Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Bauauftrag EU-Sektorenrichtlinie KMU-geeignet Bürgschaft erforderlich

2026-1004865_Flughafen München_Erneuerung der Flugbetriebsflächenbeschilderung

Flughafen München GmbH · München · Bayern

Beschreibung

Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt die Umrüstung der Beschilderung auf LED-Technologie und dadurch auch Reduzierung des Energieverbrauchs und damit CO2-Emissionen gegenüber dem heutigen Bestand. Die Beschilderung besteht derzeit aus ca. 650 Schildern mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Diese Schilder sind vom Hersteller NKI mit variierenden Längen von 715mm bis 5015 mm. Die neuen LED-Schilder müssen in produktabhängigen Regellängen von ca. 1m bis und mit 3m geliefert und aufgestellt werden. Unter Nutzung dieser Regellängen sind je Schilderstandort so wenig wie möglich Teilschilder zu verwenden. Bei wenigen Standorten sind derzeit zudem noch unbeleuchtete Schilder vorhanden, an einzelnen Stellen fehlen nach heutiger EASA-Anforderungen derzeit Schilder. Über dieses Projekt sollen alle bestehenden Schilder mit Schildern in LED-Technik ersetzt werden. Gleichzeitig erfolgt eine EASA-Anpassung der Schilder und damit Verwendung von maximal 3m langen Schildern sowie geringfügige Ergänzung von heute fehlenden Schildern. Alle neuen Schilder am FMG werden mit 400mm Schrifthöhe und damit 800mm sichtbarer Panelhöhe realisiert. Die Anforderungen an die Brechbarkeit nach Aerodrome Design Manual Part 6 mit Sollbruchstellen in den Standfüßen inklusive Sekundärsteckverbindungen in den Standfüßen sind zu erfüllen. Die Schilder werden im Pistenbereich bis und mit der CAT I - Haltepunktbeschilderung für 480km/h ausgelegt, im Rollwegbereich für 320km/h. Zur konventionellen Ausfallmeldung müssen alle Schilderelektroniken über die Fail-Open-Funktion verfügen. Für die Stromversorgung sind die derzeit genutzten 22 Primärstromkreise in Serienkreistechnik mit 6,6A-Nennstrom weiter zu verwenden. Die derzeitige Stromkreiszuordnung der Schilder an diese bleibt bestehen. Alle Stromkreise müssen im Zuge der Schildererneuerung auch zur SELV-Konformität nach IEC61820 umgebaut werden. Sekundärseitig sind hierzu keine zusätzlichen Limiter oder dergleichen zugelassen. Für die Versorgung de

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des AG nach Registrierung herunterzuladen. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung. Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.“

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

2–6 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Preiseinschätzung

Basierend auf 2.742 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 249.241 €
Median 631.111 €
Oberes Quartil 1.354.547 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Bauauftrag
Standort München, Bayern
Veröffentlicht 17.04.2026
CPV-Code 45311000
Bauleistungen (Was ist das?)
Erfüllungsort München
Laufzeit 24.11.2026 – 15.12.2028

Ø Bieter in der Branche 7.4

Historischer Durchschnitt aus 256.624 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 62 Tage
Schätzwert-Abweichung -25%
KMU-Bieteranteil 7%

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Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Flughafen München GmbH. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, München

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)