AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Angebotsphase - Planungsleistungen Gebäude und Freiflächen
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadt Nortorf über Amt Nortorfer Land, Nortorf
- Veröffentlicht
- 03.05.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- CPV-Code
- 71200000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Geschätzter Wert
- 2.052.540 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Das Sportheim der Stadt Nortorf wurde ca. 1971 erbaut und befindet sich im Besitz der Stadt. Seither sind keine größeren baulichen oder energetischen Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude durchgeführt worden. Die Stadt Nortorf plant im Rahmen von Fördermitteln des Bundes die Sanierung und Erweiterung des Sportheims in Nortorf. Das Gebäude erstreckt sich aktuell über ein Keller- und Erdgeschoss in der Größenordnung von 762 qm und soll im Zuge der Sanierung im Kellergeschoss um zwei Anbauten (ca. 100 qm) erweitert werden. Neben dem allgemeinen technischen Sanierungsstau bestehen insbesondere auch große Defizite im energetischen und hygienischen Bereich. Durch die Sanierung soll zudem eine Barrierefreiheit des Gebäudes erreicht werden. Im Rahmen des Bundesförderprogramms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK 2022) stehen Fördermittel für die Sanierung und Erweiterung des Sportheims in Nortorf zur Verfügung. Die Auftraggeberin hat im Vorfeld eine Vorplanung erstellen lassen. Die Unterlagen sind den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Die Vorplanung ist einzuarbeiten, zu überprüfen und als richtig anzuerkennen. Die Baukosten betragen geschätzt (brutto): KG 200 Vorbereitende Maßnahme 7.000,00 EUR KG 300 Bauwerk - Baukonstruktionen 1.058.725,00 EUR KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 739.775,00 EUR KG 500 Außenanlagen und Freiflächen 155.000,00 EUR KG 700 Baunebenkosten 573.500,00 EUR SUMME KG200 bis KG700 rd. 2.534.000,00 EUR Der Umfang der zuwendungsfähigen Ausgaben wurde daher im Zuwendungsbescheid des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung vom 09.10.2023 auf max. 2.534.000,00 EUR brutto festgelegt. Beauftragt werden sollen Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) HLS, Leistungsphasen 1 - 9 nach §§ 53, 55 HOAI. Die vorgenannten Leistungen werden im Wege der Stufenbeauftragung vergeben. Daher werden zunächst nur die jeweiligen Leistungsphasen bis zur Genehmigungsplanung (LPH 4) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen - ganz oder teilweise - zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. In zeitlicher Hinsicht ist die planerische und bauliche Umsetzung der Maßnahme eilbedürftig. Idealerweise ist die genehmigungsfähige Planung daher im ersten Quartal 2024 abzuschließen und bei der Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Die Fertigstellung der Maßnahme soll bis Mitte 2026 erfolgen. Die Beschreibung des Leistungsinhalts orientiert sich an den Vorgaben der HOAI 2021. Die Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens des Bauvorhabens hat für den Auftraggeber allerhöchste Priorität.
Vergabe-Status
- Auftragnehmer
- Janiak + Lippert Architekten und Ingenieure GmbH
- Vertragsabschluss
- 22.04.2024
- Angebotsspanne
- 182.941 – 216.246 €
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer Schleswig-Holstein, Kiel
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.
Bieter (1)
- Janiak + Lippert Architekten und Ingenieure GmbH (Fockbek)