AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug

Erstellt am 11.07.2026 04:27 · Quelle: https://ausschreibungsradar.com/ausschreibung/9f8e3c94-c0e6-4b1f-93d7-0ec6352bbc85/

Ingenieurbauwerksplanung für die Erweiterung der Kläranlage in Griesstätt Lkr. Rosenheim

Notice-ID: 9f8e3c94-c0e6-4b1f-93d7-0ec6352bbc85 · Procedure-ID: edbbaa95-ce00-4553-b86a-3b18a32ed429

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Stammdaten

Auftraggeber
Gemeinde Griesstätt, Griesstätt
Veröffentlicht
04.07.2024
Frist (Submission)
06.08.2024
Notice-Typ
Ausschreibung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
CPV-Code
71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
Branche
Bauwesen & Infrastruktur
Rechtsgrundlage
EU-Oberschwelle
KMU-geeignet
Ja (laut Auftraggeber-Angabe)

Beschreibung

Die Gemeinde Griesstätt mit knapp 3000 Einwohnern verfügt über eine eigene Kläranlage, an der St 2359 gelegen. Die Kläranlage wird von einem privaten Betreiber betrieben und verfügt derzeit über eine Kapazität von jährlich ca. 240.000 m3 Schmutzwasser. Bei Starkregen beträgt der Regenwasseranteil aus der Kanalisation bis zu 70%. Das vorgeschaltete Regenrückhaltebecken hat eine Kapazität von 2.300 m3. Die Kläranlage ist hinsichtlich der Kapazität zu klein, es ist keine aerobe Stabilisierung des Belebtschlammes möglich. Die Kläranlage verfügt derzeit über ein Kombibecken und soll um ein zweites belüftetes, mechanisch-biologisches Belebungs- und Nachklärbecken ertüchtigt und erweitert werden und somit für eine Zielgröße von 4000 Einwohnern ausreichen. Neben dem bestehenden Becken befinden sich zwei Schlammsilos. In diese soll auch das neue Becken den Schlamm einpumpen. Das neue Beckenvolumen soll ca. 780 m^3 (Durchmesser knapp 16 m) betragen, die innere Nachklärung soll mit ca. 11 m Durchmesser vorgesehen werden. Es wird von einer Beckentiefe von ca. 4,5 m ausgegangen. Es ist eine neue Pumpenanlage in einem Schacht erforderlich, zudem ein kleines Techniklager für die Gebläse. Die bestehende Fotovoltaikanlage soll auf dem Dach dieses Gebäudes erweitert werden. Das neue Becken soll in unmittelbarer Nachbarschaft nördlich des bestehenden Beckens errichtet werden. Für den freien Auslauf an einer Zusammenführung beider Becken besteht ein Zwangspunkt hinsichtlich der Höhenlage, das Gelände ist nicht eben. Eine Machbarkeitsstudie für die Erweiterung liegt vor. Für das neue Becken ist eine Baugenehmigung erforderlich. Die Leistung ist als 3D-Planung zu erbringen. Die Kostenverfolgung ist nach den Anforderungen der RZWas zu leisten, auch wenn keine Förderung gewährt werden kann. Die Planungs- und Bauleitungs Jour Fixe Termine sollen in örtlicher Präsenz in Griesstätt durchgeführt werden.

Vertragslaufzeit

Beginn
01.10.2024
Ende
31.07.2030

Verfahrens-Bedingungen

Bindefrist
2 Monate

Vergabe-Status

Vergabe-Status
Vergabeergebnis liegt uns nicht vor

Verfahrensverlauf — alle 3 Veröffentlichungen

Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, München

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.

Hinweis zur Verwendung: Dieser Auszug fasst die zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Daten zur Vergabe zusammen. Quelle der Daten ist oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI), vermittelt durch AusschreibungsRadar. Der Auszug ist eine unverbindliche Aufbereitung öffentlich zugänglicher Bekanntmachungen und keine Urkunde im Sinne der ZPO. Für rechtsverbindliche Zwecke ist immer die Original-Bekanntmachung unter dem oben angegebenen Permalink heranzuziehen. Daten können sich nach dem Erstellungszeitpunkt geändert haben (Folgeversionen, Stornierungen, Korrekturen).