AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 31.05.2026 05:40 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/7f8274f7-5fe4-44a0-acf6-d08f2ed2f74a/

MPI für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig, Neubau;Technische Gebäudeausrüstung MSR) LPH 2, 3 und 5-9 nach HOAI

Notice-ID: 7f8274f7-5fe4-44a0-acf6-d08f2ed2f74a · Procedure-ID: cb263933-0af9-413f-9e57-779fa53bac4f

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Stammdaten

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK, München
Veröffentlicht
24.01.2025
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle

Beschreibung

Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Ingenieurleistungen gem. § 53 ff. HOAI für die LPH 2 und nach weiterer Beauftragung die LPH 3 bzw. 4 (sofern baurechtlich notwendig) sowie LPH 5-9 in einem weiteren Beauftragungsschritt für die AG 8. ES ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kosteneinschätzung bei ca. 0,68 Mio. € netto. Die veranschlagten Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) belaufen sich auf ca. 27 Mio. € netto.Das MPI für evolutionäre Anthropologie erforscht die Geschichte der Menschheit u. a. mittels vergleichender Analysen von Genen im 2003 am Deutschen Platz in Leipzig errichteten Institutsgebäude. Der jetzt zu planende Erweiterungsbau, der mit dem Bestand verbunden werden soll, umfasst ca. 1.760 m² (NUF 1-6) bei einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ca. 4.000 m² mit folgenden Nutzungen (ca.-Flächen): 310 m² Reinraumbereich, Reinraumklasse 7 (DIN EN ISO 14664-1)/300 m² Aufstellflächen f. Tiefkühltruhen/300 m² Laborflächen biolog. Standardlabore: S1 u. S2/100 m²Serverräume/300 m² Büro- u. Besprechungsräume/450 m²Auxilliar- u. Lagerräume. Hinzu kommen 130 m² Flächen NUF 7, 680 m² Technikflächen und weiterhin Verkehrsflächen. Eine potentielle Erweiterung des Gebäudes ist zu berücksichtigen. Das vorgesehene Grundstück dient derzeit als Parkplatz und ist nur teilweise erschlossen. Die aufzubauende Gebäudeautomationsanlage muss alle Teilanlagen des Gebäudes steuern und regeln. Dies umfasst die Heizungsanlage, Lüftungsanlagen, Kälteanlagen und sonstige Systeme, wobei autarke Teilsysteme einzubinden sind. Meldungen aus den Bereichen Labor- und Elektrotechnik sind ebenfalls einzubinden. Der Standard BACnet-IP ist zwingend vorgegeben. Für die Gebäudeautomation ist ein physikalisch getrenntes Netzwerk aufzubauen. Die gesamte Gebäudeautomation des Erweiterungsbaus ist in die Managementebene des Hauptgebäudes einzubinden. Die Planung der Integration ist Teil der zu vergebenden Leistung. Die ersten Massenermittlungen gehen von 800 bis 1.000 physikalischen Datenpunkten aus. Nachhaltigkeit: Der Erweiterungsbau muss einen Nachhaltigkeitsstandard „SILBER“ nach BNB erreichen. U. a. sollen eine Photovoltaikanlage, eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung für Lüftungsanlagen und ein Inbetriebnahmemanagement (nicht Teil dieses Verfahrens) umgesetzt werden. Sonstiges:Die Max-Planck-Gesellschaft beabsichtigt, die Erleichterungen des Genehmigungsverfahrens für den Gebäudetyp E in Anspruch zu nehmen. Alle Maßnahmen (Interims), die notwendig sind, um den jeweiligen sich in Betrieb befindlichen Gebäudeteil während der Bauumsetzung nutzbar zu halten, sind mit zu planen.Die Max-Planck-Gesellschaft legt Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Ausführung von vergleichbaren Forschungsgebäuden nachweisen können. Die Planung muss wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit einbeziehen. Die Bewerber erklären mit Abgabe des Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb des angegeb. Zeitraumes erbringen können und über die hierfür notwendigen fachlichen und personellen Mittel verfügen. Gesamtlaufzeit: vss60 Monate (ohne LPH 9) Beginn: vss. 05/2025 (Nach Zuschlagserteilung des VgV-Verfahrens) Ende: vss. 05/30

Vertragslaufzeit

Periode
60 Monate

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern, München

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).