AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Tragwerksplanung
Stammdaten
- Auftraggeber
- Staatliches Bauamt Landshut, Landshut
- Veröffentlicht
- 05.12.2023
- Frist (Submission)
- 09.01.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 670.000 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
- KMU-geeignet
- Ja (laut Auftraggeber-Angabe)
Beschreibung
Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-6, für die Baumaßnahme Sanierung der Dienstgebäude der Regierung von Niederbayern am Regierungsplatz in Landshut. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen das Hauptgebäude, den Ursulinenflügel mit Ochsenstallgebäude, das Gartengebäude und die Außenanlagen. Seit der letzten umfassenden Sanierung in den 1950er Jahren ist die technische Infrastruktur der denkmalgeschützten Gebäude nicht grundlegend erneuert worden. Zusammen mit den technischen Anlagen ist geplant die Innenbereiche der Dienstgebäude mit einer Gesamtgröße von ca. 6.750 m² NUF 1-6 in mehreren Bauabschnitten für eine zeitgemäße Büronutzung grundlegend zu sanieren. Die Dächer und Fassaden wurden in letzten Jahren abschnittweise bereits weitgehend saniert. Die dreigeschossige Dreiflügelanlage des Hauptgebäudes wurde ab 1699 im barocken Stil als Klostergebäude an die Dominikanerkirche angebaut. In nördliche Richtung zieht sich der sogenannte zweigeschossige Ursulinenflügel entlang des Ursulinengässchens. Auch dieser barocke Bau mit dem dreigeschossigen Ochsenstallgebäude als Abschluss zum Bischof-Sailer-Platz wurde um 1700 erbaut. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation 1802 aufgelöst und die Gebäude wurden von der Universität Landshut genutzt. Das Gartengebäude, ein zweigeschossiger klassizistischer Walmdachbau, wurde als anatomisches Institut der Universität von 1803 bis 1804 erbaut. Seit 1839 ist die Gesamtanlage – mit Unterbrechung von 1932 bis 1956 – ausschließlich Amtssitz der Regierung von Niederbayern. Die letzte umfassende Sanierung erfolgte in den 1950er Jahren vor dem Wiedereinzug der Regierung von Niederbayern. Die Dächer und Fassaden wurden in letzten Jahren abschnittweise bereits weitgehend saniert. Die Elektro- und Heizungsinstallationen sind allerdings inzwischen ca. 70 Jahre alt und müssen dringend saniert bzw. erneuert werden. Nachdem hiervon alle Räume betroffen sind und im Zuge von Bauunterhaltsarbeiten auch eine partielle Asbestbelastung der Putze festgestellt wurde, kann die Sanierung nicht im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Durch die Auslagerung in eine Interimsunterbringung besteht daher die Möglichkeit mit einer grundlegenden Innensanierung die Büros an heutige Standards und den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Bis auf eine zeitgemäße Ausstattung mit Besprechungsräumen, Teeküchen oder Sanitärräumen soll aber die grundsätzliche Bürostruktur erhalten bleiben. Darüber hinaus soll durch eine Optimierung der Zugangssituationen und durch zusätzliche Aufzüge die Barrierefreiheit verbessert werden. Gemäß einem bereits vorliegenden Brandschutzkonzept sind auch Ertüchtigungen des Brandschutzes erforderlich. Nach den Arbeiten im Gebäude sollen im Anschluss die Außenanlagen saniert bzw. erneuert werden.
Vertragslaufzeit
- Beginn
- 01.04.2024
- Ende
- 31.03.2026
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 59 Tage
- Bürgschaft
- erforderlich
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 16.01.2024
- Wertung
- Vergabeergebnis
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern, München
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.