Öffentliche Ausschreibung (national) Bauauftrag Bauwesen & Infrastruktur VOB (Bauleistungen) Bürgschaft erforderlich

Durchführung von Baugrunderkundungsarbeiten, hydrogeologischen und bodenmechanischen Bohrlochversuchen für den Ersatz der Schleuse Herbrum

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee · Emden

Beschreibung

BAUVORHABEN Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ems-Nordsee als AG und Vorhabenträger plant den Ersatz der Schleuse Herbrum. Die Schleuse Herbrum liegt im Nordwesten Niedersachsens im Landkreis Emsland und ist als Eingangsschleuse des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) von der Nordsee kommend Teil des DEK. Die Schleuse besteht aus zwei Kammern, wobei sich die neuere westliche Kammer in Betrieb befindet und die alte östliche Kammer stillgelegt wurde. Die gesperrte östliche Schleusenkammer ist dabei weder rückgebaut noch verfüllt. In diesem Bereich soll der Ersatzneubau der Schleuse Herbrum erfolgen. Für den Rückbau der alten Schleusenkammer und den Ersatzneubau sind entsprechende Baugrunderkundungen erforderlich. Diese sind Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung. GEOLOGIE, GRUNDWASSER UND BODENARTEN Für die Ausschreibung der Bohrarbeiten nach DIN 18301:2023-09 werden gemäß Abschnitt 2.2 folgende Homogenbereiche festgelegt: Homogenbereich A: Auffüllungen / Überlagerungsböden/ Lockergestein, nicht-bindig, tlw. bindig, tlw. organisch Grundwasser ist gemäß HK 50 bereits 0,0 bis 2,5 m unterhalb der Geländeoberfläche zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass der Grundwasserstand an den Wasserstand der Ems gekoppelt ist. Es handelt sich bei dem Grundwasserleiter gemäß HÜK 500 um einen Porengrundwasserleiter. Die Projektfläche liegt in einem dokumentierten Gebiet mit versalztem unterem Grundwasserteil. LEISTUNGEN DES AUFTRAGNEHMERS Erkundungsverfahren und Feldversuche: - landseitige Kernbohrungen (D >= 100 mm) als Vertikalbohrungen, teilweise mit Grundwassermessstellenausbau (BK/GWM) - wasserseitige Kernbohrungen (D >= 100 mm) als Vertikalbohrungen (BK_w), im unteren Vorhafen mit Tideeinfluss - landseitige und wasserseitige Drucksondierungen (CPT & CPT_w), im unteren Vorhafen mit Tideeinfluss - Bohrlochversuche (Pumpversuche, SPT-Versuche) - Kleinrammbohrungen (BS) - Schwere Rammsondierungen (DPH) Darüber hinaus werden vom Auftragnehmer (AN) die fachgerechte geotechnisch

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Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Gegenstand der Ausschreibung sind umfangreiche Baugrunderkundungsarbeiten, hydrogeologische und bodenmechanische Bohrlochversuche für den Ersatz der Schleuse Herbrum.

Der Auftragnehmer muss land- und wasserseitige Kernbohrungen, Drucksondierungen und weitere Feldversuche durchführen, inklusive fachgerechter Beprobung und digitaler Übergabe im BIM-Kontext. Wesentliche Anforderungen umfassen die Bereitstellung einer eigenen Baustelleneinrichtung, eines Kernlagers für 1.200 Kernmeter sowie den Einsatz eines Pontons mit absenkbaren Stelzen für die wasserseitigen Arbeiten unter Berücksichtigung von Tide und Schifffahrt.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Hinweis: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de.

Preiseinschätzung

Basierend auf 6.719 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 122.533 €
Median 313.542 €
Oberes Quartil 928.608 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Verfahrensart Öffentliche Ausschreibung (national)
Auftragsart Bauauftrag
Schwierigkeit Hoch
Standort Emden
Veröffentlicht 02.04.2026
CPV-Code 45000000
Bauleistungen (Was ist das?)

Ø Bieter in der Branche 7.4

Historischer Durchschnitt aus 255.936 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 90.561 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 62 Tage
Schätzwert-Abweichung -25%
KMU-Bieteranteil 7%

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Datenquelle: oeffentlichevergabe.de (Beschaffungsamt des BMI)