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Stadt Goslar - Neuauffahrung eines Gose-Grane-Stollens

Stadt Goslar · Goslar · Niedersachsen

Beschreibung

Der Oker-Grane-Stollen (OGS) transportiert Wasser von der Oker- zur Granetalsperre und dient der Trinkwasserversorgung sowie dem Hochwasserschutz. An seinem Kreuzungspunkt mit der Gose kann eine Beileitung von bis zu 5 m³/s erfolgen. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts (HWSK) Goslar soll die Kapazität der Anlage durch eine Aufweitung auf 16 m³/s gesteigert werden. Eine von der Mitteldeutschen MONTAN GmbH (MMG) durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Aufweitung zeigt, dass der Neubau bzw. die sogenannte Neuauffahrung eines parallel zum bestehenden OGS verlaufenden Stollens nicht nur wirtschaftlich vorteilhafter als die Aufweitung des OGS ist, sondern auch eine effizientere Hochwasserableitung zur Granetalsperre gewährleistet. Der neue Gose-Granestollen (GGS) soll etwas unterhalb der aktuellen Beileitung in den OGS beginnen. Der Auslauf wird ca. 5 m (315,10 mHNH) oberhalb des jetzigen Stauziels in der Granetalsperre münden. Mit einem Durchmesser von 3,75 m auf einer Länge von ca. 1,4 km hat der neue GGS eine hydraulische Leistungsfähigkeit von ~ 18 m³/s. Gemäß der vorliegenden Machbarkeitsstudie wird die reine Bauzeit auf 2 - 3 Jahre geschätzt. Diese hydraulische Leistungsfähigkeit entspricht dem derzeitigen HQ100 der Gose. Damit ist die Neuauffahrung des GGS ein entscheidender Baustein für den Hochwasserschutz von Goslar. Ein sicherer HQ100 Schutz für Goslar kann jedoch nur gemeinsam mit dem Projekt "Nutzung des Herzberger Teichs als Hochwasserrückhaltebecken" erzielt werden. Die Modifikation des Projektes von der Aufweitung des OGS zur Neuauffahrung des GGS ist nicht nur kostenneutral, sondern auch in einer kürzeren Bauzeit und ohne Gefährdung der Trinkwasserfassung möglich. Die Gesamtkosten auf rund 14,0 Mio. EUR (brutto) geschätzt. Aufgrund der Fördermittel muss die Vorentwurfsplanung bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

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Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Ausschreibung für die Neuauffahrung eines Gose-Grane-Stollens zur Steigerung der Hochwasserableitungskapazität.

Das Projekt umfasst den Neubau eines ca. 1,4 km langen Stollens mit einem Durchmesser von 3,75 m. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 14,0 Mio. EUR brutto.

Empfohlene Qualifikationen: Die Vorentwurfsplanung muss bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

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Preiseinschätzung

Basierend auf 5.870 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 109.754 €
Median 253.599 €
Oberes Quartil 574.549 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Verfahrensverlauf

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    1 Veröffentlichung

    • 24.07.2025 Original-Veröffentlichung aktuell
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    Zuschlagswert 1.387.254 €

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Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit TNW
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch
Auftraggeber Stadt Goslar
Standort Goslar, Niedersachsen
Veröffentlicht 24.07.2025
CPV-Code 71000000 (Was ist das?)
Erfüllungsort Goslar

Wettbewerb Mittel

Ø 4.0 Bieter in dieser Branche


Zuschlagsquote 91%

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Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 45 Tage
Schätzwert-Abweichung -9%
KMU-Bieteranteil 35%

Gewinnchance 21%

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Vergabekammer

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Lüneburg

Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)