AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 17.04.2026 21:55 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/84208031-17ab-4b54-88ef-45d9d12fb744/

Pfaff-Areal Entwicklungsgesellschaft mbH Kaiserslautern (PEG) Sanierung Schornstein

Notice-ID: 84208031-17ab-4b54-88ef-45d9d12fb744 · Procedure-ID: 0c4efe85-00a0-4c2a-851e-456d0ad1b6b0

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Stammdaten

Auftraggeber
WVE GmbH Kaiserslautern im Auftrag der PFAFF-Areal-Entwicklungsgesellschaft, Kaiserslautern
Veröffentlicht
03.07.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Nicht offenes Verfahren
CPV-Code
45262610 — Bauleistungen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Zur Revitalisierung des ehemaligen Produktionsgeländes des 1999 in Insolvenz gegangenen Nähmaschinenherstellers G.M. Pfaff AG in Kaiserslautern hat die Stadt Kaiserslautern die PFAFF-Areal-Entwicklungsgesellschaft mbH Kaiserslautern (PEG) gegründet. Das im Zuständigkeitsbereich der PEG liegende Objektgebiet hat eine Fläche von rd. 16,5 ha und war durch mehrstöckige Verwaltungs- und Betriebsgebäude sowie durch Produktionshallen dicht bebaut. Im Zuge der Bearbeitung des Standortes wurden bereits zahlreiche Gebäude rückgebaut bzw. saniert sowie Bodensanierungsmaßnahmen durchgeführt. Angrenzend befinden sich Wohn- und Klinikbebauungen, ein Mischgebiet mit überwiegend gewerblicher Nutzung und jenseits der Bahnlinie ein Gaswerkstandort der Stadtwerke Kaiserslautern. Das ehem. Industriegelände soll zu einem urbanen Quartier mit den Nutzungen Forschung und Entwicklung, Wohnen, Gesundheit und nachhaltige Energieversorgung entwickelt werden. Der ca. 1906 in Mauerwerksbauweise errichtete Schornstein des Neuen Kesselhauses weist einen kreiszylindrischen Querschnitt auf und wurde mit vollmassiven Mauerziegeln errichtet. Ursprünglich wies dieser eine Gesamthöhe von ca. 60 m auf. In den 1990er Jahren wurde der Schornstein dann auf eine Gesamthöhe von ca. 30 m zurückgebaut. Das dabei anfallende Abbruchgut wurde in das verbleibenden Teilbauwerk eingebracht. Der Schornstein ist jedoch nicht bis zur Schlotoberkante mit Abbruchgut gefüllt. Das Abbruchgut steht ab einer Tiefe von ca. 16 m (unterhalb Schlotoberkante) an. Im Bereich der Schlotoberkante (allseitig, bis ca. 5–10 m unterhalb der Abbruchkante) und in größerer Ausdehnung auf der Westseite (Wetterseite) sind großflächige Mauerwerksschäden in Form von Abplatzungen und Hohlstellen vorhanden. Das Mauerwerk ist dort großflächig durchfeuchtet und teilweise mit Grünbewuchs versehen. Die Mauerwerksfugen sind insgesamt vielfach ausgewaschen, ausgebrochen und entfestigt. In der Mantelfläche sind vertikale Rissbildungen vorhanden. Der Schornstein ist zurzeit vollumfänglich mit einem Metallgeflecht ausgestattet, welches zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit (Steinschlag) erst in der jüngeren Vergangenheit montiert wurde. Abgeplatztes Material wird durch dieses Schutznetz zurückgehalten. Dabei haben sich bereits „sackartige Ausbeulungen“ gebildet. Insgesamt ist festzustellen, dass das Schutznetz vielfach korrodiert und versprödet ist. Lokal sind Öffnungen und Abrisse vorhanden. Die Funktionsfähigkeit ist damit eingeschränkt. Ein Herabstürzen von Abbruchmaterial kann nicht ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund ist der Schornstein durch Bauzäune abgesperrt. Bevor mittelfristig umfangreiche Instandsetzungsarbeiten ausgeführt werden sollen, sind zunächst kurzfristig Sicherungsmaßnahmen in einer vorgeschalteten Stufe (Stufe 1) wie folgt zu ergreifen: • Einrüstung des Schornsteins zur handnahen Erreichbarkeit der Außenwandung. • Rückbau des Schutznetzes und Abtrag gelösten Schuttmassen zwischen Schutznetz und Schornsteinwandung. • Inaugenscheinnahme der Außenwandung und lokale Sicherung schadhafter Mauerwerks- und Fugenbereiche. • Überprüfung und ggf. Sicherung der außenliegenden Stahlbänder. • Abbruch der vorhandenen Mündungsabdeckung und Rückbau der Mündungsoberkante (bis ca. 0,75 m). • Inaugenscheinnahme des Schornsteininneren (z. B. Befahrung mit Krankorb). • Erneuerung Blitzschutz. • Erstellung eines Konzeptes zum Ausräumen der im Schornsteininneren vorhandenen Schuttmassen. Des Weiteren sind folgende Anlagen zu beachten: o Lageplan und Schnittstelle „Kesselhaus“: Anlagen A1 bis A3 o Bestandsplan Schornstein: Anlage B o Fotodokumentation: Anlage D.

Vertragslaufzeit

Beginn
02.10.2024
Ende
15.12.2024

Verfahrens-Bedingungen

Bürgschaft
erforderlich

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).