Die Biomasse-Wärmeversorgung Bad Neustadt GmbH & Co. KG betreibt seit 2011 in Bad Neustadt a. d. Saale ein Wärmenetz mit hohem regenerativem Anteil aus Biomasse. Hierfür ist bereits seit über 15 Jahren ein Biomassekessel zur Verfeuerung von Holzbrennstoffen in Betrieb.
Im Zuge der Umsetzung des Transformationsplanes und der inzwischen vorliegenden Kommunalen Wärmeplanung (KWP) für das Nahwärmenetz in Bad Neustadt ist die Wärme zukünftig innerhalb eines Umkreises von 2 km um den Standort Hauptstraße 3, 97616 Bad Neustadt a. d. Saale zu übergeben. An der Übergabestelle ist nicht nur ein Blockheizkraftwerk zur Herstellung der Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung zu betreiben, sondern auch ein Pufferspeicher zur Speicherung der erzeugten Wärme vorzuhalten, um eine ganzjährig kontinuierlich verfügbare Wärmeleistung von 2 MW vorzuhalten.
Die Wärme ist aus regional erzeugtem Biogas zu gewinnen, da die Biomasse-Wärmeversorgung Bad Neustadt GmbH & Co. KG eine zukünftige Wärmeversorgung aus regenerativen und erneuerbaren Energien anstrebt. Mindestens 85 % der Substrate für die Biogasanlage müssen in einem Umkreis von maximal 35 km um den Standort Bad Neustadt a. d. Saale erzeugt werden, um eine möglichst nachhaltige und emissionsarme Wärmeversorgung sicherzustellen. Mindestens 85 % des anfallenden Gärrestes müssen in einem Radius von 35 km um den Standort Bad Neustadt a. d. Saale landwirtschaftlich verwertet werden, um einer nachhaltigen Landwirtschaft zuträglich zu sein. Die Wärme ist mittels eines Blockheizkraftwerks zu erzeugen, das mit Rohbiogas aus einer über eine Direktleitung angeschlossenen Biogasanlage betrieben wird. Eine Wärmeerzeugung unter Verwendung von netzgebundenem Biomethan ist nicht zulässig.
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Eine förderkonforme Leistungserbringung ist zu gewährleisten. Dies umfasst die Einhaltung der Vorgaben des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), insbesondere der §§ 18 bis 20 KWKG, sowie der Anforderungen des Bundesprogramms für effiziente Wärmenetze (BEW). Daneben si