Ziel der Maßnahme sollte sein, den Abbruch und Neubau bauabschnittsweise bei laufendem Schulbetrieb durchzuführen.
Das Auslagern von Unterricht (etwa in Container) soll weitestgehend vermieden werden.
Das Dientzenhofer-Gymnasium ist als MINT-Schule mit zukünftig 1.500 Schüler auf die mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkte ausgerichtet.
Sie erfüllt seitens des Kultusministeriums übertragene Aufgaben als Schule der Inklusion, Sportschule und Seminarschule zur Ausbildung neuer Pädagogen.
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Um die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern in einem 6-zügigen Gymnasium mit 54 Klassenzimmern aufzunehmen, wird ein Gebäude mit einer Flächenbandbreite gemäß Förderbedingungen mit Basis von 8.197 m2 bis maximal 9.766 m2 Hauptnutzfläche benötigt. Für die Dreifeldsporthalle werden 1.728 m2 Hauptnutzfläche angesetzt.
Als weitere Bereiche sollen Fachräume, Bücherei, Pausenräume, Personalräume (Pädagogik und Verwaltung), Küchen- und Speisenbereich, Ganztagsbereich, Wohnhaus Hausmeister, Nebenräume etc. in die weitere Planung mit einfließen.
Das pädagogische Konzept für den Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums sieht in Fortsetzung der bisherigen pädagogischen Arbeit der Schule eine Clusterbildung bzw. das Lernhauskonzept zur Förderung kooperativen und individuellen Lernens vor.
Das Dientzenhofer-Gymnasium wird über eine Fernwärmeversorgung der Stadt Bamberg versorgt. Weiterhin liegt ein Mischwassersystem vor, in dem Regen- und Schmutzwasser in einem Kanal abgeleitet wird. Auf dem Grundstück liegen mehrere Wasser- und Stromversorgungsanschlüsse auf dem Gelände so dass eine hervorragende technische