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Marktuntersuchung Lebenserhaltungssysteme

Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. · Bonn · Nordrhein-Westfalen

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Vergabe-Ergebnis

🏆 Auftragnehmer Universität Stuttgart
💶 Zuschlagswert 350.657 €
👥 Eingegangene Angebote 1
📅 Zuschlagsdatum 05.03.2026

Beschreibung

Lebenserhaltungssysteme (englisch Environmental Control & Life Support Systems (ECLSS)) sind Technologien oder Technologiekombinationen, die Lebewesen das Überleben in Umgebungen ermöglichen, in denen ihr Überleben eigentlich nicht möglich ist. Der Weltraum und auch die meisten planetaren Oberflächen sind solche für Menschen lebensfeindlichen Umgebungen. Aus diesem Grund sind ECLSS in der astronautischen Raumfahrt essentiell. Im Allgemeinen umfassen ECLSS Geräte, welche für eine atembare Atmosphäre sorgen, Wasser und Nahrung bereitstellen und physiologische Abfälle entsorgen oder wiederaufbereiten. Je nach Definition werden auch Einrichtungen für die Prävention und Unterdrückung von Bränden sowie die Bereitstellungen eines bestimmten Gravitationslevels zu ECLSS gezählt. Der zu beauftragende Auftragnehmer (AN) stellt im Rahmen des Vorhabens den aktuellen technischen und wissenschaftlichen Stand im Bereich der ECLSS zusammen, vor allem in Deutschland, aber auf einem höheren Level mit geringerer Detailtiefe auch in anderen europäischen Ländern und weltweit. Der Ansatz ist dabei zunächst technologieoffen (z. B. physikalisch-chemische, bioregenerative und andere Technologien). Der Auftraggeber (AG) identifiziert Fähigkeitslücken (z.B. Schließungsgrad des Stoffkreislaufs) für zukünftige astronautische Missionen im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit (LEO)), zu Mond und Mars sowie darüber hinaus. Der AG legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die in Deutschland bisher durchgeführten Aktivitäten sowohl im Bereich der Industrie als auch in der Forschung. Potentiale für zukünftige Aktivitäten inklusive Entwicklungs-Roadmaps für ausgewählte Technologiethemen sind zu erarbeiten. Des Weiteren untersucht der AG Zweitverwendungsmöglichkeiten außerhalb der Raumfahrt, sogenannte SpinOuts, und Möglichkeiten zur Verwendung raumfahrtfremder Technologien, sogenannte Spin-Ins,.

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 0 · Marktuntersuchung Lebenserhaltungssysteme
  • Qualität nach Wichtigkeit

    -

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Der Antrag zum Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). 2. die Unwirksamkeit nach § 135 Abs.1 GWB nicht innerhalb von 30 Kalendertagen im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens, nach Information der betroffenen Bieter/Bewerber über den Vertragsschluss durch den öffentlichen Auftraggeber, geltend gemacht worden ist (absolute Ausschlussfrist bei unterbliebener Information durch den öffentlichen Auftraggeber ist 6 Monate nach Vertragsschluss gemäß § 135 Abs.2 S.1 GWB). 3. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs.3 Nr. 4 GWB). 4. der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr.2 GWB). 5. der Antragsteller Verstöße, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat( § 160 Abs.3 Nr. 3 GWB).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Eingegangene Angebote

Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.

Universität Stuttgart 3.550.657 €

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen · 265 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer Universität Stuttgart
    Zuschlagswert 350.657 €

    1 Veröffentlichung

    • 28.04.2026 Original-Veröffentlichung aktuell

Preiseinschätzung

Basierend auf 171 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 283.900 €
Median 482.000 €
Oberes Quartil 999.874 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche:

Vergabestelle

Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. · Bonn

foerderadministration-raumfahrtagentur@dlr.de
+49228447-0

350.657 €
Zuschlagswert

Vergabenummer 50WP2505
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Auftraggeber Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V.
Standort Bonn, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 28.04.2026
CPV-Code 73100000
Forschung und Entwicklung (Was ist das?)
Angebote 1
entspricht Branchen-Schnitt (Ø 2,8) (?)
Erfüllungsort Bonn, Kreisfreie Stadt
Laufzeit 15.11.2025 – 14.11.2026
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Bieter (1)
Universität Stuttgart · Stuttgart

Auftragnehmer (?)
Universität Stuttgart
Vertrag 05.03.2026

Ø Bieter in der Branche 2.8

Historischer Durchschnitt aus 4.396 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 89%

Anteil der erfassten Verfahren in Bildung & Forschung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 13.869 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung 1%
KMU-Bieteranteil 53%

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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 09.06.2026

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