Max-Planck-Institut für Biophysik · Frankfurt am Main · Hessen
Beschreibung
Die Fluoreszenzmikroskopie ist aufgrund ihrer potenziell hohen Spezifität und Empfindlichkeit eine der wichtigsten Methoden auf dem Gebiet der modernen biomedizinischen Forschung. Durch die Möglichkeit, transgene Zelllinien zu erzeugen, in denen Proteine von Interesse mit fluoreszierenden Proteinen markiert sind, können zelluläre Prozesse in lebenden Zellkulturen, Geweben und Organismen dynamisch sichtbar gemacht werden. Diese Informationen können genutzt werden, um wertvolle Rückschlüsse auf die Lokalisierung, Interaktion und Migration von Molekülen in biologischen Präparaten zu ziehen. Während die meisten bildgebenden Verfahren in ihrer räumlichen Auflösung durch die so genannte Beugungsgrenze begrenzt sind, wurde in den letzten Jahrzehnten eine Reihe neuer Mikroskopietechniken entwickelt, die als Superauflösungsmikroskopie bekannt sind. Viele von ihnen tauschen zeitliche Auflösung gegen räumliche Auflösung und erfordern Beleuchtungsstärken, die bei der Arbeit mit lebenden biologischen Präparaten eine Herausforderung darstellen. Für den Aufbau der Abteilung Membrandynamik am MPI für Biophysik wird ein superauflösendes Mikroskop benötigt, das flexibel an die experimentellen und biologischen Anforderungen angepasst werden kann. Die große Vielfalt der geplanten Experimente mit unterschiedlichen Anforderungen an die Abbildungsbedingungen kann derzeit nicht mit einer einzigen Abbildungsmodalität abgedeckt werden. Durch die Einteilung der Experimente in grobe Gruppen ist es jedoch möglich, verschiedene Ansätze zu identifizieren, die in einem einzigen Instrument realisiert werden können: 1. Strukturexperimente, die eine sehr hohe räumliche Auflösung erfordern (etwa 10 nm in Querrichtung), werden in der Regel an festen Proben durchgeführt. Sie erfordern keine hohe zeitliche Auflösung und können unter Bedingungen abgebildet werden, die für lebende Zellen schädlich wären. Ein geeigneter Ansatz für diese Art von Experimenten ist die Lokalisationsmikroskopie. 2. Experimente
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Gesundheitswesen & Medizintechnik
Beschaffung eines hochmodernen superauflösenden Fluoreszenzmikroskops für die biomedizinische Forschung am MPI für Biophysik.
Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.
Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Bei dem zu beschaffenden Mikroskop handelt es sich um ein ex-Demo-Gerät, so dass sich uns eine vorteilhafte Gelegenheit zu einer wirtschaftlicheren Beschaffung bietet. Des Weiteren rechtfertigen die technischen Anforderungen an die Bildgebungsmodalitäten eine Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb gem. VgV §14 (4), da Pkt. 2 „… der Auftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oder bereitgestellt werden kann, b) weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist.““
CON-0000
Preiseinschätzung
Basierend auf 156 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
Eingegangene Angebote
Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.
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