AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Erweiterung und Umbau der Lobkowitz-Realschule in Neustadt an der Waldnaab - Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 und VgV.
Stammdaten
- Auftraggeber
- Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Neustadt an der Waldnaab
- Veröffentlicht
- 26.04.2024
- Frist (Submission)
- 28.05.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Mehrfachvergabe
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 50.000 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Durchgeführt wird ein Architektenwettbewerb als einstufiger nichtoffener Realisierungswettbewerb. Der Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab plant die Erweiterung der Lobkowitz-Realschule in Neustadt a.d.Waldnaab. Die Lobkowitz-Realschule ist Teil einer "Schulstadt" mit Grundschule, Mittelschule, Förderschule sowie einem beruflichen Schulzentrum. Die Schulen befinden sich auf einem Hanggelände, das Wettbewerbsgrundstück weist einen Höhenunterschied von ca. 6 m auf. Das bestehende Realschulgebäude ist zu erweitern und in Teilbereichen umzubauen. Im bestehenden Schulgebäude werden bisher 22 Klassenräume genutzt, darüber hinaus sind aktuell weitere 12 Klassen provisorisch in Containern untergebracht. Zusammen mit zusätzlich geplanten Klassenräumen führt dies zur neuen Realschule mit insgesamt 37 Klassen für insgesamt ca. 960 Schüler. Außerdem sind Erweiterungen für Fachräume, Verwaltung und die Ganztagsschule geplant. Insgesamt beträgt die Programmfläche von Bestand und Erweiterung ca. 6.900 qm, davon ca. 3.100 qm Neubaufläche. Die Pausenhofanlagen mit integriertem Mehrzweckspielfeld sind neu zu planen. Außerdem sind ca. 41 Stellplätze neu zu errichten. Die Realisierung der Maßnahme ist in Bauabschnitten sowie im laufenden Schulbetrieb geplant. Weitere Informationen zum Projekt siehe Informationsunterlagen in den Auftragsunterlagen. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 1 sowie die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. HOAI Teil 3, Abschnitt 2, jeweils Leistungsphasen 2 - 9. Der Auftraggeber rechnet mit Kosten für die Erweiterung der Schule von ca. 16,0 Mio. Euro ohne MwSt. für die Kostengruppen 300 – 400 für das Gebäude und ca. 0,8 Mio. Euro für die Freianlagen. Den Wettbewerbsteilnehmern wird empfohlen, einen Landschaftsarchitekten zu beteiligen. Für die Objektplanung Freianlagen ist folgendes Vorgehen geplant: Jeder Wettbewerbsteilnehmer hat die Möglichkeit, einen Landschaftsarchitekten am Wettbewerb zu beteiligen und diesen in der Verfassererklärung zu benennen. Der Auftraggeber beabsichtigt, einen eigenen Vertrag für die Objektplanung Freianlagen zu schließen. Eine Auswahlprüfung für den Landschaftsarchitekten wird im Rahmen des Eignungs- und Auswahlverfahrens für den Wettbewerb nicht durchgeführt. Die Beteiligung des Landschaftsarchitekten kann als Nachunternehmer des Architekturbüros oder als eigenständiger Auftragnehmer erfolgen. Im Rahmen der Auftragsverhandlung erfolgt die Prüfung folgender Ausschluss- und Eignungskriterien für den Landschaftsarchitekten: — Erfüllung der Voraussetzungen an den Berufsstand; — Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 42 VgV in Verb. mit §§ 123 u. 124 GWB; — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall. Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab wird, sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, ein Verhandlungsverfahren nach VgV mit allen Preisträgern des Wettbewerbs durchführen und, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, einen Preisträger mit den bekanntgemachten Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume und der Objektplanung Freianlagen beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Aus der stufenweisen Beauftragung kann kein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen abgeleitet werden. Die Leistungserbringung erfolgt unmittelbar nach Abschluss des VgV-Verfahrens. Im Falle der weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den in den Auftragsunterlagen genannten Zuschlagskriterien und deren Gewichtung.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 28.05.2024
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Nordbayern, bei der Regierung von Mittelfranken, Ansbach
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.