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Neubau Forschungsbau SPHINQS Leibniz Universität Hannover // Generalplanung
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover · Hannover · Niedersachsen · Stiftung des öffentlichen Rechts (Land)
Vergabe-Ergebnis
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Los 1 VergebenNeubau Forschungsbau SPHINQS Leibniz Universität Hannover // Generalplanung🏆 Nickl Architekten Deutschland GmbH · München
- Nickl Architekten Deutschland GmbH · München
Bieter-Übersicht: 5 Angebote eingegangen, 1 Bieter namentlich publiziert — im Vergabeergebnis werden üblicherweise nur die Auftragnehmer genannt.
Beschreibung
Die Universität Hannover plant auf einem rund 5.200 m2 großen Baufeld die Realisierung eines hochinstallierten Gebäudes für interdisziplinäre Forschung.Der Abriss des schadstoffbelasteten Bestandsgebäudes 3409 mit ca. 4.000 m² NGF soll im Rahmen der Maßnahme begleitet werden. Im Forschungsbau (nach Art. 91b GG) "Supercomputing with Physical, Information and Quantum-Systems" im Quantum Valley Lower Saxony (QVLS-SPHINQS) sollen Grundlagen, Komponenten, Systeme und Anwendungen der Quantentechnologie für wissenschaftlich, technologisch und gesellschaftlich relevante Anwendungen erforscht werden. Ziel ist es, dass die Architektur Räume als Grundlage für optimale Forschungsbedingungen bietet und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen experimentelle Quantenoptik, theoretische Physik und Informatik unterstützt. Der Forschungsbau QVLS-SPHINQS soll für 125 Personen Arbeitsplätze bereitstellen. Für die experimentelle Quantenoptik sind dies in erster Linie experimentelle Arbeitsplätze in physikalisch, technischen Laboren und Messräumen mit überwiegend Lasergestützten Versuchsaufbauten. Hinzu kommen weitere Flächen für alle drei Forschungsschwerpunkte sogenannte Core Facilities sowie Flächen für Großgeräte. Für die Bürotätigkeiten wird ein Vorschlag für ein innovatives Bürokonzept auf einem vorgegebenen Flächenrahmen erbeten, welches für 90 % der Mitarbeitenden Büro-Arbeitsplätze sowie Besprechungsflächen vorsieht. Der Flächenbedarf wird voraussichtlich ca. 2.800 m2 NUF 1-6 betragen. Davon gut 40% fachspezifische Flächen. Die Flächen der NUF 7 müssen im Planungsprozess vom GP-Team entsprechend der geltenden Regeln ergänzt werden. Der Kostenrahmen nach RBK beläuft sich für die KG 200-600 auf ca. 37,5 Mio. Euro, Stand II. Quartal 2024. Erklärtes Ziel des Auftraggebers ist, ein nachhaltiges Gebäudekonzept zu planen, welches mit zukunftsorientierten Maßnahmen auszustatten ist. Eine Zertifizierung nach BNB - Standard Silber wird angestrebt. Die Planung hat nach
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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung
„Die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens gemäß den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Das Verfahren gliedert sich in den Teilnahmewettbewerb, in dem Bewerbende ihr Interesse bekunden und ihre Eignung nachweisen, und das Verhandlungsverfahren, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Bewerbenden zugelassen und zur Angebotsabgabe aufgefordert wird. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs werden die Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit bei den Bewerbenden ermittelt und entsprechende Nachweise verlangt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Überprüfung der Eignung der Bewerbenden und mit der Auswahl der Bewerbenden durch den Auftraggeber ab, die in dem weiteren Verfahren zur Einreichung von Angeboten aufgefordert werden. Die nicht berücksichtigten Bewerbenden werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung um Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren informiert. Den ausgewählten Bewerbenden - ab diesem Zeitpunkt Bietende genannt - wird eine Aufforderung zur Angebotsabgabe über das Vergabeportal dtvp.de übersandt. Die Bietenden können ein Erstangebot abgeben. Die Bietenden werden zudem aufgefordert, ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Auf der Grundlage der eingereichten Angebote und Präsentationen wird eine Rangfolge nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix (Zuschlagskriterien) gebildet. Diese wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt. Im Rahmen des Vergabeverfahrens sind in der zweiten Stufe skizzenhafte Entwürfe zu entwickeln, die Teil der Zuschlagskriterien sind. Jede:r Bieter:in erhält dafür eine Aufwandsentschädigung von 10.000,- .“
Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Lösungsskizze 60 %Qualität
Untergliederung in: 01.1 Gestaltungsqualitäten 10% 01.2 Räumliche Qualitäten 10% 01.3 Funktionale / Labortechnische Qualitäten & Flächeneffizienz 10% 01.4 Wirtschaftlichkeit & Realisierbarkeit 10% 01.5 Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz 10% 01.6 Städtebauliche Ordnung & Flächeneffizienz 10% Bewertungssumme 01. Lösungsskizze gesamt 60%
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Projektumsetzung 30 %Qualität
Untergliederung in: 02.1 Darstellung der Herangehensweise an die gestellte Aufgabe, Präsenz vor Ort 05% 02.2 Projektleitung / Projektteam / Projektorganisation 10% 02.3 Darstellung / Bearbeitung von generalpl. Aspekten in Bezug auf die Projektkomplexität 05% 02.4 Darstellung / Bearbeitung von fachspezifischen / projektspezifischen Aspekten der Objektplanung 05% 02.5 Darstellung / Methoden der Kostenverfolgung / -optimierung / Nachtragsprüfung & der Qualitäts- und Terminsicherung / -steuerung / -einhaltung 05% Bewertungssumme 02. Projektumsetzung gesamt 30%
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Honorarangebot 10 %Preis
Das günstigste Angebot erhält die volle Punktzahl (5), das 1,5-fache des günstigsten Angebotes ergibt die geringste Punktzahl (1). Dazwischen liegende Angebote werden linear interpoliert und mit einer Nachkommastelle (x,y) gewertet. Über dem 1,5-fachen des günstigsten Angebotes liegende Angebote werden ebenfalls mit 1 bewertet. Die erzielte Punktzahl wird mit der Gewichtung (10%) multipliziert.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB schließlich dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Dies sind die je Los eingegangenen Angebotswerte. Wer den Zuschlag erhalten hat, steht im Vergabe-Ergebnis oben bzw. im Vergabe-Status (Sidebar) — die einzelnen Angebote sind in der Bekanntmachung jedoch keinem namentlichen Bieter zugeordnet.
Verfahrensverlauf
📅 .icsVollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.
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Ausschreibung
Angebote werden eingeholt
2 Veröffentlichungen
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Vergabeergebnis Sie sind hier
Auftrag wurde zugeschlagen · 275 Tage nach Fristende
Auftragnehmer Nickl Architekten Deutschland GmbHZuschlagswert 6.057.591 €1 Veröffentlichung
- 02.07.2025 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oev aktuell
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